Rodney Reed

As recently noted below the article about Tony Abbots remarks that Texas was about to kill an innocent man.

Good news is that the execution scheduled for 5th of March 2015 has been postponed according to the Wikipedia article (permalink current version at time of writing, most recent version).

On February 23, 2015, a Texas Appeals Court announced that they had postponed Rodney Reed’s execution, originally scheduled for March 5, 2015, for the 1996 murder of Stacey Stites, after his attorneys filed a petition citing the existence of new “scientific evidence” that establishes his “probable innocence”.

(source: Wikipedia article)

I really hope that the injustice will be undone as much as possible and what seems to be the most likely murderer will be investigated and charged.

I’m still against the death penalty. Period.

// Oliver

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Re: Atheist wird zur Kirchensteuer gezwungen

Es gibt nun eine Kampagne auf Change.org, welche die Kirche auffordert das Geld zu erstatten und Herrn Bores um Entschuldigung zu bitten, sowie derlei Schnüffelei zukünftig zu unterlassen.

Da habe ich natürlich gern unterschrieben.

// Oliver

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Tony Abbott is right

I’m no fan of this hardliner, but him asking for clemency for two drug traffickers from Australia on the death row in Indonesia was the right thing to do.

The outrage of the Indonesians is understandable, because those drug traffickers destroyed numerous lives. However, nothing ever justifies the death penalty.

So while his reference to the relief aid from 2004 may have been out of line, the cause is just.

As long as no justice system is infallible, death penalty isn’t justified. And even if it were infallible, the question becomes whether this is the right way of treating humans.

// Oliver

PS: on a related note, Texas is about to kill an innocent man.

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Atheist wird zur Kirchensteuer gezwungen

In dieser Woche hat der Humanistische Pressedienst (hpd) die Übersetzung eines französischen Blogartikels des in Berlin lebenden Franzosen Thomas Bores veröffentlicht.

Darin geht es um einen Vorgang wie ihn nur die deutsche Bürokratie hervorbringen kann.

Es ist schon lange bekannt daß Deutschland mit seiner durch staatliche Stellen – nämlich Finanzämter – eingezogenen Kirchensteuer ziemlich einzigartig ist auf der Welt. Die Kirchen begründen dies mit den Enteignungen welche nach Napoleons Europafeldzug zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts stattfanden1. Wie “hart” die Kirchen dabei getroffen wurden, läßt sich anhand des Kölner Erzbistums oder der Umtriebe des ehemaligen Limburger Bischofs Tebartz-van Elst: “arme” Kirche. Und da haben wir noch nicht erörtert wie denn die Kirchen in den ganzen Jahrhunderten an ihren Besitz2 gekommen sind. Es kommen nicht nur Hexenverbrennungen in den Sinn, sondern bspw. auch Adlige welche die Kirche legitimierten und von der Kirche legitimiert wurden und welche sich jeweils an den armen Menschen gütlich taten. Woher kamen denn also wohl die Reichtümer der Kirchen? …

Nun aber zum Erfahrungsbericht von Herrn Bores, besagten französischen Blogger aus Berlin …

Als er sich in Berlin anmeldete, wurde er nach seiner Konfession gefragt. Wie aus seinem Blogartikel ersichtlich, gab er Keine Religion an. Bei einer weiteren Nachfrage gab er wiederum an ein Atheist zu sein.

Etwas später fehlten mehr als 500 € von seinem Girokonto und er wurde aufmerksam. Es handelte sich dabei um die Kirchensteuer für den aktuellen Monat, sowie eine Nachzahlung Vormonate.

Auf Nachfrage ergab sich, daß die französische Kirche der deutschen einfach mal – entgegen datenschutzrechtlicher Regelungen – Auskunft über die Taufe des Herrn Bores gab und den Taufschein mitschickte. All das ohne Herrn Bores zu fragen oder auch nur zu informieren.

Ähnlich wie einstmals in der DDR, ist durch die laizistische Verfassung in Frankreich ein amtlich bestätigter Kirchenaustritt dort nicht vorgesehen. In der DDR war der Gang zum Amt zwar vorgesehen, aber es machte im Grunde keinen Unterschied wegen fehlender Verbandelung von Kirche und Staat in Form einer Kirchensteuer.

