Sechs Wochen Ausnahmezustand hinter uns

Am letzten Wochenende haben wir es geschafft und können jetzt sechs Wochen Ausnahmezustand nach der zu frühen Geburt unserer Tochter abhaken. Halbzeit, sozusagen – zumindest voraussichtlich.

Sie wächst und gedeiht hervorragend und hat es gestern geschafft ihr Geburtsgewicht erstmals zu verdoppeln aus fast zwei Kilogramm. Außerdem ist sie seit gestern aus dem Brutkasten heraus und in eine Wärmebett verlegt worden. Sie trinkt mehrere Mahlzeiten pro Tag selbständig aus der Flasche und wird demnächst alle allein trinken müssen. Die Beatmungshilfe steht auf der niedrigsten Stufe und Sauerstoff hat sie seit bald über achtzig Stunden nicht mehr benötigt1.

Es geht also voran mit der kleinen Maus.

// Oliver

  1. zuvor wurde der Sauerstoffgehalt auf 22 oder 23% erhöht; davor zeitweise sogar noch mehr []
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Vor dem ersten Weltkrieg

… gab es im Prinzip nur Zollgrenzen. Nationale Grenzen wie wir sie aus unserer Lebenswirklichkeit kennen, gab es nicht. Grenzen existierten vor allem um Steuern bzw. Zölle zu erheben.

Im Hinblick auf diese Tatsache, sollte uns nachdenklich stimmen wenn jetzt vorgeschlagen wird in der EU auch ein System nach dem Vorbild des US-Systems zu etablieren, welches benutzt werden soll um Einreisende vor deren Abreise zu überprüfen und gegebenenfalls abzulehnen.

Als EU-Bürger ist man quasi Mitglied in einem befreundeten Verein, zumal mit dem elektronischen Paß. Reisende von außerhalb des Vereins oder ohne elektronischen Reisepaß müssen sich leider Maßnahmen unterwerfen die ich bei meinen beiden US-Reisen als relativ entwürdigend empfand.

Worauf genau steuern wir hier zu?

// Oliver

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Stand der Dinge

Unserer Kleinen geht es gut. Heute Abend wird sie fünf Wochen alt.

Mittlerweile ist sie aktiver, wurde letzten Mittwoch von der Intensivstation auf die Frühgeborenenstation verlegt und hat Trinkversuche gemacht. Desweiteren bekommt sie jetzt immer einen Strampler angezogen, weil die Temperatur im Brutkasten immer weiter gesenkt wird um sie irgendwann auf ein Wärmebett oder ein normales Bett umzubetten.

Leider bedeutet der Umzug auf die Frühgeborenenstation auch, daß wir sie nicht mehr im Brutkasten selbst versorgen dürfen, was wir auf der Intensivstation in vier Wochen gelernt hatten1.

// Oliver

  1. bis zu dem Punkt wo alles was nicht mit der Magensonde oder bestimmten Sensoren zu tun hatte in unserer Anwesenheit von uns übernommen wurde. []
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Ehrliche Werbung

Ich hätte es nie erwartet das nochmal zu sagen, aber ich habe unlängst ein Beispiel von ehrlicher Werbung auf einem Bus in der Niederräder Bürostadt gesehen. Hier wirbt eine Fachhochschule mit der Ausbildung zum Wirtschaftspsycho.

Wirtschaftspsycho

Nun ist mir zwar unklar wie das gehen soll, da doch Psychopathen ihre “Fähigkeiten” angeblich von Geburt an haben. Aber sei’s drum. Man sollte sie dafür loben so ehrlich zu sein und es zuzugeben. Schließlich ist ohne die ganzen Wirtschaftspsychos ein großer Teil der jüngeren Geschichte schwer erklärbar.

// Oliver

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Känguruhen

Acht Tage ist unsere Kleine heute alt geworden. Sie wird bezaubernder von Tag zu Tag. Mittlerweile hat sie öfter auch die Augen geöffnet und schaut umher1. Desweiteren gähnt sie total süß oder schmatzt total goldig vor sich hin.

Richtig beatmet werden mußte sie nur kurzzeitig am Sonntag letzter Woche (5.6.), weil sie wie schon direkt nach der Geburt noch eine Dosis Surfactant bekam um die Lungenfunktion zu gewährleisten. Zuvor hatte sie aber schon seit der Geburt allein geatmet und seitdem nur hin und wieder mit CPAP-Maske.

Mein persönlicher Höhepunkt jedoch war heute, daß ich mit ihr Känguruhen durfte2. Das bedeutet, daß man das Kind — weiterhin an die Sensoren angeschlossen aber in unserem Fall ohne CPAP — auf die nackte Brust gelegt bekommt und so sowohl das Kind von der Körperwärme und dem Körperkontakt profitiert und die Eltern natürlich nicht unwesentlich ebenfalls von dem Körperkontakt. Ich habe fast zwei Stunden lang nur gegrinst. Unsere Kleine hat sich gereckt und gestreckt und ihr Händchen immer wieder in meine Haut “gegraben” und nicht zuletzt konnte man ihren Herzschlag und ihre Atmung wahrnehmen. Einfach toll. Vor einigen Jahren war das noch nicht möglich.

