Hey Google, I fixed that for you

Fixed screenshot from a Google video

No need to thank me!

// Oliver

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War is up to the president?

“War is up to the president, and perhaps up to Congress,” Mattis said.

(quoted as per this LA Times article)

Sorry to spoil your “fun” Mr. Mattis, but according to the US Constitution only Congress has the power to declare war. Or has Congress signed away that right via some sick legislation which they let even pass? Oh, of course. The War Powers Resolution. The legislation that was meant to justify the Vietnam War after the fact; one of the wars started by the US under false pretense.

Well, given there have been numerous US-driven wars since 1945, but not a single declaration of war since 1942, I guess there must be a kind of fast-track method these days. The War Powers Resolution doesn’t really mean Congress signed away its sole power to declare war. So I wonder why the presidents who overstepped their constitutional boundaries weren’t held accountable.

Scary shit, especially in times of a POTUS whose campaign aides didn’t trust him with his Twitter account.

// Oliver

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Schon toll

Hier in Niederrad hat man ja den Frankfurter Stadtwald direkt vor der Tür. Dreimal hingefallen und man ist da. Seit kurzem bin ich auch wieder mit dem Fahrrad unterwegs und wollte unlängst nach Neu-Isenburg fahren. Auf der Milanschneise in Richtung Neu-Isenburg lag dann ein umgefallener Baum quer über der Schneise. Mit Fahrrad kann man ja glücklicherweise absteigen und herumlaufen. Aber ich machte auch noch schnell ein Foto, denn im Hinterkopf hatte ich, daß es da eine Meldeplattform zu derlei Hindernissen geben sollte.

Und in der Tat, ein kurze Suche förderte die Meldeplattform Radverkehr1 zutage und ich hinterließ dort eine Problembeschreibung und das Foto. Dabei kann man auf der Karte einfach die Stelle mit dem Hindernis markieren. Sehr schön gemacht.

Das war am 8.8.; jetzt bekam ich die Rückmeldung, daß meine Meldung an den Stadtforst weitergeleitet worden sei. Echt klasse wie leicht das heutzutage geht.

// Oliver

PS: Für andere Ärgernisse gibt es bei uns auch noch den Frankfurter Mängelmelder.

  1. Entsprechend der Verlautbarungen seitens des Betreibers demnächst auch per HTTPS verfügbar []
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Nichtwählen ist die einzige Möglichkeit dem aktuellen Wahlsystem die Legitimation zu entziehen

An meinen Argumenten von 2013 hat sich kaum etwas geändert, auch wenn ich meine Meinungsäußerung von damals seitdem hin und wieder ergänzt und an ihrem Feinschliff gearbeitet habe.

Leider hat sich nichts geändert, muß man sagen. Denn das bedeutet nicht weniger, als daß wiederum eine Legislaturperiode vergeudet wurde in der der Weg zu einer direkteren und vor allem repräsentativeren Demokratie hätte geebnet werden können. Stattdessen der übliche Mix aus Abbau der Bürgerrechte und Ausbau der Überwachung und natürlich die übliche Klientelpolitik. Stattdessen wurde uns die “Freigabe” der Abstimmung über die Ehe für alle von Medien als tolles Ding verkauft, obwohl der Fraktionszwang ohnehin dem Artikel 38 des Grundgesetzes widerspricht. Bei unseren systemkonformen Medien erzeugt derlei Perversion allerdings weder kritisches Nachhaken noch eine gelangweilte Erwähnung.

Leider gibt es Diskutanten vor der diesjährigen Bundestagswahl welche allen Ernstes vorschlagen unser aktuelles Wahlsystem, so wie es ist, von Wahlrecht auf Wahlpflicht umzustellen. Pflicht zur Wahl des geringeren Übels also. Da liest man dann Perlen wie diese hier:

Somit wäre der Zwang zur Stimmabgabe nicht anti-demokratisch, sondern ein Zugewinn an politischer Legitimität.

Unter aktuellen Gesichtspunkten mit einem Wahlsystem welches Überhangmandate, Fünfprozenthürde, kein kategorisches Nein, aber dafür das Herausrechnen von ungültigen und nicht abgegebenen Stimmen aus dem Endergebnis — in Bezug auf die Gesamtzahl der Wahlberechtigten — vorsieht, kann ich nicht erkennen wie die Pflicht zur Wahl des geringeren Übels (siehe mein Blogeintrag von 2013) zu einem Zugewinn an politischer Legitimation führt. Allenfalls führt sie zu einem Zugewinn an behaupteter beziehungsweise präsentierbarer Legitimation, und ist also nicht im Interesse der Wahlberechtigten, sondern im Interesse der zur Wahl stehenden Politiker.

