С днём Победы!

Alles Gute zum Tag des Sieges (С днём Победы). Man verzeihe mir die Offenheit – vielleicht ist es der (gute) Einfluß meiner russischsprachigen Freunde, oder eine gewisse Sentimentalität: wie in jedem Jahr wird am heutigen Tage, dem neunten Mai, in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion und anderen ehemaligen Ostblockstaaten (so bspw. auf dem Balkan) der Tag des Sieges über den Hitlerfaschismus begangen.

Da ich meine, daß dies auch für alle (geistig normalen) Deutschen ein Tag zum Feiern ist, gedenke auch ich an diesem Tag der Opfer auf allen Seiten dieses Krieges, auf daß die Untaten nicht in Vergessenheit geraten mögen und so einer friedlicheren Zukunft dienen.

Insbesondere gedenke ich aber dem Sieg über das größte Arschloch aller Zeiten (wenn ich nicht irre von den Nazis als Grö-Arsch-a-Z oder so ähnlich abgekürzt). Das werde ich natürlich am Abend auch mit einem Коньяк (Таврия, um genau zu sein) begiessen, den ich von einem meiner besten Freunde (Слава, это ты!) als Geschenk erhalten habe 😉

// Oliver

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“Einfach nur töten und das soll es gewesen sein?”

“Geh und sieh” (“Иди и смотри”) ist ein sowjetischer Antikriegsfilm von 1985, der unter der Regie von Elem Germanowitsch Klimow (Элем Германович Климов) entstand. Der Film spielt in Weißrußland im Jahr 1943 und kommt in weißrussischer, russischer und deutscher Sprache daher und war in meinem Fall englisch untertitelt. Die Untertitelung war besonders hilfreich, da ich des Weißrussischen nicht mächtig bin, aber dank Russisch-, Polnisch- und Ukrainischkenntnissen dennoch ein bißchen verstehen kann. Noch besser war, daß die Untertitelung in keiner der im Film benutzten Sprachen war – deutsche Texte wurden übrigens meist nicht untertitelt.

Ich habe bisher nur einen ähnlichen Film (komplett russisch und in Schwarzweiß) gesehen, an dessen Titel ich mich leider nicht mehr erinnere. Alle anderen Filme, die ich bisher gesehen habe – seien sie nun “einfach” gegen die Nazi-Ideologie oder direkt gegen jedweden Krieg gewandt – kommen an diesen Film und seine Botschaft nicht annähernd heran.
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Borland sells CodeGear

Today the news of the purchase of CodeGear by Embarcadero Technologies transpired. I am wondering what this brings us (the developers), given the interesting past of Borland.

First it was “Borland” with products like “Borland Pascal” (and “Turbo Pascal”) and at the end of the 1990s it called itself suddenly “Inprise” and we could buy “Inprise Delphi” … wow. After a short interlude under this changed name, we landed back at “Borland” until the point when they “forked” and created a subsidiary responsible for the developer tools, called “CodeGear” and fully owned by them, after failing to sell the branch. Now Embarcadero Technologies was obviously willing to purchase this subsidiary and this will in my opinion be a defining moment for Delphi and C++ Builder.

It felt a bit like these tools all landed in an orphanage called “CodeGear”, rather than a subsidiary fully committed to the development of these formerly great products. I have bought BDS 2006 (which includes Delphi 2006 and C++ Builder 2006) in May 2006 and was very much disappointed. The product is creeping slow. I cannot override any of the prerequisites when installing it and I am even forced to install the .NET SDK 1.x, although I am not at all interested in any of the .NET “personalities” offered by BDS 2006. Hint, Visual Studio 2003 offers the ability to override the prerequisite requirements for those who are anyway not interested in the parts of the product suite that require those.

Now that they have released BDS 2007, and the future version – codenamed Tiburon – is on the doorstep, I have lost all my trust in that company and find the upgrade prices from the failed product BDS 2006 to the newer versions is ridiculous, given that I might just get another failed product. Borland/Inprise/Borland/CodeGear isn’t known to provide trial versions that allow you to actually try all aspects of their products. For example the command line compiler is known to be missing or crippled. So what am I supposed to do? Believe some of the pro-Delphi zealots once again to get disappointed once again?

Waiting for input …,

// Oliver

PS: I’ll certainly observe the developments in these products, but it’s getting a bit more scary at the moment, rather than exciting or at least reassuring.