Herr Bores hatte also in Frankreich nie die Möglichkeit gehabt formal aus der Kirche auszutreten. Er sei also noch Mitglied. Deshalb, so die deutschen Kirchen, muß er nun auch bezahlen. Das bislang gezahlte Geld ist wohl unwiederbringlich weg, aber mittlerweile ist Herr Bores nach deutsch-bürokratischem Ritus auch aus Sicht der deutschen Kirchen offiziell ausgetreten.

Was ich daran besonders befremdlich finde, ist daß sich für die Kirche aus einer Willensbekundung der Eltern, ggf. auch nur eines Elternteils, ein Rechtsanspruch auf Kirchensteuer ableitet. Das Kind ist dabei zumeist noch im Kleinkindalter und hat noch nichts dazu oder dagegen zu sagen.

Noch befremdlicher sind die Umtriebe der jeweiligen Gemeindeverwaltungen in denen der Austritt erklärt werden muß. In Berlin kostete der Austritt für Herrn Bores 30 €. In anderen Gemeinden sogar noch mehr. Hier sieht man einmal mehr die Verbandelung von Kirchen- und Staatsobrigkeit.

Man sieht schon wie fragwürdig das nach wie vor herrschaftliche Gebaren der Kirchen ist. Ein Akt eines Vertreters der jeweiligen Kirche an einem unmündigen, weil viel zu jungen, Menschen auf Bitten seiner Eltern oder eines Elternteils wird zum Anlaß genommen einen Rechtsanspruch auf die Kirchensteuerzahlung bei Erlangung der Mündigkeit abzuleiten. Da wäre vielen im Nachhinein wohl eine Einmalzahlung für die spirituelle Dienstleistung der Taufe doch allemal lieber gewesen.

Auch interessant für mich war die im Blogartikel verlinkte Panorama-Sendung vom 2010-05-06. Darin wird sehr anschaulich dargestellt welche Steine die Kirchen den Menschen in den Weg legen aus der Kirche auszutreten und wie Ungläubige3 in bestimmten Konstellationen für ihre Partner mitbezahlen.

// Oliver

  1. wieviele Generationen von Deutschen seitdem Reparationszahlungen an die Kirche vorgenommen haben, ist gigantisch. So gesehen müßte man meinen der Anspruch sei längst abgegolten. []
  2. von Eigentum möchte man nicht reden []
  3. wie auch ich []
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Honest words

In a recent interview US president Obama conceded that the USA behaves on our planet like a bully in would in a school yard. His words:

Now, I also think that if we were just resorting to that and we didn’t have a realistic view that there are bad people out there who are trying to do us harm — and we’ve got to have the strongest military in the world, and we occasionally have to twist the arms of countries that wouldn’t do what we need them to do if it weren’t for the various economic or diplomatic or, in some cases, military leverage that we had — if we didn’t have that dose of realism, we wouldn’t get anything done, either.

The wording also gave me an eerie reminder of the book “Confessions of an Economic Hitman”.

// Oliver

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Liebe Telekom

DSL-Probleme, soweit nichts besonderes. Aber hört doch mal auf uns zu verscheissern.

Seit heute Morgen komme ich maximal auf ein paar Minuten Internetverbindung bevor sie wieder abbricht.

Aber seid doch mal ehrlich mit euren Kunden. Wenn ihr wisst, daß es eine Massenstörung ist, wäre es doch fair den schwarzen Peter nicht den Kunden bzw. den Routern in die Schuhe zu schieben.

Ohnehin ist es ein Routerzwang durch die Hintertür wenn ich eine Fritzbox habe und ihr dann halt argumentiert, daß ihr nur Speedport-Router unterstützt. Man ist also selbst dann auf sich gestellt, selbst wenn alles auf eine Störung der Gegenstelle hinweist.

Seltsam ist es auch daher weil Telekom-Mitarbeiter einem regelmäßig sagen, sie würden privat selbst Fritzboxen benutzen.

Erst nach mehrmaligem Nachfragen und beim letzten Anruf 15 min Warteschleife, meinte eure Kundenberaterin, daß es sich um eine Massenstörung handele, welche morgen bis 10 Uhr behoben sein soll. Warum nicht gleich so?