Wenn beispielsweise jüngere Wähler sich durch die Pflicht zur Wahl des geringeren Übels genötigt sehen ihre Stimme abzugeben und dies auch tun, dürfte sich in der Tat der Druck dieser Wählerschicht auf die gewählten Politiker erhöhen. Allerdings ist es ja nicht so, als wären Parteiprogramme oder die Politik gewählter Politiker frei, ja geradezu direktdemokratisch, beeinflußbar. Daher mag eine Pflicht zur Wahl des geringeren Übels eine gewisse Auswirkung haben, aber die zementierten Grundannahmen des (Wahl-)Systems würden von derlei Pflicht nicht tangiert1.

Kurzum: in dem Zug dessen Zugführer wir alle vier Jahre indirekt wählen dürfen und welcher alternativlos auf den Abgrund zurast, darf dann Dank der Jungwähler nicht nur der Zugführer alle paar Jahre ausgetauscht werden, sondern es gibt dann auch kostenloses WiFi. Geil! Katzenvideos auf der Fahrt in den Abgrund. Ein basisdemokratisches Träumchen.

Auch schön ist folgender Abschnitt, welcher fern jeder Realität einen — nüchtern betrachtet nichtvorhandenen — Zusammenhang zwischen Wahlversprechen vor der Wahl und Politik nach der Wahl zu konstruieren versucht:

Die Pflicht zur Stimmenabgabe jedoch würde auch die Wahlkämpfe positiv beeinflussen. Klientelistische Versprechen lediglich an die eigene Stammwählerschaft wären ebenso unpassend wie Versuche, die Anhänger der politischen Konkurrenz durch asymmetrische Demobilisierung von der Stimmabgabe abzuhalten.

Herr Ober, ich hätte auch gern von dem was der Herr da in seinem Pfeifchen raucht. Scheint ein wirklich starkes Stöffchen zu sein.

Oder hier:

Der Effekt wäre eher in der Gegenrichtung zu beobachten: nämlich in einer inhaltlichen Wiederannäherung der Parteien an den Mainstream. „Eine Wahlpflicht würde das strategische Kalkül von Parteien verändern“, meint so etwa Thorsten Faas, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Mainz. „Die Parteien müssten sich wieder um Wähler kümmern, ihnen ein attraktives Angebot machen“. Die weitgehende Entkoppelung der politisch Organisierten von der Mehrheitsgesellschaft und das Füllen dieser Lücke durch Populisten, wie derzeit in zahlreichen westlichen Demokratien zu beobachten, wäre so deutlich erschwert.

Das basiert dann wohl auf der Annahme, es gäbe (direktdemokratische?) Mittel um Politiker nach der Wahl auf ihre Wahlversprechen festzunageln? Außer revolutionsähnlichen Aufständen sehe ich da eher schwarz wenn es um Mittel für Wähler geht, die Gewählten zur Verantwortung zu ziehen. Eine ähnlich verquere Sichtweise also, wie bereits weiter oben, wenn man sich den bundesrepublikanischen Politikbetrieb mal ohne rosarote Brille betrachtet.

Einzelne Aspekte des australischen Wahlrechts sind ohne Frage interessant. Allerdings stehe ich einer Pflicht zur Wahl des geringeren Übels — kurz: Wahlpflicht — skeptisch gegenüber, solange es in unserem Wahlsystem und im Politikbetrieb folgende undemokratische Auswüchse2 gibt:

  • Fraktionszwang/-disziplin im krassen Widerspruch zu Artikel 38 Grundgesetz, Absatz 1: Fraktionszwang und wirkgleiche Mechanismen gehören durch einen einzufügenden Satz in Artikel 38 GG, Absatz 1 oder einem neu einzufügenden Absatz in selbigem Artikel strikt verboten.
  • Überhangmandate, welche Mehrheitsverhältnisse zum Teil stark verzerren: gehören strikt verboten.
  • Fünfprozenthürde: diese gehört wahlweise abgeschafft oder auf zwei bis drei Prozent gesenkt.
  • Überweisungsgebundene Parlamentarier: die Entschädigung für das Ausüben des Amtes als echter Volksvertreter3 gehört entsprechend (nach oben) angepaßt und die Ausübung von weiteren Ämtern, wie Mitgliedschaft in Aufsichtsräten und ähnlichem gehören verboten4. Kombiniert man das dann mit einer Anwesenheitspflicht für alle Bundestagsdebatten und -abstimmungen, wäre dies im Lichte einer Diskussion um eine Wahlpflicht für Bürger nur recht und billig.
  • Außerparlamentarische Interessenvertreter (auch bekannt als Lobbyisten): gehören transparent aufgelistet, inklusive Details zu Treffen mit den Volksvertretern (wann und wie oft, ebenso wie die Länge von Treffen) und von direkter Teilnahme an Entwurf und Ausarbeitung von Gesetzen oder gesetzähnlichen Regularien strikt ausgeschlossen. Gleiches gilt für Firmenmitarbeiter und Verbandsmitglieder, die ebenfalls nicht direkt an Gesetzen mitformulieren dürfen.
  • Keine Möglichkeit zum Stimmentzug durch Abgabe einer Nein-Stimme oder Ungültigmachen des Wahlzettels: Einführung eines solchen Stimmentzugs, welcher sich natürlich unweigerlich auf das Endergebnis auswirken muß und also nicht außerhalb der 100% des Endergebnisses verbucht werden darf. Notfalls bleiben so Sitze in den Parlamenten leer. Das würde ganz sicher zu einem Umdenken in den Köpfen der Parteigranden führen.