Update: looking at this, “Commodore” seems to be the one I am waiting for, not Tiburon.

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“Bankrott durch Scheidung”

Das ZDF behandelt in der Sendung 37 Grad: Bankrott durch Scheidung vom 2008-05-06 ein interessantes Thema. Es geht darum, was nach einer Scheidung passiert und dabei wird auch etwas behandelt, daß ich immer als Ungerechtigkeit empfand: die geschiedene Frau bekommt Geld vom ehemaligen Ehemann – und nicht wenig. Nun ist es so, daß ich in der DDR aufgewachsen bin, wo es das Normalste von der Welt war, wenn eine Frau zusätzlich zur Familie auch noch einen Beruf hatte. Vielleicht bin ich dadurch sozusagen etwas “verzogen”.

Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Unterhalt für die Kinder sollte immer fällig sein, keine Frage. Sogar soetwas wie einen zeitweiligen Unterhalt für eine zuvor nicht berufstätige Frau fände ich nicht per-se ungerecht. Was ich aber ungerecht finde ist, daß die Frau auf Kosten eines Menschen von dem sie sich getrennt hat, leben darf. Vom Staat wird das im Prinzip auch noch unterstützt. Bitter – besonders für den Mann.

// Oliver

PS: Ich kenne übrigens schon einige Frauen, die interessanterweise der gleichen Meinung sind, obwohl sie ja unter diesen Umständen profitieren würden.

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Animation: It’s 3 a.m.

A hilarious spoof of the “Children” spot from the Hillary Clinton campaign.

It answers the question that wasn’t explicitly answered in the original spot 😉

// Oliver

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Lovely official video contribution …

… for the Eurovision Song Contest 2008 from “Euroband”. This is, as far as I was told, really the official video that was sent in for Iceland. It’s really hilarious in my opinion, although for example my boss wasn’t as amused as anticipated :mrgreen:

Enjoy,

// Oliver

Update: Some background about the making of the clip.

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Das ist jetzt aber übertrieben …

Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich in einer Pressemitteilung über die abnehmende Pressefreiheit beschwert. Ist das nicht übertrieben so plötzlich den Abbau von Grundrechten wie der Pressefreiheit zu beklagen, wo dieser Abbau doch bereits seit Jahren aktiv betrieben wird ohne daß dies in den Mainstream-Medien besonders oder besonders häufig thematisiert worden wäre.

Nun kann man das dem Oligopol von Medien in Deutschland zuschreiben, bei dem schon aus “wirtschaftlichen” Erwägungen heraus manche Dinge nur in manchen Medien thematisiert oder gar unter den Teppich gekehrt werden. Man kann es allerdings auch der Tatsache zuschreiben, daß bereits seit Jahren der Abbau der Grundrechte betrieben wird und es sich somit eher darum handelt, daß einige der Journalisten jetzt aus ihrem “Dornröschenschlaf” erwachen. Was – wie immer – übersehen wird ist, daß die Grundrechte miteinander einhergehen. “Aufheulen” hört man aber Journalisten oder eben Geistliche und so weiter nur, wenn die Grundrechte der jeweiligen Gruppe bedroht sind. Mal sehen wann die Einsicht kommt, daß sich jemand beim Grundgesetz etwas gedacht hat und der Inhalt weder nach Belieben geändert werden sollte noch gestückelt “verkauft” werden kann.

// Oliver

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Sympathisch!

Hier auf Ísland gibt es eine interessante Regelung. Diese Regelung betrifft die Kirchensteuern; ja, auch die gibt es hier 😉

Das Schöne ist, daß man wählen kann. Als Steuerzahler habe ich zwar nicht die Wahl ob ich diese Steuer bezahle (Vgl. mit Deutschland, wo Arbeitslose meines Wissens nach auch Kirchensteuer zahlen müssen), aber sehr wohl an wen. Es ist nämlich nicht per-se eine Kirchensteuer. Ich kann entscheiden, daß die von mir gezahlte Steuer entweder der Kirche (eher nicht 😉 …) oder der Bildung zugutekommt. Der schöne Nebeneffekt: Bildung verringert den Einfluß der Kirche zusätzlich.

