Be-Scheuer-t

Wenn der Generalsekretär einer NSDAP-Nachfolgepartei die Einlassungen seines Parteichefs gegen ein Mitglied der SED-Nachfolgepartei “Die Linke” mit Verweis auf die ehemalige innerdeutsche Grenze verteidigt.

// Oliver

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Quimper

Am Mittwoch waren wir in Quimper (bretonisch Kemper), einer mittelalterlich geprägten Stadt in der Bretagne. Zuerst der Horror. Einen Parkplatz zu finden war eine echte Herausforderung. Wir sind zuerst in ein Parkhaus gefahren in dem der Ingenieur wohl vergessen hatte den Wendekreis der Fahrzeuge einzuberechnen. Nachdem wir es auf die zweite Etage geschafft hatten, gaben wir auf.

Als nächstes probierten wir zwei weitere Parkplätze … ohne Glück. Danach fuhren wir zu Le Steir, einem großen Parkplatz am Fluß Steir und in der Nähe eines Kinos. Als wir ankamen mußten wir noch ein Ticket ziehen, aber da wir nach 19:30 abfuhren, brauchten wir nichts zu bezahlen, da der Parkplatz nur zwischen frühmorgens vor acht und 19:30 gebührenpflichtig ist. Also, kleiner Tip für andere Touristen welche es uns nachmachen wollen.

Wir flanierten dann durch die Stadt und schauten uns das Museum zur bretonischen Geschichte direkt neben der Kathedrale an. Danach schauten wir uns in einem Laden nochmal die Faïencen an, welche für Quimper so typisch sein sollen, welche uns aber nicht sonderlich gefielen. Anschließend drehten wir eine Runde durch die Kathedrale. An mehreren Stellen in der Stadt war keltisch, bzw. mittelalterlich, angehauchte Musik zu hören. Immer ein Dudelsack begleitet von einem Blasinstrument. Es erinnerte mich an In Extremo, Kurtzweyl, Poeta Magica und so weiter.

Zum Abschluß ging es zu einem Restaurant welches im Reiseführer empfohlen worden war und welches dort aber noch unter anderem Namen eingetragen war: Ty Mad. Als jemand der auch schon die französische Sterneküche im Rahmen eines Firmenessens erleiden mußte, ging es für mich mit zwiegespaltenen Gefühlen dorthin. Im Reiseführer war es jedoch als “verläßlich” angeführt. Die Küche sei rustikal und regional und die Portionen für den Preis angemessen.

Was uns dann erwartete wurde ohne Frage der krönende Abschluß des Besuches in Quimper. Die Bedienung war freundlich und zuvorkommend. Das Tagesmenü wurde uns in Form einer mit Kreide beschrifteten Tafel auf einen Vorsprung an der Wand gestellt1. Die Preise waren gestaffelt: 14 EUR für das Hauptgericht, 19,50 EUR für Hauptgericht mit Vorspeise und 24 EUR für Hauptgericht mit Vor- und Nachspeise.

Wir waren scheinbar auch die ersten Gäste, und das ganz ohne Reservierung. Später fiel uns auf, daß viele Gäste beim Betreten eine Reservierung erwähnten. Ein wenig bekamen wir ein schlechtes Gewissen, weil die Runde aus mutmaßlichen Eigentümern und Belegschaft sich bei unserer Ankunft in die Küche verkrümelte. Es schien so als hätten wir ein fröhliches Beisammensein gestört.

Übel nahm man es uns nicht, denn ansonsten wäre der Kellner wohl kaum so zuvorkommend und freundlich gewesen. Wir orderten einmal eine Pfanne mit Meeresfrüchten2 und eine Roulade vom Kalb nach Förster-Art3. Das Essen ließ auch nicht lange auf sich warten und war bereits ein Augenschmaus. Wir hatten kurz überlegt ein Foto vom Essen zu machen, aber entschieden uns dagegen.

Bei mir war es eine überbackenen halbe Tomate, ein Streifen Karottenmus welches mit Curry abgeschmeckt war, sowie ein paar Stücke Romanesco in grün und violett. Der Romanesco bildete mit seinen Bitternoten dann auch einen wunderbaren Kontrast zum süßen Karottenmus. Die Roulade war eine Scheibe von etwas war man im deutschen als Scheibe von einem Rollbraten bezeichnen würde. Außen knusprig und innen gefüllt mit einer Farce aus Fleisch und Pilzen. Dazu eine weiße Soße welche eine fruchtig-saure Note mitbrachte die sich hervorragend ins Gesamterlebnis einfügte.