Aktualisierung 2015-01-22: Das Problem hält nach wie vor an. Um die Argumente der Telekom auszuhebeln habe ich mir einen Speedport W724V besorgt, welcher ebenfalls PPPoE-Fehler (Zeitüberschreitungen) spuckt und bei aufgebauter Verbindung eine genauso schlechte Verbindungsqualität zeigt. Kurzum die Systemmeldungen der Fritzbox sind mal deutlich aussagekräftiger. Als ich gestern eine Dame beim Kundenservice fragte, ob es denn seitens der Telekom eine funkbasierte Übergangslösung gäbe, bot sie mir eine “Flatrate”, gestaffelt nach Preisklassen/Geschwindigkeit/Volumen an, woraufhin ich sie dann hinwies, daß es sich bei einer Flatrate mit Volumenbegrenzung um einen Volumentarif und eben nicht um eine Flatrate (also einen Pauschalpreis) handelt. Unter 24 Monate Vertragslaufzeit konnte man mir nichts anbieten. Was beim Telefon vielleicht noch erträglich ist: maximal fünf Gigabyte Volumen pro Monat, ist für mich unpraktikabel. Das schaffe ich innerhalb einer Woche ohne weiteres; pro Arbeitstag ein Gigabyte ist nichts ungewöhnliches.

// Oliver

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Fairfax County (VA): Thou shalt install proper crosswalks

… and traffic lights for pedestrians.

Honestly, I now know what Americans mean by “going the extra mile”. I have seen at the very least three cross junctions with only two crosswalks. Takes no degree in mathematics or deep knowledge of graph theory to figure out that it is the impossible to get from A to B that way, unless you get lucky.

And while you’re at it, make sure to come up with traffic lights for the pedestrians on the green strip in the middle of your roads.

It would allow pedestrians to cross the five lanes to the green strip while some of the cars are already moving.

These boots may be made for walking, but the US is not.

// Oliver

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Gewaltorgie

Heute waren wir mit einem Kollegen und seiner Frau im Kino bei Taken 3 mit Liam Neeson im AMC im Tysons Corner Center.

Wer die ersten beiden Teile kennt, weiß daß viel Gewalt in diesen Filmen zu sehen ist.

Diesmal haben sich die Macher des Films nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert. Ich war doch etwas geschockt die Darstellung von Waterboarding im Film zu sehen. Einer Foltermethode, welche so und ähnlich auch von der CIA und anderen benutzt wurde um falsche Geständnisse zu erzwingen.

Amnesty International hat ganz recht damit, daß Folter niemals gerechtfertigt ist.

Der Film verkommt somit zu einer Apologie der US-Foltermethoden. Mit den “Bösen” kann man’s halt machen.

// Oliver

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2015

Was bringt uns das Jahr 2015? Tja, diese Frage stellen sich die allermeisten Menschen. Das Dumme an Prognosen ist nur, dass sie besonders schwierig sind, wenn sie die Zukunft betreffen. Allerdings können wir mit einer bestimmten mehr oder weniger hohen Wahrscheinlichkeit einige Dinge bereits jetzt erfahren über das neue Jahr.

Zu den Fakten zählen:

das dezimal dargestellte Jahr 2015 in Binär ist ein Palindrom, nämlich 11111011111.
Daraus folgt dann auch gleich in Oktal (Basis 8) : 3737 , das fast ein 1337 (Leatspeak) ist. 2015 ist keine Primzahl und enthält folgende Teiler: 1, 5, 13, 31, 65, 155, 403, 2015 = Anzahl 8 = Quersumme. Faktorisiert ist 2015 = 5 * 13 * 31.

Nun was wissen wir noch. 2015 ist kein Schaltjahr und besteht damit als Kalenderjahr aus 31536000 Sekunden oder 525600 Minuten oder 8760 Stunden oder auch 365 Tagen mit 12 Monaten (oder 52 Wochen). Mit den Monaten, die hoffentlich jeder kennt. Da die Natur es nicht immer genau nimmt, sind auch die Angaben nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit richtig. Die meisten Menschen werden wissen, dass die Erde je nach Art des Jahres etwas mehr Zeit benötigt. Wie viel das ist, ist genauso wenig verbreitet wie eine einheitliche Definition (die es wohl nicht geben kann). So ist das gregorianische Kalenderjahr berechnet auf 365,2425 Tage, d.h. 365 Tage, 5 Stunden, 49 Minuten und 12 Sekunden oder in Sekunden: 31 556 952. Astronomisch bestimmte Definitionen für ein Jahr ergeben entsprechend andere Zeiten wie das (nicht Schalt-)Sternenjahr mit 365 Tagen, 6 Stunden, 9 Minuten und 9,54 Sekunden. Damit ist das Zustandekommen des Schaltjahrs aber wieder einleuchtend.