Die Liste ist nicht vollständig. Aber sobald für diese Auswüchse eine Abhilfe existiert, darf aus meiner Sicht gern eine Wahlpflicht eingeführt werden. Wird sie vorher eingeführt, werde ich lieber ein Ordnungsgeld bezahlen als das unveränderte System durch das Nachkommen der Pflicht zur Wahl des geringeren Übels zu legitimieren. Die entsprechenden Bußgeldbescheide stelle ich dann stolz in eine Galerie hier im Blog.

// Oliver

  1. Es sei denn wir sprächen über revolutionsähnliche Aufstände der unzufriedenen Jungwähler, welche die Politiker geradezu zu einem Einlösen von Wahlversprechen nötigen. []
  2. Jeweils mit Forderungen zu deren Behebung. []
  3. also als Interessensvertreter des gesamten deutschen Volkes []
  4. sprich, diese müssen während der Legislaturperiode niedergelegt werden []
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Re: bad, worse, worst, CAPTCHA, reCAPTCHA

I wrote about reCAPTCHA once before.

However, on that day Google made a claim. The claim was that a single click would be enough to tell whether you were a bot or a human. Well, that claim is hogwash. Similarly to the claim that reCAPTCHA even remotely fulfills the one purpose it’s meant to fulfill: tell humans and bots apart.

The circumstances under which Google knows enough about us to make that call and have a single click suffice to “solve” their CAPTCHA is when we submit to their invasive practices. If we refuse to use their web search and other services, they won’t know enough to make the call and we’ll be back to the stupid task of selecting the images matching a particular term. And even though that term may be handed to you in your native language, it doesn’t mean that the definition of that term from your native language applies.

Way to go, Google!

// Oliver

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Der G20 in Hamburg aus Sicht eines Polizisten

Ein Blogeintrag von Oliver von Dobrowolski.

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G20 Nachlese

Im Nachgang des G20-Gipfels muß man eigentlich konstatieren, so zynisch es klingt, daß die Gewalt der Anarchisten, Linken und Rechten die einzige Form von politischem Widerstand war, der zu einer gewissen Berichterstattung geführt hat.

Der legitime Protest hunderttausender anderer Menschen ist hingegen nicht berichtenswert — und wird, so er denn berichtet wird, immer von den Gewalttaten überschattet.

// Oliver

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Die Mehrdeutigkeit des Titels “Welcome to Hell”

“Welcome to Hell” nannte sich eine der Anti-G20-Demos. In den Medien wurde der Name generell einfach übersetzt mit “Willkommen in der Hölle” und suggeriert, es wäre von Anfang an darum gegangen mit dem Namen die Absicht der Chaoten in Hamburg, die Hölle zu entfesseln, gegangen. Das Dumme nur, gerade im Bezug auf die G20 und die Hinterzimmerküngelei von 10% der Staatenführer der Welt, könnte man den Namen auch ganz anders verstehen. Gleiches gilt auch im Hinblick auf den überbordenden Kapitalismus, die Einschränkung der Bürgerrechte1 und maßlose Überwachung.

// Oliver

  1. auch im Umfeld der Demonstrationen []
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“Verantwortung übernehmen” …

… Politikerneusprech für das blanke Gegenteil, nämlich sich nach einem begangenen Fehler durch Rücktritt aus der Verantwortung zu verabschieden statt durch Schadensbegrenzung und Wiedergutmachung wirklich Verantwortung zu übernehmen.

Menschen machen Fehler. Politiker sind Menschen1, auch wenn sie sich vielfach selbst für etwas besseres — insbesondere etwas besseres als ihre Wähler — halten. Dementsprechend machen Politiker Fehler. Nun ist es so, daß mensch zumeist aus Fehlern lernt. Nehmen wir einmal spaßeshalber an, jemand hätte tatsächlich einen Fehler bei der Einschätzung der Gefährdungslage2 gemacht, dann wäre es doch logisch denjenigen aus seinem Fehler lernen zu lassen und Maßnahmen zu ergreifen die bei einer ähnlichen Folgeveranstaltung zu einer Verbesserung der Sicherheitslage führen. Und vor allem denjenigen bei Schadensbegrenzung und Wiedergutmachung in die Pflicht zu nehmen.