Ein Gaumenschmaus der Extraklasse. Und das ganz ohne Froschschenkel, Schnecken und scheinbar auch ohne Käse.

Die Tomate ließ ich liegen, daß ich rohe und halbrohe Tomaten absolut nicht mag. Ansonsten war die Menge hervorragend abgestimmt.

Am Ende bestellte ich mir eine Crème brûlée welche einen gelungenen Abschluß bildete. Als Getränk gab ich mir eine Breizh Cola, also eine bretonische Cola.

Ein wirklich hervorragendes Essen zu einem wirklich angemessenen Preis und in freundlicher Atmosphäre4.

Am Donnerstag waren wir dann bei den Menhiren in Carnac, welche aber mit einem Zaun eingefriedet waren. Die einzigen frei zugänglichen Menhire waren in Menéc, einem Dorf welches mit dem abschließenden Steinkreis eines der Menhirfelder verwachsen ist.

Wir machten uns auch auf einen der einzelnen Menhire zu besuchen, die außerhalb der eingezäunten Felder auf der Karte verzeichnet waren, hatten jedoch kein Glück damit den Menhir de Krifol zu finden. Bei den Alignements de Kerzerho in Erdeven auf dem Rückweg nach Riantec hatten wir dann mehr Glück.

// Oliver

  1. bei anderen Gästen war es später auch eine Tafel auf dem Stuhl oder ähnliches []
  2. Fisch und Muscheln []
  3. also mit Pilzen []
  4. Nachdem der Kellner mitbekommen hatte, daß wir Deutsche sind, fragte er uns auch “wo’er” wir kämen, mit dem hingehauchten stummen H welches man aus allerlei französischen Worten kennt. []
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“Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird”

Aus aktuellem Anlaß:

Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens bis 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät.

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird.

Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muß den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat. …

Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben.

Es ist eine Angelegenheit des Terminkalenders, nicht des Heroismus …

Erich Kästner

Zitiert Aus einer Rede auf der Hamburger Tagung des PEN-Clubs aus Anlaß der 25. Wiederkehr des Jahrestages der Bücherverbrennung, 1958. nach Praktische Vernunft und Theorien Der Gerechtigkeit: XV. Weltkongress Der Internationalen Vereinigung Für Rechts- und Sozialphilosophie, Göttingen, 18. Bis 24. August 1991 (Werner Maihofer, Gerhard Sprenger).

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Signed builds of PuTTY 0.65-pre and SuRun 1.2.1.1

The authors of these programs do not offer code-signed builds. So I compiled my own version from source after verifying the source and code-signed them myself. The installer for SuRun and the archive for PuTTY are also signed with GPG.

Download them here.

// Oliver

PS: verify the executables with Sysinternals sigcheck.exe from Microsoft Technet. If you can, also verify the GPG signature (my key ID is 0E88590F).

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Neuerdings …

Neuerdings liest man immer von einem Kabarettisten namens Dieter Nuhr der einen Fauxpas in Sachen Griechenland gezwitschert hätte. Weiß da jemand etwas genaueres?

Es ging wohl um irgendeinen Hauskredit und eine total demokratische Abstimmung diesen nicht zurückzuzahlen.

Ich kenne zwar einen Dieter Nuhr der eine Sendung namens Satiregipfel moderiert haben soll, aber dabei handelt es sich schließlich ausdrücklich um keinen Kabarettisten, weder einen politischen noch anderweitig. Man möchte ihn noch nicht einmal als Komiker bezeichnen. Comedian hingegen paßt dann schon wieder.

Seltsamer Sachverhalt.

Einerlei: um sachdienliche Hinweise zu geben, wendet euch bitte an eure nächstgelegene Landesrundfunkanstalt!

// Oliver

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“Reichsbürgerthesen”

Achtung: dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

Dies ist die Geschichte von einer Zensurmaßnahme bei Golem.de deren Begründung hanebüchen und ehrenrührig war. Als Konsequenz habe ich das Golem.de-Abo nicht mehr verlängert. Es läuft im August aus.

Natürlich kann Golem.de in seinem Forum moderieren wie sie das wünschen. Das stelle ich auch nicht in Frage. Wenn mir aber unterstellt wird ich verträte “Reichsbürgerthesen”, geht mir das gehörig gegen den Strich. Der anstößige Satz von mir war? Na der hier:

Wobei wir in Deutschland offenbar in einer besonders unprivilegierten Situation sind, da wir aufgrund der zum Teil noch geheimen Gesetzlichkeiten aus Besatzungszeiten kein wirklich souveräner Staat sind.

Der zugehörige Artikel titelte: Wikileaks- NSA spionierte französische Präsidenten aus.