Unschön: man wird standardmäßig – ähnlich wie bei den Arbeitslosen in Deutschland – in die “Kirchensteuer-Kategorie” reingesteckt und muß beim Hagstofan (Borgatún, Reykjavík – gleich bei mir um die Ecke) die Änderung beantragen. Hagstofan ist die Melde- und Statistikbehörde Íslands.

// Oliver

PS: Wozu die Adresse angeben? Nunja, auf Ísland gibt es nicht so sonderlich viele Städte, schon garnicht größere – und mehr als zwei Drittel der Bevölkerung wohnen in der Hauptstadtumgebung (“Greater Capital Area”). Vielleicht hilft’s anderen Betroffenen … 😉

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Warum die Betonung auf “Inzest”

Zwangsläufig – mangels deutscher Fernsehsender – informiere ich mich auch in “ausländischen” Medien. Der Fall der eingesperrten Mutter von sieben Kindern aus Österreich macht soeben ja die Runde durch die Medien weltweit und dabei gibt es eine interessante Kleinigkeit die einen großen Unterschied macht.

Um es vorwegzuschicken: schlimm ist diese Geschichte in jedem Fall. Die Betonung liegt aber in diesem Fall auf dem “Was genau?”!

In den deutschen Medien liegt die Betonung ganz offenbar auf der inzestuösen Natur der Geschichte, während dies in den Medien außerhalb des deutschsprachigen Raums keine so große Rolle zu spielen scheint. Wie kommt das?
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Lieber Bahnmitarbeiter …

… wenn Du das liest, dann wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, daß Politiker, die sich einen Dreck um Dich scheren, die Teilprivatisierung der Deutsche Bahn AG beschlossen haben, Du daraufhin Deinen Arbeitsplatz verloren hast und vielleicht als Entschädigung für die neu gewonnene Freizeit ein paar Anteile an Deiner ehemaligen Firma bekommen hast.

Herzlichen Glückwunsch dazu!

Ich persönlich finde es nämlich völlig normal, daß sogenannte Kleinanleger sich mithilfe der Großen gegenseitig ausbeuten, indem sie in Aktien machen und aufgrund eigener Forderungen nach besserer Dividende anderen Kleinanlegern die Hölle auf Erde bereiten, während sich die armen Manager nochmal eine Gehaltserhöhung genehmigen und ein paar ihrer Kleinanleger entlassen um die Dividende für sich und die anderen Anleger zu erhöhen und sich in wetterberichtsähnlichen Börsensendungen bewundern zu lassen. Der Kleinanleger mit neugewonnener Freizeit wird dann in den Nachrichten als Verbraucher auch mit ein paar Zeilen zu seiner eigenen Stimmung bedacht, die dann – wetterberichtsähnlich – entweder heiter oder wolkig sein kann und sich im monetären Aufwand für die schönen Gaben unserer Konsumgesellschaft messen läßt.

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“Tag des geistigen Eigentums”

Die Damen und Herren Kapitalisten sind in diesem Jahr zum dritten Mal aufgefordert, zum “Tag des geistigen Eigentums” in feierliche Stimmung zu geraten und ihrer immateriellen Eigentümer zu gedenken und diese mit Wort und Tat zu verteidigen. Daß es dabei ganz sicher nicht um Moral und Anstand, sondern vielmehr um knallharte wirtschaftliche Interessen geht, dürfte wohl inzwischen jedem klar sein. Ohnehin nagen gerade die Künstler der großen Labels sicher nicht am Hungertuch, auch wenn das kundenfeindliche Verhalten und die inzwischen von den Lobbyisten durchgedrückten Gesetzesänderungen (bspw. UrhG) sicher zu einem Rückgang der legalen Verkäufe geführt hat.

Aber Sekunde mal, daß haben die Damen und Herren Kapitalisten doch wohl selber zu verantworten, oder? Dank des offen ausgebrochenen Kampfes besagter Kapitalisten gegen ihre zahlenden Kunden, kann man wohl inzwischen nicht mal mehr nur von (ethischem) “Materialismus“, sondern auch vom “Immaterialismus” reden. Schließlich haben sich die Kapitalisten hier verschworen, ihre Rechte im Kampf gegen den Fortschritt der Menschheit und ihre eigenen Kunden durch teilweise Monopolrechte (seien es Patente oder Monopolrechte anderer Art) zu verteidigen. Daß es dabei allein um Geld geht, kann man sehr einfach nachweisen und das Beste ist, daß ich sogar ein persönliches Beispiel zum Thema beizusteuern habe.
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Offener Brief: Liebe Künstler …

… nicht die “bösen” Leute, die sich Musik herunterladen, sondern ihr selbst seid eure größten Feinde.