Stattdessen fordert man seitens der CDU nun von Olaf Scholz zurückzutreten.

Das ist einfach nur Opportunismus allerunterster Schublade seitens des jeweiligen politischen Gegners. Wenn ich diesen Neusprech höre, fällt mir jedesmal auf, daß man nicht genug fressen kann um soviel zu kotzen wie man es ob dieser Forderungen will. Und das gilt auch wenn derjenige welcher die “Verantwortung übernehmen” soll der CDU oder einer anderen Partei angehört. Scholz ist einzig ein aktuelles Beispiel.

Ein Rücktritt führt einzig dazu, daß ein anderer den Posten übernimmt. Oder wie es meine Großmutter immer so schön paraphrasierte: Die Schweine wechseln, nur der Trog bleibt der gleiche.

Insofern sich der Amtsinhaber bereits einen Pensionsanspruch erarbeitet hat3, ist ihm auch einzig die Macht zum aktiven Gestalten genommen; der Pensionsanspruch ist davon ja unberührt.

Also, liebe Politiker: Verantwortung übernehmen heißt nicht Rücktritt. Verantwortung heißt Fehler zu erkennen, einzugestehen und daraus zu lernen — vorzugsweise indem man die entsprechende Kursänderung vornimmt. Etwas wozu ihr allerdings parteiübergreifend schon seit langem nicht mehr in der Lage zu sein scheint. Anders kann man sich kaum erklären, daß der Politikbetrieb in unserer sogenannten repräsentativen Demokratie schmeichelnd umschrieben ist, wenn man davon spricht, daß das Wahlvolk alle vier Jahre über den Zugführer des Zuges abstimmen darf, der unaufhaltsam auf den Abgrund zusteuert — denn der Kurs ist bekanntlich alternativlos.

// Oliver

  1. … bis auf die Reptiloiden in den allerhöchsten Ämtern natürlich ;) … []
  2. zum G20-Gipfel []
  3. Bei einem Bürgermeister kann man eher von Arbeit sprechen als bei diversen selten anwesenden Parlamentsabgeordneten []
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Grundrechte

Wie wir in Hamburg sehen konnten, sind Grundrechte keine Rechte, da sie entzogen werden können. Sie sind, wie George Carlin dies so wunderbar auf den Punkt bringt, Privilegien und können als solche ohne große Probleme entzogen werden.

Im Notfall tut dies die Polizei beispielsweise, wie im Fall des gestürmten Protestcamps1, nach eigenem Gutdünken, auch wenn diese Maßnahme oder die Entscheidung eines Verwaltungsgerichts gegen das Protestcamp möglicherweise später wieder vom Bundesverfassungsgericht kassiert wird. Ist ja auch egal, denn die Zeit kann nicht zurückgedreht werden. Und da die geplante Nutzung der Grundrechte ausdrücklich einen zeitlichen und örtlichen Bezug aufwies, ist es unwahrscheinlich daß die Demonstranten in irgendeiner Weise je eine Wiedergutmachung/Entschädigung jedwelcher Form erhalten werden können. Bestenfalls gibt es die angedeutete Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts als “Ohrfeige” für die Sicherheitsbehörden. Aber diese loten ganz klar derzeit aus wie weit sie ohne Sanktionen von oben gehen können und da sie die Politiker mit im Boot haben, sind praktische Auswirkungen zu ihren Ungunsten nicht zu erwarten.

Ich frage mich bei den Polizisten welche einer Demonstration gegenüberstehen immer, ob Polizisten tatsächlich so obrigkeitshörig sind, daß Sie die Taten der G20-Herrscher2 gutheißen, oder ob es unter denen auch Skeptiker gibt, die den Demonstranten eher freundlich gesonnnen sind.