Aber beginnen wir am Anfang. Ausgehend von einer Definition für Souveränität auf der hoffentlich nicht allzu reichsbürgernahen Webseite der Bibliographisches Institut GmbH findet sich als Bedeutung zwei:

Unabhängigkeit eines Staates (vom Einfluss anderer Staaten)

Beispiele

  • die Souveränität eines Landes verletzen, respektieren
  • das Land hat seine Souveränität erlangt

Hmm, Souveränität ist also die Unabhängigkeit eines Staates vom Einfluß anderer Staaten.

Nun ist es ja so, daß ich politisch interessiert bin. Daher sind mir die Bezeichnung Reichsbürger und auch deren Thesen halbwegs geläufig. Grob gesagt stellt man die Rechtsgrundlage in Frage auf welcher die BRD gründet und damit die Existenz der BRD als Ganzes. Mit allerlei pseudo-advokatischen Winkelzügen wird versucht zu erklären daß aufgrund der geschichtlichen Entwicklungen nun wieder irgendeine Vorkriegsverfassung gälte. Im Grunde fordert man auch gleich die “Ostgebiete” zurück und behauptet, daß das deutsche Reich in irgendwelchen Vorkriegsgrenzen wieder bestünde. Nunja, alles in allem vermutlich eine Methode mit der man sich als rechtsschaffender1 Bürger mit braunen Thesen identifizieren kann ohne für den politisch uninteressierten Menschen direkt als Nazi erkennbar zu sein. Lustig ist jedoch wie bspw. mit dem Artikel 146 des Grundgesetzes argumentiert wird, dessen Gültigkeit jedoch von vornherein abgestritten wird. Sei’s drum.

Manch ein Reichsbürger in Sachsen stellt sich auch seinen eigenen Ausweis aus oder verweigert Steuer- und andere Zahlungen an das illegitime Konstrukt BRD. Schon seit Jahren wird auch in den Medien hin und wieder davon berichtet, nicht erst seitdem Xavier Naidoo für eine Reichsbürgerveranstaltung am Tag der Einheit 2014 auftrat. Und da nähern wir uns auch schon dem gedanklichen Kurzschluß der offenbar bei den Moderatoren von Golem.de besteht.

Hier wird ein kausaler Zusammenhang impliziert wo keiner ist. Nur weil die Reichsbürger auch die Souveränität der BRD anzweifeln2, müsse es da einen Zusammenhang geben. Und einen Zusammenhang mit Reichsbürgerthesen verbittet sich Golem.de; ob sie den Zusammenhang selbst konstruiert haben ist da nachrangig.

Und da kommen wir wieder zu der Definition welche uns der Duden für das Wort Souveränität angibt. Wenn man eines seit dem Datenleck von Snowden in 2013 gesehen hat, dann ja wohl die sehr offene Einflußnahme der USA welche allzuoft direkt an Erpressung grenzt.

Und so kommt es, daß nicht nur ich über die Jahre zu dem Schluß gelangte die BRD sei nicht wirklich souverän; sondern auch der bekannte reichsbürgernahe Historiker Foschepoth dessen Thesen in der bekanntlich seeeehr reichsbürgernahen ZDF-Sendung “Die Anstalt” vom 26.5.2015 breitgetreten wurde.

In letzter Zeit stelle ich mehr und mehr fest, daß manche Prinzipien – man könnte auch Meme sagen – den Sozialismus überdauert haben und sich heute verstärkt wieder finden lassen. Es gibt mehr Denkschranken und Scheren im Kopf als je zuvor. Es kann eben nicht sein was nicht sein darf.

Nunja, es sei dem geneigten Leser überlassen anhand der Definition von Souveränität und der Faktenlage zu urteilen ob denn die BRD wirklich so souverän sei wie die Golem.de Moderatoren meinen, oder ob Zweifel bestehen könnten.

// Oliver

  1. huch, ein Verschreiberling? []
  2. wobei, genaugenommen zweifeln sie sogar die Existenz der BRD an! []
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Is it really skyr?

Arla, the big Danish dairy manufacturer, started selling a product named “skyr” inside the EU – including in Germany – which claims to be skyr according to Icelandic traditions.

Well, the news caused quite a stir1 in Iceland and the Icelandic dairy monopolist MS even put up a mock ad in which an Icelandic “skyr” saturated with flavoring and coloring agents as well as sugar “talks” to the plain Arla skyr. The Icelandic “skyr” addresses the Arla skyr, using the typical Icelandic pronunciation for “Arla” which is reminiscent of how the Icelandic L tripped hundreds of people with the name Eyjafjallajökull.