Was wir allerdings wissen sollten ist, dass die Erde sich nächstes Jahr und damit ein Jahr später, einmal um die Sonne gedreht hat (sogenannte Revolution). Das bedeutet, dass wir (zumindest in den gemäßigten Breitengraden) Jahreszeiten zu erwarten haben (und wegen der Lage der Erdrotationsachse zur Sonne, jedoch nicht wegen der unterschiedlichen Entfernung der Erde zur Sonne!). Wir wissen allerdings aktuell nicht, ob und wie stark sich die Jahreszeiten zeigen werden. Ja das Wetter ist einer der größte Unsicherheitsfaktoren für das nächste Jahr.

Ein weiterer Fakt ist, dass wir in einem Jahr doch ein gutes Stück älter sind (ein Jahr nämlich). Durch die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Erdrotation am Äquator bis zu den Achsen auf der Erdoberfläche, werden wir jedoch (vernachlässigbar) unterschiedlich altern, je nachdem wo wir uns befinden. Da hilft es im neuen Jahr wohl eher durch aktive Bewegung jung zu bleiben als durch passive Bewegung.
Und wenn wir faul sein und auch nicht den Wohnort wechsel werden, so werden wir nicht mehr am absolut gleichen Ort sein wie jetzt. Einerseits werden wir durch die Kontinentaldrift bewegt, die mit ein paar Zentimeter pro Jahr nicht besonders schnell ist. Und andererseits werden wir durch die Bewegung der Erde um sich selbst und die Sonne nie am selben Platz sein. In Stuttgart (ca 48. Breitengrad) dreht sich die Erde mit etwa 1100 km/h. D.h. wir werden uns 9636000km in einem Jahr um die eigene (Erd-)Achse bewegt haben. Kalorien adé, könnte man meinen! Die Geschwindigkeit Erdrevolution beträgt etwa 107 000 km pro Stunde. D.h. nach einem Jahr sind wir um die Sonne 937320000 km geflogen. Klingt viel oder? Aber das ist fast 9 mal weniger als die Reise, die wir mit unserem Sonnensystem um den Kern der Milchstraße machen werden, nämlich 8420112000km bei 961.200 km/h. Dieser Wert wird noch einmal erhöht, dadurch dass das Sonnensystem sich nicht nur auf einer Ebene (horizontal) um die Galaxie dreht, sondern oszilliert, d.h. eine Auf- und Abbewegung durch die Scheibe der Galaxie (vertikal) durchführt. Da die Milchstraße jedoch auch eine Geschwindigkeit besitzt, die allerdings nicht absolut (wann ist das ein V jemals gewesen?) bestimmt ist, werden wir weitere 4835520km +/- ein paar tausend Kilometer pro Jahr zurückgelegt haben. Doch so ganz genau kann man das allerdings auch nicht bestimmen.

Etwas genauer (aber auch nicht wirklich genau) geht es schon mit uns zu. Bei etwa 18 Atemzügen pro Minute werden wir weitere 9460800 Atemzüge nächstes Jahr gemacht haben. Unser Herz wird etwa 36 Millionen Mal geschlagen und damit 3650000 l Blut durch unser Kreislaufsystem gepumpt haben. Durch Sport und ungesunde Lebensweise werden sich diese Werte von Mensch zu Mensch dramatisch unterscheiden. Das wird schon ersichtlich daraus, dass Deutsche 500 Flaschen Bier, 4 Liter Schaumwein und über 140 l Mineralwasser verbrauchen. Der Wasserverbrauch für Baden, Duschen, Toilette, Spülen, Reinigen, Kochen, Trinken und mehr wird bei über 46355 Liter liegen. Statistiken sei dank (die ich selbst gefälscht habe).

