Immer wieder findet man im Internet Angebote, welche als “kostenlos” beworben werden, bei denen man sich aber “registrieren” muß. Genau wie bei Kleingedrucktem, sollte es auch hier bestimmte Regeln geben. Ein solches Angebot ist eben nicht kostenlos. Lassen wir doch einmal die Kosten weg, die entstehen um Internetzugriff zu bekommen (Einwahl oder DSL) dann kostet es mich jedoch immernoch Zeit Spam auszusortieren. Bei vielen “kostenlosen” Angeboten wird aber nicht nur die Emailadresse während der Registrierung gefordert, stattdessen geht es oft um viel weiterreichende Daten – teils inklusive Kontodaten. Wenn das ganze dann noch über einen unverschlüsselten Kanal (also HTTP statt HTTPS) erfolgt, ist der Mini-Datenschutzskandal schon fast perfekt. Und der letzte Datenschutzskandal sollte ja noch in Erinnerung sein.
// Oliver
PS: Noch besser sind jene Dienste, die einem nach Registrierung und Eingabe aller Daten auch schon verraten, daß sie leider überhaupt nicht funktionieren. Diese Dienste sind zwar ohnehin nicht immer kostenlos, weniger ärgerlich macht es das aber eben auch nicht …
… the latter one should at least keep them busy, so to speak. I would have written it in