All in all the ad is funny, but MS, if you want to pit your skyr-a-like against this plain variety of the Arla skyr you might lose your battle. Either use the hreint hrært2 skyr from your pseudo-brand KEA or MS or even pick the KEA óhrært skyr3 which I never saw on the shelves during my eight years living in Iceland4. It would be fairer.

Anyway, so a number if Icelanders are bitching and moaning about this perceived betrayal from the Danes 70 years5 after their independence from Denmark:

The third article above got it about right. This stuff does taste authentic. Take that from someone who lived in Iceland for eight straight years until summer last year and has eaten almost one container of skyr per day7.

It’s not from Icelandic milk, right. So what? Maybe you should take these words to heart:

Imitation is the sincerest form of flattery that mediocrity can pay to greatness.
Oscar Wilde

This Arla plain skyr is not identical to the plain stirred KEA or the plain stirred MS skyr. But these two varieties8 are not identical either – despite being produced by the same monopolist.

All in all you Icelanders might want to aim your outrage at the monopolist that calls something that isn’t technically skyr “skyr” instead of bitching against a big manufacturer that helps spreading a piece of Icelandic culture.

// Oliver

  1. no pun intended []
  2. literally: plain stirred []
  3. unstirred []
  4. but the MS list of products lists it []
  5. the scandal started before this year’s independence day []
  6. an English language magazine that I will warmly recommend to any tourist going to Iceland []
  7. variously the blueberry, but without starch and stuff, and the plain variety []
  8. KEA and MS hreint hrært skyr []
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Überlanger (nicht markenreiner) Mercedes-Werbespot

Heute haben wir “Jurassic World” im Kino geschaut. Trotz Gutschein gab es einen 3 € Aufschlag pro Person “für 3D”. Alternativen gab es nicht, denn die Originalversion lief nur in 3D.

Der Film begann ganz unspannend und die Spannung stieg dann entsprechend mit der Laufzeit an. Was besonders ins Auge fiel waren die doch sehr auffälligen und teilweise störenden Produkt- bzw. Markenplazierungen. Mercedes fiel dabei besonders unangenehm ins Auge, unterbrochen jedoch von Werbeeinlagen diverser anderer Marken.

Wie schon bei anderen 3D-Filmen fielen mir die doch sehr unscharfen und anstrengenden schnellen Schnitte auf. Wenn es mal weniger schnell zuging, waren die 3D-Effekte jedoch durchaus bemerkenswert.

Auch wenn der Film – trotz seiner unwissenschaftlichen Handlung1 – spannend und unterhaltsam war, ist der Preis für eine Dauerwerbesendung meines Erachtens nach unangemessen.

// Oliver

  1. aber ich ging ja auch in einen Film und nicht in den Zoo []
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Skyr oder nicht, das ist hier die Frage

Seit kurzem wird in Deutschland von Arla, einer dänischen Großmolkerei, Skyr verkauft. Dabei handelt es sich logischerweise nicht um den Skyr den es in Island gibt, denn der wird aus isländischer Milch hergestellt.

In Island gibt es in Sachen Molkerei ein Quasi-Monopol1 eines Anbieters: MS2. Dieser Anbieter kontrollierte in den meisten Jahren3 auch die Einfuhr von Käse nach Island. “Kontrollierte” ist in diesem Fall durchaus so zu verstehen, daß die Käse- und allgemein Milchproduktvielfalt von diesem Quasi-Monopolisten künstlich eingeschränkt wurde und wird. Ähnliches gilt in Island aber auch für andere Produktkategorien.

Arla verkauft in Deutschland also “Skyr nach isländischer Tradition”, so der Aufdruck. Die Isländer sind in Aufruhr und MS – besagter Quasi-Monopolist – führt die Meute gegen diesen vermeintlichen Angriff auf isländische Traditionen an.

Heute habe ich ihn das erste Mal gekostet. Da ich acht Jahre lang fast tagtäglich Skyr gegessen habe – meine Kollegen nahmen dies auch hin und wieder zum Anlaß über mich zu witzeln – meine ich, mir eine gewisse Expertise erarbeitet zu haben.

Skyr wird zwar in der deutschen Wikipedia mit Joghurt verglichen, dies trifft angesichts der Konsistenz aber nicht voll zu. Vor meiner Wertung also ein paar Erläuterungen.
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  1. siehe dieser englische Artikel im Reykjavík Grapevine []
  2. kurz für Mjólkursamsalan ehf., was in etwa mit Milchgenossenschaft übersetzt werden könnte – die Direktübersetzung wäre etwa “Milchgemeinschaftsverkauf”. []
  3. Bieterwettbewerb []
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Dear Mister President (POTUS)

I know I don’t get to vote for or against you despite being subject of a vassal state of the US, but then the same applies to some of your own citizens in certain overseas territories. Nevertheless I hope you enjoyed the authentic show you were offered at Schloß Elmau in Bavaria, the expensive place named after a sympathetic sesame street character.