Mit 100% Wahrscheinlichkeit können wir jedoch jetzt schon die Feiertage von 2015 bestimmen (und das ist wohl eines der wichtigsten Vorraussagen für die meisten von uns). In Baden Württemberg wird es 12 Feiertage geben, von denen “Tag der deutschen Einheit”, der “2. Weihnachtsfeiertag” und Allerheiligen auf zwei Samstage und einen Sonntag fällt, so dass für einige mehr oder weniger Arbeitstage in 2015 geben wird. Ich bitte für die Bürger anderer Bundesländer und Staaten, doch bei den entsprechenden offiziellen Stellen nachzufragen wie es mit den Feiertagen aussieht.
Außerdem wird es wieder Urlaub geben, welcher nach dem Bundesurlaubsgesetz §1 jedem Arbeitnehmer zusteht.

Weitere Fakten:
1. Wie jedes Jahr wird es Geburtstage geben
2. Nach Sylvester ist vor Sylvester.
3. Bundesliga und all die anderen Sportevents werden abgehalten
… Natürlich wird es noch einige andere “faktische Geschehen” geben, die alle aufzuzählen dem Halteproblem gleich kommen würde (z.B. Wahlen irgendwo… ach ich lass es doch lieber).

Zuletzt und wegen des Vorteils von Wiederholungen zur besseren Einprägsamkeit:
Das Dumme an Prognosen ist nur, dass sie besonders schwierig sind, wenn sie die Zukunft betreffen. Entsprechend sind alle Angaben in Zahlen oder Prosa rein spekulativ und sollten nicht für Vorhersagen aller Arten, für seherische Tätigkeiten, Statistiken, wissenschaftliche Vorträge oder ähnlich oder andersgeartete Nutzungsarten verwendet werden. Wer es trotzdem tut, ist auf sich alleine gestellt und muss zusehen wie er alle Quellen selbst findet. Dies ist ein privater Spaßtext! Natürlich bleibt das Urheberrecht bestehen.

Trotzdem ein frohes neues Jahr 2015. Mögen alle Vorsätze diesmal gelingen! … sonst halt übernächstes Jahr :D

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Only in Germany

… will it matter to the vain to proudly carry a “Dr.” (used for PhD and other doctoral degrees) in front of their names.

It’s not like you’re forced to put it there, it’s very often literally abused to convey a sense of authority when there isn’t necessarily any. Let me elaborate.

For starters, a simple “Dr.” doesn’t convey anything whatsoever about the institution that awarded the degree, nor the circumstances under which it was awarded, nor even the area of expertise. Sure, a “Dr. med.” implies medical education. But I’d hold that the generalist may not necessarily know too many details about dermatology in particular. This is very similar to how I know little about Microsoft Word and Excel, although a lot of people deem me knowledgeable in the area of “computers”. Yet the not-so-subtle title in front of the name will unduly give more authority1 to an argument voiced by such a person than is often justified.

In a discussion about physics, I’ll gladly bow to the physicist who carries a “Dr.” title, because then the sense of authority is more likely justified. Doesn’t mean I won’t try to check the facts, but it means I’ll be more inclined to accept an argument that can withstand a few pointed questions. But if the same physicist would discuss with me about politics or religion2 or whatever else, why should I grant him the benefit of added authority because of a title?

I have no extra respect whatsoever towards people who carry their title this way. In fact I will be much more suspicious towards them. The only exception is really the “Dr. med.”, because that has for a long time been awarded to students of medicine despite the doctoral theses not always meeting the high standards generally applied to doctoral theses in other fields. Also, the title “Doctor” is often used to address someone of the medical profession who doesn’t necessarily carry that title (yet).

But then plenty of institutions will award the doctor degrees under more than questionable circumstances. In the past, my understanding of this process is, doctoral theses had to advance the field of expertise to which they applied considerably. Now either some of these fields have become very shallow, not meeting any standards for scientific work, or the theses are. If a thesis collects and assembles mere facts and maybe draws some conclusions from it, that’s most of the time nothing groundbreaking and new. Yet the titles are being awarded.

I guess it’s the underlying social norm we have to address in order to fix this. I don’t give a flying fuck about some politician having or not having a doctor degree. What matters are their subject matter competence and leadership skills.

</rant>

// Oliver

  1. this, of course, is also a social problem in that the standards in a society imbue the rule that such title carries authority in peoples’ minds []
  2. the only group of people in an argument about religion as a whole would be preachers and doctors and professors of theology. []
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US-Recht auf deutschem Boden?