Wie komme ich auf diese “abwegige” Idee? Nunja. Bis vor einigen Jahren habe ich Musik-CDs gekauft, weil ich daran glaubte, daß es gerecht sei die Musiker zu entlohnen, deren Musik ich höre – prinzipiell denke ich übrigens noch immer so. Und nun kommt’s: ich habe sogar Musik auf CD gekauft, die ich zuvor bereits von Freunden als MP3, sozusagen als Hörprobe, bekommen hatte. Hätte ich das euren bescheuerten Theorien zufolge nötig gehabt? Wohl nicht, schließlich hatte ich doch die “billige” Kopie bereits auf meiner Platte. Aber wie kam es dazu, daß ich irgendwann aufhörte Musik auf CDs zu kaufen?
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Immer gut für einen Lacher: die große Koalition in Berlin

Wie Heise meldet, will sich die große Koalition bei der Bundesregierung dafür einsetzen “das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit weltweit durchzusetzen und der Internet-Zensur entgegentreten“.

Wie wäre es denn dann im eigenen Land anzufangen? Ach ja, ich vergaß, im Grundgesetz steht ja: “Zensur findet nicht statt.

Daß das jedoch gerade heute nur noch Worthülsen sind, sollte wohl jedem Webseiten-, Blog- oder Forenbetreiber schmerzlich bewußt sein. Denn Zensur findet schon statt. Sie findet in einem Ausmaß statt, welches in den Auswirkungen durchaus nicht den Vergleich mit eingesperrten Bloggern in Marokko oder China scheuen muß. Wie das? Nunja, eine Gefängnisstrafe, zumal ungerechtfertigt, zerstört ein Leben – eine Abmahnung in Deutschland kann einen Menschen auch ruinieren. Aus diesem Grund halten sich viele Menschen durch Selbstzensur mit ihrer Meinung zurück (“Meinungsfreiheit”). Der letzte Rest wird dann von Paragraphenreitern im Auftrag abgemahnt.

// Oliver

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An ethereal song …

Joel Goldsmith has written a song that was performed by Rachel Lutrell, alias Teyla Emmagan (i.e. the name of the character), in the episode “Critical Mass”, that I really liked the first time I heard it. I was lucky enough to find it as downloadable video now, although I’d prefer a FLAC or even (“only”) MP3 for the occasional appearance in my playlist.

Find it at this site: Beyond the Night. I really wanted to share that, as it is so beautiful.

Kudos to Joel Goldsmith for this work. I’ve only heard so far, that the soundtrack for the SG-1 DVD movies is supposedly similarly ethereal. Won’t order it from here on Iceland, though.

// Oliver

PS: The site is the site of the author, i.e. Joel Goldsmith, so no worries. This wouldn’t be an illegal download.

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Verdammt …

… nichtmal die alten Vorurteile stimmen mehr. Da guckt man nur mal kurz im Ubuntu Update-Manager nach und bekommt direkt das Upgrade auf “Hardy Heron” angeboten. Nix mit Kommandozeile und …

apt-get update & apt-get dist-upgrade

Irgendwie bin ich darüber schon froh, immerhin komme ich auf meinem Dedi-Server allemal noch in den Genuß von Kommandozeilentools. Allerdings muß das nun schon eine ziemlich böse Nachricht für einige Fundamentalisten unter den Windows-Benutzern sein, die einerseits immer auf Microsoft herumhacken, andererseits aber auch die verschiedenen Linuxdistros runtermachen. Immerhin habe ich noch nirgends gehört, daß das Upgrade von XP auf Vista so schmerzfrei abgeht 😉 … und schon garnicht so kostengünstig.

// Oliver

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Morgen ist Bescherung

Laut Planung wird morgen (Donnerstag) Ubuntu 8.04 veröffentlicht. Ich freu mich drauf.

Also, auf ein fröhliches:

apt-get update & apt-get dist-upgrade

:mrgreen:

// Oliver

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F-PROT Antivirus for Windows 6.0.9.0 released

Just wanted the readers of my blog to know, that we released version 6.0.9.0 of F-PROT Antivirus for Windows. This will be a staged release, as we currently have only released the English and Icelandic 32bit versions of the “Internet Update” and the – long awaited – “LAN Update”. The 64bit versions will follow shortly – most likely next Monday.