Clearly this must be Germany as Germany is supposed to be according to the usual American stereotypes of Germany. Lederhosen1, a huge glass of beer, pretzels and happiness all around.

I hope all attendants were either vetted not to know even the basics of English or at least to be sufficiently pro-US, if they knew English. In general I hope that your excellency didn’t hear any voices of dissent as we Germans don’t want to come across as anything other than subservient lackeys of the empire.

No one would dare to compare the situation at Elmau to the merry round your run-of-the-mill dictator would put together during a G8 summit in Sotchi, say, and far away from any protesters while he and his buddies continue to disregard the rule of law, human rights and spies on the citizenry.

We’re the good guys!

// Oliver

  1. leather trousers []
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“Atheisten sind dumm”

meint der Rektor einer bayrischen Realschule.

Recht hat er! Ich fühle mich beispielsweise immer wieder ziemlich dumm, wenn ich bekennende Christen auf diversen Bibelpassagen anspreche, von welchen diese noch nie gehört haben. Welcher Pastor predigt denn auch schon vom jähzornigen Gott?

Dennoch, wie kommt es daß die bekennenden Gläubigen häufig weniger Kenntnis vom Buch haben auf welches sich ihre Glaubensinhalte stützen als ein dummer Atheist wie ich? Und es fängt mit dem Unwissen auch ganz poetisch direkt am Anfang in der Genesis an. Wie kommt es denn bitte, daß viele meinen bei der Frucht vom Baum der Erkenntnis handle es sich um einen Apfel? Oder warum wissen die meisten nicht, daß es die zehn Gebote in zwei nicht identischen Ausführungen gibt? Überhaupt werden die zehn Gebote gern als moralischer Kompaß angeführt, obwohl die ersten vier Gebote sich mit dem offenbar leicht selbstbezogenen Gott und seinen konkurrierenden Kollegen befassen. Und es ist ja beileibe nicht so, daß nur im alten Testament fragwürdige Stellen im Text existieren, was immer wieder gern von Wohlfühlchristen angebracht wird. Jesus sei doch im Prinzip ein früher Hippie gewesen der immer locker drauf war … und eben statt Frieden das Schwert brachte. So gesehen haben die Moslems wohl recht wenn sie Jesus als einen Propheten sehen. Der kriegerischen Auseinandersetzungen im Namen des Glaubens und/oder der Kirche gab es in der Geschichte viele.

Genau wie der geweihte Rektor aus Bayern meint die Christen in Syrien seien die Dummen, könnte man spiegelverkehrt darauf verweisen, daß die Ketzer und Hexen im Mittelalter, sowie alle Untertanen seit Anbeginn der institutionalisierten Religion die Dummen waren und sind. Der hochheilige Rektor hat also durchaus Recht mit seiner Aussage. Atheisten waren in der Geschichte zumeist die Dummen. Selbst an seiner Schule sind sie die Dummen, da sie zwar auf die Barrikaden gehen, sich an der bayrischen Verfassung jedoch dadurch kaum etwas ändern wird.

// Oliver

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Oh my, shock moment with my private key

So I had generated myself a private key using OpenSSL to create a CSR for an Authenticode code signing certificate from Symantec. Today the certificate was issued, but to collect it, one needs to get the key into the browser. Ooopsie daisy. Hadn’t thought of that before.

So I converted my key to PKCS12 format:

openssl pkcs12 -export -nocerts -inkey filename.key -out filename.p12

and tried to import this. But look what I got, an error dialog box showing “The PKCS #12 operation failed for unknown reasons.”:

Firefox error: The PKCS #12 operation failed for unknown reasons.

Trying to import it using Microsoft’s certutil and certmgr.msc gave me even more bizarre errors about the certificate being empty. But they also kind of hinted me into the right direction, when reading through all of Firefox bug #1049435 left me puzzled. In fact I had given the -nocerts option as I intended to only export my private key into PKCS12 format. Of course the issue in the Firefox bug was still a possibility, but no longer the only one.