Soviel zur Souveränität Deutschlands. Jetzt wissen wir auch warum sich unsere rückgratlosen Politiker so winden wenn es um Edward Snowden und die NSA-Affäre geht. Also nicht daß das vorher nicht schon mehrfach von Verfassungsrechtlern erwähnt wurde, aber so krass hat es wohl noch niemand auf den Punkt gebracht.

US-Recht auf deutschem Boden bedeutet dann wohl daß wir quasi alle Untertanen der USA sind, aber ohne die Privilegien der US-Verfassung und ihrer 27 öffentlichen und vermutlich weiteren geheimen Anhänge?

Wow, wir sind echt noch beschissener dran als die Bürger einiger souveräner aber “undemokratischer” Staaten, wie’s aussieht. Wenn man ein Recht hat das einem entzogen werden kann, handelt es sich um ein vorübergehendes Privileg, nicht um ein Recht an sich. Wie auch schon George Carlin wußte.

Offenbar entspricht es ja aber auch deutscher Staatsräson sich mit den Russen zu verfeinden mit denen wir auf einem Kontinent leben, während die US-Amerikaner müde lächelnd zuschauen wie sich die EU zerfleischt und mit den Nachbarn verfeindet.

So gesehen kann man es wohl nur mit einem alles sagenden Buchtitel von Arthur Ponsonby schließen: Now is the time: an appeal for peace.

// Oliver

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Pegida

Die Pegida-Demonstranten sind, wie einige Reporter richtig festellen, verängstigt und verärgert, ziehen aber – wie so oft – einfach die falschen Schlüsse daraus. Und die Medien berichten auch nicht in einer Form bei der die Demonstranten zu den richtigen Schlüssen gelangen könnten.

Das Problem der Verärgerung über die Politiker bricht sich meines Erachtens nach nicht grundlos im Osten Deutschlands zuerst Bahn. Man hat dort eine gewisse Erfahrung damit überwacht, hinters Licht geführt und direkt belogen zu werden. Auch die Sprache (man denke an Deutsche Demokratische Republik) ist wieder so verlogen wie einst. Es gibt “bürgerliche Parteien” welche die Interessen der Großfinanz und ausländischer Firmen gegen die Interessen der Bürger vertreten. Es gibt eine “repräsentative Demokratie” in der große Teile der Bevölkerung nicht repräsentiert sind. Überwachungsstaat haben wir mittlerweile in einem Ausmaß den den Stasi-Mitarbeitern feuchte Träume gegeben hätte. Und so weiter.

Wenn man sich ein wenig Gedanken zum Thema Pegida macht, sieht man, daß die Menschen sich eigentlich der politischen Kaste in unserem Land als Gegner annehmen sollten. Ihre Äußerungen beweisen das. Aber das ist weder opportun noch leicht. Zu schnell würde man dann vom Verfassungsschutz beobachtet oder ggf. medial verunglimpft – obwohl, das passiert z.T. schon. Also sucht man sich einen schwächeren Gegner.

Die Methode ist immer die gleiche. Man nehme eine Minderheit, welche keine wirkliche Stimme hat. Man gehe auf die Straße um gegen Symptome zu protestieren deren Gründe eigentlich nicht bei den Minderheiten liegen, sondern bei denen an der Macht. Man behaupte die Minderheit sei an all dem Übel schuld … und überhaupt.

Ach ja und eins noch, liebe Pegida-Anhänger. Leckt mich doch am Arsch mit eurer christlich-jüdischen Abendlandkonstruktion. Das Christentum – und nicht zuletzt ein deutsche Mönchlein namens Luther – ist so von Grund auf durchsetzt mit Judenhaß, daß die Rede von christlich-jüdischen Werten einfach nur lächerlich ist. Es kommt noch besser. Die meisten Christen welche ich kenne, kennen ihre Glaubensinhalte deutlich weniger als der gemeine Ungläubige oder wenn man mit einem Juden oder Moslem über deren Glaubensinhalte befragt. Sich also abgrenzend als “Christen” hinzustellen und gegen die Moslems zu wettern und dabei jene zu instrumentalisieren die man seit Jahrhunderten dämonisierte und verfolgte; das ist schon ein starkes Stück.