This version fixes several of the nuisances that have been reported for 6.0.8.0 and, of course, in case of the “LAN version”, for 6.0.7.1. Apart from that, several more languages will be supported and released in stages. This includes Czech, French, Italian, Polish. Two of these need still a finishing touch, but these are cosmetics and don’t change the actual program logic. And last, but not least, the engine has seen some major improvements, although the jump for the SC edition is of course considerably bigger than for the HC edition.

Windows Vista and 2008 Server are now fully supported, including – of course – SP1 on Vista.

I am told the trial versions of 6.0.9.0 will be available shortly. For now, only the files in the customer zone have been updated.

// Oliver

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“Diffamierung unseres Rechtsstaates als Überwachungsstaat”

Na, Herr Schäuble? Da haben Sie aber mal wieder ganz schön auf die Kacke gehauen mit Ihrem Vergleich? DDR-Vergleiche kommen ja zum Glück auch gleich nach Nazi-/Hitlervergleichen 😉

Heise schrieb – und zitiert Sie – wie folgt:

Schäuble wies Kritik zurück, wonach mit immer neuen Sicherheitsgesetzen ein Überwachungsstaat geschaffen wird. “Ich rate jedem, mich nicht als permanenten Verfassungsbrecher zu verleumden.” Er habe nichts gegen einen gehörigen politischen Wettstreit. “Aber bei der Diffamierung unseres Rechtsstaates als Überwachungsstaat hört es auf. Es ist schändlich, dass gerade die Linkspartei alias PDS/SED damit agitiert”, sagte Schäuble.
Quelle: hier.

Hätte ich garnicht gedacht, daß Ihnen solche Anschuldigungen noch nahegehen würden! Immerhin betreiben Sie und Ihresgleichen ja gekonnt und konsequent die Demontage des Grundgesetzes – und das schon seit Jahren! Da sollte sich doch nun inzwischen eine gewisse Dickhäutigkeit bei Ihnen eingestellt haben, oder? Also nichts für ungut, Herr Schäuble, aber die Geschichte wird Ihnen schon den richtigen Stellenwert bei der Abschaffung der ohnehin nicht allzu freien Freiheitsrechte zuweisen, da bin ich sicher …

Auch weiterhin fröhliches Demokratisieren wünscht Ihnen,

// Oliver

Nachtrag: gerade gesehen, daß Mathias sich auch zum Zitat von Schäuble zu Wort gemeldet hat.

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Klare Worte …

In einem Schreiben vom Finanzamt wird kein Blatt vor den Mund genommen, das ist schon klar. Aber die Tatsache daß ich nicht nur Bürger, sondern durch Bürokraten verzögert, erst jetzt an den steuerpflichtigen Besitz gelangt bin, hätte man vielleicht noch “mildernd” berücksichtigen können, anstatt mich direkt im Schreiben:

Steuerschuldner: Oliver Schneider

zu deklarieren. Oder? Aber andererseits sieht man dann ja auch gleich, wo der eigene Platz als Staatsbürger ist: “Bürger?! Sitz, Bürger! Zahl Steuern, Bürger. Halt die Schnauze, Bürger! Wähl uns, Bürger …”

// Oliver

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Little adventure with SourceForge’s CVS

In the scope of WinDirStat I had to take the little hurdle of branching in the past. Now, supposedly I could have simply opened a support request to the staff, but then I thought of it again, since I had done it locally on a Linux machine before. There was a problem, though: I wasn’t able to establish a shell connection to the CVS server. So the only thing left was to go the “classic” way. As mentioned before, I had done similar things before on a Linux machine, but that was at the same time the CVS server. So no fiddling around with protocols, establishing connections and so on.

This time it was a bit trickier, although not too tricky. But in order to save me (and perhaps others) from searching the command line options again and again, here it is for archival and for those who may face the same problem in future. This assumes that you have CVS access with your SF.net-username:

set CVS_RSH=plink.exe
cvs -z6 -d:ext:username@project.cvs.sourceforge.net:/cvsroot/project ↵
 tag -b -f -R -D yyyy-mm-dd BranchName ModuleName

The green parts are the variable parts. “ModuleName” can also be a “.” (dot), which means all modules.

// Oliver

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