So I did what all desperateexperienced people do: trythink! :mrgreen:

So I generated another CSR based on my private key, this time to self-sign the certificate.

openssl req -new -key filename.key -out filename.csr

… followed by the actual self-signing:

openssl x509 -req -days 365 -in filename.csr -signkey filename.key -out self-signed.crt

… and followed by the command that would combine private key and self-signed certificate into a single PKCS12 file:

openssl pkcs12 -export -inkey filename.key -in self-signed.crt -out self-signed.p12

I then imported my self-signed certificate, which included the private key, into Firefox and it happily did as asked. After the fact I collected my Symantec code signing certificate and then removed my self-signed certificate again from Firefox.

// Oliver

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Re: Was ist denn da los?

Erst kürzlich habe ich mich über das Kürzen der “extra 3″-Sendung der letzten Woche gewundert und das Verschwinden der längeren Version bemängelt. Nun erhielt ich folgende freundliche Antwort von der ARD:

Sehr geehrter Herr Schneider,

vielen Dank für Ihre Nachricht.
Nach der Beschwerde einer interviewten Person musste das extra 3-Video angepasst werden und steht nun unter der von Ihnen genannten URL zum Abruf
bereit. Den leeren Videocontainer zur 45-Minuten-Version haben wir dank Ihres Hinweises entfernt.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit der Sendung!

Mit freundlichen Grüßen,
Team der ARD Mediathek / ps

Vielen Dank dafür nochmal an dieser Stelle an die ARD.

// Oliver

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Vor einer Woche

Lecker lecker. Krimwein aus der Ukraine. Ein Oxymoron? Aber nicht doch:

Portwein aus Massandra

Roter Portwein aus Massandra von 2004. Flasche, Rückseite und im Glas.

Flasche geköpft am vorigen Samstag.

// Oliver

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Tolle Erklärung der PGP-Verschlüsselung

Wenn man sich drei Minuten Zeit nimmt, kann man PGP-Verschlüsselung mit diesem Video sehr schnell begreifen.

// Oliver

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Was ist denn da los?

“extra 3″ vom 28.5. wird in der Mediathek seit heute in einer zweiten Version angeboten, nachdem die erste nicht zu bekommen war (HTTP-Fehler 404).

Gestern wurde angeboten (Filmnummer 7991) unter http://www.ardmediathek.de/tv/extra-3/Extra-3-vom-28-05-2015/Das-Erste/Video?documentId=28567038&bcastId=23817212. Länge 45 Minuten.

Heute steht eine 2 Minuten kürzere Fassung zum Herunterladen bereit unter Filmnummer 7890.

Desweiteren scheint sich die Filmnummer des ersten, nicht verfügbaren Angebots, geändert zu haben auf Filmnummer 7892. Diese Version wird ebenfalls mit einem HTTP-Fehler 404 quittiert. Kein Wunder, die URL ist identisch zur obigen.

Die URL des eigentlichen Films lautet http://media.ndr.de/progressive/2015/0528/TV-20150528-2310-2542.hq.mp4.

Bei 2 Minuten Unterschied liegt der Verdacht nahe, daß – ähnlich wie bei “Die Anstalt” in 2014 – hier womöglich geschnitten werden mußte, aufgrund einer Beschwerde o.ä. Seltsam mutet es jedenfalls schon an. Habe darüber auch noch keine Berichte auftreiben können.

// Oliver
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“German Mut”

Sorry, dear speakers of English, this is a German blog post about a stupid slogan invented by our so-called liberal democrat party in Germany. They know not what they do, but I assure you the slogan is nevertheless fitting.

Also liebe FDP, wie sehr kann man sich eigentlich ins Knie schießen? Ich verstehe ja, daß ihr meintet, man könne mit etwas bescheuertem Englisch-Deutsch-Mischmasch auf Wählerfang gehen bei den jungen Leuten gehen. Aber hat sich denn keiner von euch der des Englischen mächtig ist1 mal im Urban Dictionary nach möglichen unerwünschten Zweitbedeutungen von “Mut” umgetan? Scheinbar nicht. Laßt es mich für euch klipp und klar aus dem Englischen ins Deutsche übertragen, nachdem wir die Definition gesehen haben:

mut
Australian slang for a vagina.2

Die FDP versucht offenbar sich nicht nur mit den Damen in Bremen und Hamburg, sondern auch mit diesem Spruch eine gewisse erotische Anziehungskraft zu verleihen. Vielleicht auch weil sich die FDP-Granden im klaren waren, daß Australien als eines der Kernländer des europäischen Kontinents beim ESC dabei ist.

Aber nun, liebe FDP, die noch ausstehende Übertragung ins Deutsche:

“German Mut” bedeutet und also “Deutsche Vagina”, bzw. “Deutsche Scheide”.