// Oliver

PS: Ich finde ja, man könnte zu Weihnachten doch auch mal als Eintrittsvoraussetzung für Kirchenbesucher ein Quiz veranstalten. Und dann fragt man ein paar Bibelinhalte ab die nicht so häufig von der Kanzel aus besprochen werden; beispielsweise welche Frucht es war von der Adam und Eva naschten1 oder wieviele zehn Gebote gibt es in der Bibel2; stammt die Tradition des Weihnachtsbaums aus dem Alten oder dem Neuen Testament? Mal sehen wie voll die Kirchen dann noch sein werden :mrgreen:

  1. Antwort: unbekannt, da in der Bibel nicht steht welche Frucht es nun wirklich war; der Apfel ist eine künstlerische Erfindung/Annahme späterer Jahrhunderte []
  2. Antwort: 2, also zweimal werden zehn Gebote wiedergegeben deren Wortlaut nicht exakt übereinstimmt []
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Warmongering House Resolution 758?

Yes, I think this is a warmongering resolution (as PDF) by the US Congress. Only ten representatives disagreed with the resolution, the vast majority agreed and thirteen abstained or didn’t vote for some other reason.

Dealing blame in such a one-sided fashion neglects some very important facts reminds one of the Orwellian society from the novel Nineteen Eighty-Four.

// Oliver

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Traurig

Finanzamt Frankfurt entzog attac bereits vor ein paar Monaten das Etikett gemeinnützig. Traurig, daß das Finanzamt andererseits mit wirtschaftsnahen “gemeinnützigen” Vereinen und Stiftung ala “Kriegstreiberstiftung Bertelsmann” keine Probleme hat.

Vermutlich nutzt der Krieg im Kapitalismus dem Gemeinwohl halt eher als die Tobin-Steuer?! Das wirft natürlich grundlegende Fragen über unsere Gesellschaft auf.

// Oliver

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Verbittert, alt, einsam – und schweigsam

Kohl ist verbittert, alt und einsam – trotz neuer Ehefrau. Soviel wird klar aus seinen Äußerungen zu den anderen politischen “Krähen” seines Lagers und der anderen Lager. Vonwegen eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Bei Frauen würde man von “hysterisch” reden.

Apropos reden. Man wünschte sich der “Altkanzler” würde von seinem Schweigerecht welches er in Sachen Schwarzgeld garnicht hatte, sich aber dennoch herausnahm, wieder einmal umfassenden Gebrauch machen.

Ohnehin wer ist dieser Kohl nochmal? Alle paar Jahre die gleiche Leier im Herbst. Kohl hat eigenhändig die Wiedervereinigung über die Bühne gebracht wobei ihm maximal noch David Hasselhoff geholfen hat indem er seine Ode an die Freiheit trällerte und damit die Mauer zum Einsturz brachte (siehe Kommentare). Jaaaaa klaaaar … :roll:

// Oliver

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Pastor bleib bei deinen Psalmen

Bundesgrüßonkel Gauck hat also Probleme mit Bodo Ramelow als thüringischem Ministerpräsidenten und einer rot-rot-grünen Koalition dort. Gut für ihn. Angeblich haben wir ja in Deutschland noch das Recht auf freie Meinungsäußerung, obwohl es Dank BILD und anderen Massenmedien eher auf eine umfassende Meinungsfreiheit hinausläuft. Also den seligen Zustand frei von jeglicher eigener Meinung zu sein.

Setzte man die Maßstäbe an Gauck an, welche er an Die Linke anlegt, müßte man wohl auch mit einbeziehen daß sein Vater ein Nazi war, oder?

Freiheit nach Gauckschem Duktus ist die Freiheit der Herrschenden und Reichen, manchmal auch in Personalunion. Die Freiheit mit dem Plebs umzuspringen wie es ihnen beliebt. Freiheit der Konzerne auf allen Märkten und ohne Behinderung durch nationale Gesetzgebung oder Bürgerinteressen. Kurzum, es handelt sich um einen gesamtgesellschaftlichen Rückschritt. Genau diese Freiheit predigt er in pastoralem Ton seit seinem Amtsantritt.