Übrigens will ich nicht als Apologet für die Chaoten gelten. Aber die Gewaltexzesse kann man durchaus auch als Ausdruck einer Machtlosigkeit — im Wortsinn — eines gewaltbereiten Teils der G20-Gegner begreifen. Allerdings dürfte es auch die friedlichen Demonstranten, welche in der Mehrheit waren, ziemlich genervt haben, daß die riesige Verbotszone3 es ihnen verunmöglichte sich bei den Teilnehmern des Gipfels friedlich Gehör zu verschaffen. Das gehört nämlich ebenso zur Versammlungsfreiheit wie zur Meinungsfreiheit. Meinungsfreiheit4 braucht mir keine Regierung garantieren, denn die habe ich solange wie die Regierung keine gedankenlesende Gesinnungspolizei hat. Das Recht auf freie Meinungsäußerung steht und fällt aber gerade auch mit der Reichweite der Meinungsäußerung. Und genau da liegt der Hase begraben. Journalisten sind beispielsweise komplett betriebsblind im Hinblick auf die Reichweite ihrer eigenen subjektiven “Berichterstattung”. Nun ist subjektive Berichterstattung an sich noch kein Problem, sondern dürfte die Norm sein, aber eine Offenlegung der eigenen Standpunkte und zumindest der ehrliche Versuch Fakten vollständig und weitgehend objektiv zu präsentieren, würde sicher dem Ansehen dieser Zunft gut tun. Das NetzDG sehe ich auch gerade in dieser Hinsicht als einen Versuch der Machteliten sich einer möglichen basisdemokratischeren Meinungsvielfalt zu entledigen. Anders ist nicht zu erklären, warum es keinerlei konkrete Maßstäbe für Haßrede und so weiter gibt. Aber zurück zum Ausgangspunkt: wenn also die Demonstranten sich kein Gehör bei den Gipfelteilnehmern verschaffen können, weil sie räumlich so weit getrennt werden, daß sich kein Politiker um Volkes Meinung scheren muß, dann führt das zu Frust. Und auch hier geht es um die Reichweite, die künstlich durch die Sicherheitsbehörden und Gerichte eingeschränkt wurde. Nur ist es fraglich ob die Gewaltexzesse zu einer ausgewogeneren Berichterstattung beitragen. Bisher ist das Gegenteil der Fall.

Die gewaltbereite Minderheit stiehlt also nicht nur der friedlichen Mehrheit die Show, sondern schadet der gemeinsamen (?) Sache durch die Gewaltexzesse. Ein wenig kann man dies mit den ewigen Aufrufen an die Mehrheit der Muslime vergleichen, sich doch bitte von islamistischen Terroristen zu distanzieren.

Nimmt man noch den im Raum stehenden Vorwurf hinzu, daß die Sicherheit der Gipfelteilnehmer Priorität vor der Sicherheit der Hamburger Bürger hatte, gibt das schon ein G’schmäckle. Gerade auch im Hinblick auf die ansonsten oft angeführte Aussage der Staat müsse seine Bürger — laut manchem Innenpolitiker um jeden Preis — beschützen. Wobei doch allen Beteiligten klar sein sollte, daß hundertprozentiger Schutz nie zu erreichen sein wird. Dennoch sind erfolgte Terroranschläge oder eben das Wüten von Chaoten in — offenbar — rechtsfreien Zonen Hamburgs immer wieder Grund genug für besagte Politiker ihre alten Pläne zur Einschränkung von Bürgerrechten und Ausbau von Überwachung und Behördenbefugnissen aus den Schubladen zu kramen und unter dem Vorwand daß sich “soetwas nicht wiederholen dürfe” in die politische Debatte oder gar den Gesetzgebungsprozeß einzubringen.

Meine Schlußfolgerung aus der bisherigen Berichterstattung ist, daß es offenbar einen “erfolgreichen Gipfel” und vor allem bürgerkriegsähnliche Zustände auf den Hamburger Straßen gegeben hat. Argumente der friedlichen Demonstranten sind jetzt nicht so direkt hängengeblieben — höchstens vereinzelte Sprüche auf den Plakaten die ab und an kurz auch in der Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sichtbar waren. Aber den meisten Platz in der Berichterstattung nahmen bekanntlich die Gewaltexzesse des “schwarzen Blocks” ein5. Auch die Nachbereitung bei Anne Will ließ die Seite der Demonstranten aus meiner Sicht nicht zu Wort kommen, es sei denn man zählt die Grünen zur außerparlamentarischen Opposition6. Mal sehen wie es bei den anderen Debattenformaten in der Nachbereitung aussehen wird. Es wird mich ernsthaft wundern, wenn es dort anders wäre und den G20-Gegnern auch nur ähnlich viel Raum für ihre Argumentation eingeräumt würde. Aber im ach so demokratischen Empöristan wird vermutlich die Gewalt skandalisiert, während die Argumente der friedlichen Mehrheit ignoriert werden.