Gratulation! Jetzt weiß die ganze Welt, daß ihr Pussies seid, was im Englischen ein ganz tolles Kompliment ist – Ehrenwort – ich wiederhole: ich gebe euch mein Ehrenwort ;)

Auch hier hat euch ganz offenbar eure Wirtschaftsnähe geholfen, die sicher mit einer vermehrten Nutzung des Englischen ohne wirkliches Können oder Verstehen einhergeht – sieht man ja bereits an der Fernsehwerbung.

// Oliver

  1. die jungen Leute sind es scheinbar nicht, aber Mathe ist auch nicht deren Stärke, wie uns die heute-Show gestern zeigte []
  2. australische Umgangssprache für Vagina []
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Kein Entrinnen

No ESC-ape ;)

Da die Isländer total verrückt nach dem ESC sind und wir von der Firma aus bis 20121 immer eine Feier bei den Chefs (Friðrik & Björg) an genau dem Tag des ESC-Finales hatten, gab es auf Island schon kein Entrinnen.

Hier gibt es auch keines (außer vielleicht Kopfhörer einzustecken und Skálmöld oder Xandria abzuspielen).

Und nachdem dann der Auftritt des Dänen mit dem “It’s a hard-knock life”-Abklatsch auf der Hamburger Exhibitionisten-Meile2 in einer Kissenschlacht endete und die Kinder dort mit Kissen herumtanzten, war es klar, daß es sich nur um eine verdeckte Werbeaktion vom dänischen Bettenlager handeln konnte. Danach schaltete ich zumindest mental.

Aber ein paar Sachen fielen mir dann doch Dank Kommentatoren auf:

  • Island ist raus
  • Ukraine ist raus
  • Finnland ist raus
  • Australien ist dabei, wird demnächst der EU beitreten und die Briten werden dafür rausgeschmissen

“Völkerverständigung” und “Vielfalt” hauptsächlich auf Englisch – das ist der ESC in einem Satz.

// Oliver

PS: hoffentlich sind die Griechen raus oder nicht dabei, die sind doch schon pleite. Einen Gewinn beim ESC könnten die sich so wenig wie Island leisten ;)

  1. wenn ich mich recht entsinne []
  2. Public Viewing im “deutschen” O-Ton []
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Mediale Schlachtbank

Zugegeben, Claus Weselsky kommt für mich nicht gerade als der Obersympath rüber; ähnlich geht es mir aber auch bei diversen Politikern – zuvorderst unsere rautengeübte Bundeshypnotiseurin.

Es ist aber eigentlich nicht so wichtig, ob er sympathisch rüberkommt, sondern ob das Anliegen, welches er als Bundesvorsitzender der GDL verfolgt, gerechtfertigt ist. Und das ist es ja wohl.

Leider wird in den Medien immer ungebührlich gekürzt, sogar bei den sogenannten öffentlich-rechtlichen Medien1 – und die finanzieren sich doch über Gebühr :mrgreen:

Die Streiks betreffen, gerade in den Großstädten, viele Menschen. Sollen sie ja auch. Das Problem ist nur: wie soll man als GDLer für sein Anliegen werben, wenn man von den Interviewpartnern immer unterbrochen wird und dadurch als patziger Zeitgenosse wahrgenommen wird?

Solidarität ist eine Vokabel aus Vorzeiten. Ich habe noch keine einzige Wortmeldung eines prominenten SPD-Mitglieds mitbekommen die sich explizit nicht nur für das Recht zu streiken, sondern auch für die Ziele der GDL ausgesprochen wird. Warum? Nun, die Währungen im Regierungsviertel – und dort tummeln sich besagte SPDler ja derzeit – sind eben € und Wählergunst. Da kann man mit ausdifferenzierten Argumenten keinen Staat machen.

Die GDL will nicht nur Lohnerhöhungen erstreiken, sondern lehnt vor allem das geplante Tarifeinheitsgesetz (siehe hier) grundlegend ab. Aus gutem Grund übrigens. Die großen Gewerkschaften sind die zahmsten Gewerkschaften, denn deren Funktionäre arbeiten schon längst nicht mehr nur im Sinne Ihrer Mitglieder, sondern mindestens auch im Interesse der Arbeitgeber – wenn nicht gar ausschließlich in deren Sinn. Wohl ein Problem eines jeden Machtapparates.

Ironie des Schicksals – oder besser gesagt Indikator für die Verkommenheit der modernen SPD – der Entwurf des Tarifeinheitsgesetzes wurde von einer SPD-Ministerin vorgelegt.