Dieser einseitige Freiheitsbegriff, kombiniert mit seinen Forderungen nach weltweiten militärischen Abenteuern im Namen von wahlweise Freiheit, Demokratie und/oder Menschenrechten, ist voll auf Linie mit den Leitmedien und der selbsternannten “bürgerlichen Mitte”. Der einst gegenüber der Stasi so kritische Pastor legt sich ohne Not mit jenen Mächtigen ins Bett welche die Überwachung der Deutschen ala NSA abnicken, gutheißen oder gar tatkräftig unterstützen – wurde mithin selbst einer dieser Mächtigen. Schöne neue Welt!

Diesen Freiheitsbegriff teile ich nicht.

// Oliver

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Mathe ist halt nicht jedermanns Sache

Ich spiele Quizduell, mal mehr mal weniger. Macht Spaß und oft bekommt man auch neue Fakten geliefert. Manchmal sind die Fragen aber auch uneindeutig oder die Auswahl der Antworten falsch. Dazu hat der Hersteller des Programms eine Funktion eingebaut mit der man Fragen bemängeln kann.

Aber erst einmal die Frage:

Wie viele “Sonntage nach Trinitatis” gibt es im Kirchenjahr mindestens.

Mögliche Antworten:

  • 3
  • 12
  • 22
  • 36

Die vermeintlich korrekte Antwort ist hervorgehoben.

Problem ist, daß die Frage so gestellt ist, daß eigentlich alle Alternativen bis inklusive der vermeintlich einzigen korrekten richtig sein müßten. Beim Quizduell kann es aber jeweils nur eine korrekte Antwort geben, also nahm ich die kleinste angegebene Zahl, eine Trickfrage vermutend.

Leider wurde die Antwort damit als falsch gewertet. Also wollte ich die Frage bemängeln und füllte auch schön auf der “Tastatur” vom Tablet die Begründung aus. Als ich den Knopf “Frage bemängeln” drückte, erschien ein Dialog welcher mir erklärte warum die Antwort vermeintlich richtig sei, inklusive Link zu einer Webseite. Offenbar darf die Logik des Fragestellers nicht angezweifelt werden. Dabei ist nach Adam Riese und Eva Klein 3 ganz eindeutig kleiner als 22 und 12 kleiner als 22 und 22 kleiner, bzw. gleich groß, wie 22. Ergo sind laut Fragestellung insgesamt drei Antworten korrekt, aber nur eine wird als richtig gewertet.

Mathe ist halt nicht jedermanns Sache.

// Oliver

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Footage of the eruption in Iceland

A friend and colleague sent me the following link: youtu.be/8cICS9MtRRw.

// Oliver

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Salafisten: Lies!

Irgendwie scheinen das alle Menschen mißzuverstehen. Gemeint ist hier das englische Wort “lies”, also Lügen. Somit ist doch die Aktion auch relativ passend umschrieben.

// Oliver

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Is God great?

Just a thought-experiment.

Monotheistic faith seem to emphasize that their respective deity is great. In particular in the Islamic world the respective phrase is used quite a lot. I assume that’s “great” in the sense of big or in the form of another special, but nondescript, quality. I also think that I have finally found out why this emphasis is placed by monotheistic believers ;)

Clearly, if you take the overall number (and greatness) of all possible, alleged and worshiped1 deities we have a number that approaches ∞ (infinity). If we now take any monotheistic faith, they explicitly claim the existence of a single (1) deity only and argue that there are no others – much like an atheist does with their one deity, by the way.

Anyway, if we keep this strictly mathematical we must conclude that ∞-1 is still and you cannot sensibly compare ∞-1 with . Accordingly a believer of a monotheistic conviction is in fact no different from an atheist – or rather, the difference is so minuscule that it should be negligible by mathematical standards.

Alas, if a quality such as “greatness” is introduced, it’s not a question of quantity anymore. Now it’s no longer about deity X versus infinitely many other deities, now it’s an infinitely great deity X versus infinitely many negligible deities. I suppose this bumps the value of deity X in a believers mind to a size way beyond even the summary value of the remaining infinitely many possible, alleged and worshiped deities.

Anyway. My conclusion from this is that people of faith2 and those without faith share more than both of them would consider or admit at first. Namely they share the profound disbelief in ∞-n deities, where n stretches from 0 for atheists and 1 for monotheists to something higher for other faith systems.

// Oliver

  1. in past, present and future []
  2. monotheistic or not does not matter []
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