// Oliver

  1. Es wurde bekanntlich zu einem Zeitpunkt gestürmt, als es noch genehmigt war. Auch wenn später diese Genehmigung später durch eine weitere Gerichtsentscheidung entzogen wurde. []
  2. Warum Herrscher? Weil sie einen Herrschaftsanspruch bekunden und sogar einen Vertretungsanspruch gegenüber denen die ausdrücklich nicht Teil der G20 sind. []
  3. immerhin 32 km² []
  4. im dem Sinne die Freiheit zu einer eigenen Meinung zu haben []
  5. wobei einige Teilnehmer aus dem “schwarzen Block” sich offenbar auch rot kleideten. []
  6. Haha! Ich hielte dies für eine lächerliche Einordnung. []
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Re: Ehe für alle

Zur Trauerfeier für Altkanzler Kohl in Speyer, sah ich bereits einen Katholenbischof der einen Ring am Ringfinger trug. Offenbar hat man sich in der Frage der Ehe für alle hier schneller bewegt als dies zunächst den Anschein hatte. Und offenbar gilt die Ehe für alle auch für Ehen zwischen Gott und katholischen Priestern. Ich vermute allerdings, daß dies nur deshalb geht, weil Gott nicht unter deutsche Jurisdiktion fällt und deshalb seine Vielweibermännerehe kein Problem darstellt.

Finde ich toll, daß die Katholen so pragmatisch mit der Entscheidung im Bundestag umgehen.

// Oliver

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Ehe für alle

Liebe Katholen, es mag so sein, daß in Deutschland viele überkommene Verquickungen zwischen Staat und Kirche fortbestehen1. Die Zivilehe, welche durch Napoleons Code civil in Deutschland Einzug hielt, hat mit der Ehe nach christlicher Lesart nichts mehr zu tun. Von daher ist es auch irrelevant ob dieser rechtliche Stand zwischen Mann und Frau oder Mensch und Mensch ist. Und wenn ihr euch allein am Begriff Ehe aufgeilt, laßt uns die neue Partnerschaft welche zwischen Mensch und Mensch geschlossen werden kann als eine Uhe bezeichnen. Laut Blick ins Wörterbuch ist der Begriff noch frei. Nichts zu danken!

// Oliver

PS: Vor ein paar Jahrzehnten durfte der Ehegatte auch den Arbeitsvertrag der Ehegattin im Alleingang kündigen und bestimmen welche Frisur seine Frau trägt. Hat sich also wohl doch einiges geändert am Begriff Ehe … ohne daß man bis zu Napoleon zurückschauen muß.

  1. öffentliche Hand zahlt je nach Bundesland auch Bischofsgehälter und Kirchenrestaurierungen, sowie Kirchensteuer welche gratis vom Staat für die Kirchen eingetrieben wird, als “Entschädigung” für sogenannte “Enteignungen” – aus Sicht der Kirchen – bei welchen es vielfach um unrechtmäßig durch die Kirche über Jahrhunderte angeeignete Hehlerware und Raubgut ging. Kurzum: der Dieb schrie “Diebstahl” als der Staat ihm seine geklauten Besitztümer wegnahm. []
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Mündige Verbraucher mal wieder

Als sogenannte mündige Verbraucher warten unzählige Fallen auf uns, welche von Abzockern aller Art gestellt werden. Hier wäre beispielhaft Xing zu nennen.

Meinereiner erregt sich zwar bereits an der Betitelung als Verbraucher — und nicht etwa Mensch oder Bürger — aber soweit denken die oh so unabhängigen und neutralen Edelfedern in ihren kapitalistisch-repräsentativ-demokratischen Filterblasen nicht einmal.

Bisher hielt ich allerdings die Bezeichnung vegetarischer und veganer Alternativprodukte für überhaupt nicht irreführend. Der EuGH sah dies unlängst anders (und hier) und begründete dies mit … ich glaube mit Leberkäse als rein pflanzlichem Milchprodukt aus eierlegenden Wollmilchsäuen oder so. Das Urteil ist also kurzum echter Käse und reiht sich in andere “europäische”1 Regularien fernab der Realität ein, wie jener, daß Marmelade nicht Marmelade genannt werden darf, weil die Briten ansonsten keine eigenen Extrawürste gehabt hätten; was vor allem beweist daß britischer “common sense” eben nicht mit gesundem Menschenverstand übersetzbar ist.

Von den bescheuerten Anglizismen des Veggie-Cheese-Herstellers bin ich auch nicht begeistert. Aber irreführend kann man das wohl kaum nennen wenn da eindeutig auf die pflanzliche Herkunft verwiesen wird.