Eine Verabschiedung2 des geplanten Tarifeinheitsgesetzes wird noch vor der Sommerpause erwartet. Das wissen auch die Granden der Deutschen Bahn und setzen ganz klar auf eine Verzögerungstaktik. Bisher mit Erfolg. Man täusche ein Entgegenkommen an und spiele danach seinen Gegner in der nächsten Pressekonferenz aus. Hervorragende Taktik – zumindest wenn man danach geht wie der Querschnitt der nicht repräsentativ befragten Bahnreisenden reagiert. Da wird nicht auf die Bahn geschimpft, sondern auf Claus Weselsky und die GDL.

Daran läßt sich auch schon gut erkennen, daß die Bahn – sicherlich die erfahrenere Partei in Medienangelegenheiten – nicht auf eine sachliche Diskussion aus ist. Sobald eine Sachdiskussion auf die persönliche Ebene heruntergezogen wird, darf man davon ausgehen, daß mindestens eine Streitpartei unlauter argumentiert; insofern man das dann noch als Argumentation und nicht als schmutzige mediale Rufmordkampagne auffassen möchte.

Dabei sollte man nicht aus den Augen verlieren, daß die BRD der Mehrheitseigner der Deutschen Bahn ist. Eigentlich sollte man meinen, daß die DB-Granden entsprechend auch im Interesse des Volkes und nicht ausschließlich im Sinne der politischen Eliten und ihrer Aktionäre handeln – aber das ist nunmal das Problem mit der vollzogenen Privatisierung der DB. Profit wird oberstes Gebot.

Die Streiks und die dahinterstehenden Forderungen sind jedenfalls im Sinne aller Lohnarbeiter. Ob das jene am unteren Rand des Einkommensspektrums sind oder in der Mitte oder ganz oben: Lohnarbeit bleibt eine Form der Ausbeutung. Gewerkschaften werfen sich auf Seiten der Lohnarbeiter in die Waagschale; und Forderungen einer Gewerkschaft die objektiv den Mitgliedern dieser Gewerkschaft – und im aktuellen Fall durch den Kampf gegen das Tarifeinheitsgesetz – allen Lohnarbeitern zugutekommen, sollten die Unterstützung aller Arbeiter finden.

Eine Schwächung von Gewerkschaften geht alle Lohnarbeiter an. Der Zustand zu welchem uns hinbewegen wenn wir uns nicht auf Solidarität zurückbesinnen, kann in den USA betrachtet werden. Der Tag der Arbeit ist dort nicht – wie international – der 1. Mai, weil man Angst hatte das Datum würde an das Haymarket Massacre, welches sich im kommenden Jahr zum 130. Mal jährt, erinnern. Das Haymarket Massacre war seitens der Herrschenden zugleich Rechtfertigung und Auftakt zu einem Kampf gegen die Arbeiterbewegung im Allgemeinen und die Gewerkschaften im Besonderen.

Und so wurden scheibchenweise die Gewerkschaften und ihre Glaubwürdigkeit über einhundert Jahre demontiert bis US-Präsident Ronald Reagan in den 1980ern den Gewerkschaften den endgültigen tödlichen Stoß verpassen konnte.

Heute wird man mehrheitlich Lohnarbeiter antreffen welche der Meinung sind Gewerkschaften seien nur etwas für faule Arbeiter. Allein in den Gegenden in denen Arbeiter von NAFTA am stärksten negativ betroffen sind, mag man hin und wieder in Erinnerungen an Gewerkschaftszeiten schwelgen.

In diesem Sinne, und mit bereits heruntergeschraubten Erwartungen an die Bereitschaft zu Solidarität und die Reichweite eines solchen Aufrufes: Lohnarbeiter Deutschlands vereinigt euch.

Daß die Mehrheit von uns am Samstag nicht mehr arbeiten muß, ist übrigens den Gewerkschaften zu verdanken.

// Oliver

  1. mundsprachlich: Staatsrundfunk []
  2. und damit ist nicht “tschüß und weg” gemeint []
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Civilization

Several botched executions in the recent past in the US after the individual states had trouble to acquire the drugs for the deadly cocktail whose inventor – a pathologist – is, by the way, against the death penalty now. All we can tell with certainty is that the paralyzing drugs most likely just cover the pain and suffering of the condemned. But then, perhaps that’s the unofficial part of the penalty?

And yet, death penalty, the most expensive, most inhumane, least civilized and most backwards penalty is what is handed to Dzhokar Tsarnaev – in the form of a deadly injection.

Thanks US of America for – once again – defending our so-called “shared Western societal values”. Into the future!

// Oliver

PS: I guess Tsarnaev is luckier than the hundreds of civilians world-wide who got killed by US drone strikes, had no attorney or verdict … and the handful actual terrorists that also got killed by said drone strikes.

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