In Sachen Irreführung käme sowieso eher das deutsche Reinheitsgebot in den Sinn welches insgesamt sechsundsechzig Zusatzstoffe zu den in der ursprünglichen Version genannten vier Zutaten Gerste, Wasser, Hopfen und Hefe erlaubt2. Das ist irreführend in höchstem Maße und wird mit Vorliebe von den Industriepisseherstellern als “Argument” gegen handwerkliche Bierbrauer ins Feld geführt. Die dürfen nämlich nicht einfach natürliche Zusatzstoffe wie Gewürze, Blüten, Obst oder Milch im Brauprozeß zugeben. Das heißt, sie dürfen es schon, aber dann dürfen sie es – sofern in Deutschland gebraut – nicht als Bier bezeichnen. Beispielhaft sei hier auf den Milk Stout von Camba verwiesen. Wird in einem anderen Land gebraut und das Brauprodukt dort als Bier (in Landessprache) verkauft, darf es, wiederum nach Deutschland importiert, durchaus als Bier verkauft werden, auch wenn es nicht dem deutschen Reinheitsgebot — mit seinen mittlerweile sechsundsechzig erlaubten Zusatzstoffen — entspricht.

Kurzum, die Lebensmittelindustrie im allgemeinen und die Industriepissehersteller im besonderen dürfen den mündigen Verbraucher nach Strich und Faden verarschen. Pferdefleisch statt Rind in der Lasagne ist da nur ein Beispiel von vielen, Hefeextrakt als angeblicher natürlicher Zusatzstoff und Nichtgeschmacksverstärker ein weiteres. Aber Hersteller die vegetarische und vegane Alternativen anbieten und damit naturgemäß relativ neu im Markt auftreten3 dürfen nicht im Namen auf die Ähnlichkeit ihrer Produkte zu existierenden Produktklassen verweisen. Und wir sollten eben auch nicht Leberkäse, Latex- und Sonnenmilch, sowie Käsefüße vergessen. Dürfen Veganer eigentlich nach dem Urteil noch Käsefüße haben, oder müssen sie sich diese jetzt freiwillig abhacken oder im Sinne der deutschen Fleischindustrie wieder zum Fleisch- und Wurstkonsum konvertieren?

Es bleibt wie es immer war: die Kleinen hängt man und die Großen läßt man laufen.

// Oliver

  1. Gemeint ist die EU, aber welchem Zeitungsschreiber oder Nachrichtensprecher fallen solche Nuancen heute noch auf? []
  2. Stand von 2010, die entsprechende Liste der BLE wurde feinsäuberlich — vermutlich mit Verweis auf das Urheberrecht — aus den Weiten des Internets entfernt und das im letzten Jahr, dem 500ten Jubiläum des inzwischen zur Verarsche mutierten Reinheitsgebots von 1516. Glücklicherweise fand sich auf meiner Platte noch eine Kopie. []
  3. ähnlich der handwerklichen Biere, zumindest im Bierland Deutschland []
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Very odd

As tragic as the Grenfell Tower fire in London is, it’s odd how the German media dwells on these news. A number of incidents in Bangladesh and Pakistan (such as this one) barely raised a brow whereas the precious lives of Westerners require 24 hour coverage, apparently.

Anyway, I found the worries about the building collapsing due to the fire a little odd. To date the WTC buildings seem to be the only high rise buildings ever to have collapsed from a fire, including one building which wasn’t hit by a fire or ablaze (WTC 7).

// Oliver

Update: Still odd? Even on June 25th the building hasn’t collapsed on its own nor has it been “pulled” in order to preempt its collapse due to the damage created by the blaze.

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Ein Schuft …

Großbritannien, einer der Staaten mit der stärksten Überwachung und schärfsten Sicherheitsgesetzen überhaupt. George Orwell war vermutlich Zeitreisender, aber seine Uhr ging während der Zeitreise kaputt.

Die Scharfmacherin Theresa May will nun auch erstmals gewählt werden, um im Amt zu bleiben und der Inlandsgeheimdienst hatte zwar angeblich Hinweise aber es kam dennoch zu der Bluttat auf der London Bridge. Handelte es sich hier um passive Wahlkampfhilfe der Geheimdienstler für ihren favorisierten Kandidaten? Ein Schuft der Böses dabei denkt.

// Oliver

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Wie man mit der Fragestellung die größte Gruppe ausschließt

“Woran glaubst du?” soll das Thema einer Themenwoche in der ARD vom 11.6.2017 bis 17.6.2017 sein.

Bei mehr als einem Drittel Konfessionslosen in der Bevölkerung wird dieser Teil mit der Fragestellung natürlich effektiv ausgeschlossen. Gut formuliert! Spitzfindigkeiten ala “Atheisten glauben ja auch, eben an keinen Gott”, kann man sich da sparen. Hier ist klar woher der Wind weht.

// Oliver

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Puh, da bin ich aber froh

Ich hatte schon befürchtet, daß man als ehemaliger Investmentbänkster kein EU-Staatsoberhaupt mehr werden kann. Glücklicherweise wurde ich durch den Wahlausgang in Frankreich wieder beruhigt.

// Oliver

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Windows 10 at large again …

Well, so after a borked update of Windows 10 (the update in question was the Creators Update) where the screen just stayed black1 after the update had seemingly progressed quite far, I decided to go with a fresh installation of the Creators Update.

Turns out someone not so cleverly decided to put an upper limit on the length of the password during (offline) account creation. I already wondered about it while entering, but didn’t give it much thought at the time. Essentially I kept typing my password up to its full length but at some point the filled circles (or dots) stopped appearing for every key stroke. My thought was that this must be some new feature where Windows tries to make guessing the password length harder by not showing key strokes after some point.

Instead after rebooting once I ended up with an account into which I could not log in. Because evidently my password had been truncated. Some further investigation during the subsequent rerun of the setup suggests that the password is cut off after 15 characters, but it’s not clear whether the last character keeps getting updated with more keys strokes or not2.

Password prompt during Windows 10 setup with artificial and not obvious 15 character length limit.

Dear developers at Microsoft, truncating password during input is a patently stupid idea. Please don’t do that. Instead how about acoustically (“beeeeeep!”) or visually (a flickering screen or simply a written note about the length limit) or otherwise notifying me of the fact that there is an upper limit, so I don’t have rerun the whole installation routine in order to find out at what point the truncation happens?! Thanks in advance.

Btw: in the process of doing a fresh installation I noticed several instances of negligence on part of the “Creators”. Like the fact that typing the starting letters of the location or the keyboard layout would not automatically focus the respective list item and instead I had to scroll by mouse to the desired item. I hadn’t seen that before because the system in question had been updated from Windows 8.0 via 8.1 to Windows 10 and subsequently Windows 10 build 1607.

// Oliver

  1. … for an extended period of time. []
  2. Some BIOSes do it that way. []
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Alternative Fakten

Der Begriff alternative Fakten1 wird neuerdings als Kampfbegriff eingesetzt. Gemeint sind nicht etwa wirklich alternative Fakten, sondern Behauptungen und dreiste Lügen, welche — so die Sicht der Anwender des Kampfbegriffs — als Fakten präsentiert würden. Im Fall des Ursprungs dieses Kampfbegriffs, der ja gerade einmal zwei Monate zurückliegt, mag dies auch zugetroffen haben. Das zeigten die Bilder der Amtseinführungen von Obama und Trump recht eindeutig.

Was mich an dem Kampfbegriff stört, ist die Tatsache, daß die Beschuldigung jemand äußere alternative Fakten gleichzeitig mit dem Anspruch daherkommt selbst die einzig gültige Wahrheit für die eigenen Fakten gepachtet zu haben und daß diese wahren Fakten jegliche alternative Fakten dementsprechend ausschlössen.

Geäußert von Journalisten hat dieser Vorwurf ein besonderes Geschmäckle. Warum? Weil sich deren Zunft in der näheren Vergangenheit nicht besonders damit hervortat ein halbwegs objektives Gesamtbild zu liefern.

Nehmen wir die Annexion der Krim von der Ukraine durch Rußland. Man sieht schon an der Wortwahl, daß dort eine Wertung drinsteckt. Es handelt sich eben nicht um einen reinen Bericht einer Situation, sondern um den Bericht einer parteiischen Bewertung einer Situation. Neutraler wäre beispielsweise Abspaltung.

Das obige Beispiel fiel natürlich nicht vom Himmel, sondern hat einen Bezug zu meinen Blogbeiträgen von vor drei Jahren hier und hier.

Gerade Journalisten sollten sich lieber mit der pointierten Benutzung dieses Kampfbegriffs zurückhalten. Gerade auch die Tatsache, daß kein halbwegs objektives Gesamtbild mehr geliefert wird, half dem Aufstieg der Populisten weltweit. Und jetzt wissen sich ebenjene Journalisten keinen besseren Rat als mit Sarkasmus und einem Kampfbegriff auf die weitgehend gerechtfertigten Vorwürfe seitens der Leser, Zuschauer und anderweitigen Medienkonsumenten zu reagieren. Na bravo!

So hält man den Siegeszug der Populisten nicht auf.

// Oliver

  1. kursiv geschrieben, bezieht es sich auf den Kampfbegriff []
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GnuPG

Recently I ran across a little problem with GnuPG which required some pragmatic solution. I came across a patch that looked promising and because no binaries were provided and if they had been I would not have trusted them, I decided to build my own.

If you are willing to trust me, the code-signed 32-bit binaries for Windows (version 1.4.21 plus aforementioned patch) are available for download from assarbad/gnupg. If you don’t trust me or the code-signature, feel free to follow the instructions I give on the project Wiki or perhaps build on them with whatever customizations you require.

Enjoy,

// Oliver

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