Und zuguterletzt konnte uns die Kinderärztin am Abend mitteilen, daß sich der Ductus laut Ultraschallbefund bereits allein durch die Medikation (Ibuprofen) geschlossen habe.

Ein durchweg positiver achter Lebenstag.

Ihre Tante war auch zu Besuch, wenn auch nur auf dem Besucherbalkon und getrennt durch ein Fenster, und hat ihr das erste Kuscheltier mitgebracht.

// Oliver

  1. auch wenn sie theoretisch bei ihrer Reife — minus elf Wochen — noch nichts außer Kontrasten sehen kann []
  2. nicht zuletzt auch weil mein Schatz mir den Vortritt ließ :-* []
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Willkommen

865 Gramm Leben. Freude, Hoffen, Bangen

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Was man alles lernt

Da wir nun scheinbar in der Situation sind, daß unsere Tochter als Frühchen zur Welt kommt, bekommt man Einblicke gewisse Gerechtigkeitslücke die aufgrund der relativen Seltenheit von Frühgeburten bei der Elterngeldregelung existiert. Denn relative Seltenheit bedeutet auch daß es keine so starke Lobby gibt.

So gab es vor ein paar Jahren eine Petition an den deutschen Bundestag, welche natürlich abgelehnt wurde.

Daß ein Frühchen eine Extremsituation auch für die Eltern darstellt, kann ich nun vollkommen nachvollziehen. Der gestrige Tag war nicht nur aufgrund dessen Horror, weil ich die Nacht zuvor durchgearbeitet hatte; aber das hat den Tag auch nicht besser gemacht.

Für Elterngeld und Elternzeit gelten bestimmte Antragsfristen. Bei der Elternzeit sind dies bspw. sieben Wochen vor der Geburt, weil ansonsten der gesetzliche Kündigungsschutz nicht greift. Bei unserer Kleinen wären es noch ziemlich exakt zwölf Wochen bis zur Geburt. Man erkennt vielleicht schon das zeitliche Problem.

Lest euch einfach die Petition durch und ihr werdet verstehen. Denn das zeitliche Problem ist nicht das einzige.

Drückt uns die Daumen!

// Oliver

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CETA, TTIP und der ganze Kram …

Wie in der letzten Folge von “Die Anstalt” sehr schön veranschaulicht wurde, wird CETA noch immer im Kielwasser von TTIP verhandelt und soll vermutlich verabschiedet werden ohne daß Parlamente oder Bevölkerung befragt werden. Kurz gesagt ist CETA der kleine Bruder von TTIP mit Kanada statt den USA und bietet durch die bereits bestehende Harmonisierung zwischen Kanada und den USA eine riesige Hintertür selbst für den Fall daß TTIP verhindert werden sollte1.

Nichts neues also im Wertewesten.

Wer sich beteiligen möchte2, sollte bitte diesem Link folgen und das Formular ausfüllen:

www.ceta-verfassungsbeschwerde.de

Nach dem Absenden des Formulars sollte ein Dialog zum Speichern erscheinen um eine bereits mit den Informationen aus dem Formular vorausgefüllte PDF herunterzuladen. Da alles verschlüsselt übermittelt wird, bestehen auch keine Datenschutzbedenken.

PDF ausdrucken, Brief unterschreiben, eintüten und Porto drauf und ab in den nächsten Briefkasten damit.

Am besten auch in Familie und Freundeskreis den Link verteilen oder bei Leuten ohne Computerwissen Einverständnis einholen, Formular mit deren Daten ausfüllen und PDF ausdrucken und denen zur Unterschrift geben … danach wie oben.

Ich wünsche uns allen viel Erfolg.

// Oliver

  1. was ich für unrealistisch halte, da in unserer repräsentativen Demokratie soviel “repräsentativ” steckt wie christliches in der CDU/CSU oder sozialdemokratisches in der SPD []
  2. es entstehen keine Kosten, aber um Spenden wird gebeten! []
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Einflugschneise

Nach einem äußerst erbaulichen Telefongespräch mit einem Kundendienstmitarbeiter der Telekom1, startete meine Fritzbox 7490 in die neue Betaversion der Firmware2 und ich sah folgendes in der Ereignisanzeige der Fritzbox:

  • 22.05.16 15:12:51 RADAR wurde auf Kanal 116 erkannt, automatischer Kanalwechsel wegen bevorrechtigtem Nutzer ausgeführt.
  • 22.05.16 15:09:20 Radarerkennung (DFS-Wartezeit) durch Kanalbelegung ausgelöst, 5 GHz Band temporär nicht nutzbar.

Radarerkennung in der Fritzbox 7490 (Klick zum Vergrößern)

Das war mir zwar zuvor auch schon aufgefallen, aber erst heute und erst direkt vor der Aktualisierung der Firmware.

Es sieht so aus, daß Lärm von startenden und landenden Flugzeugen nicht zu den einzigen potentiellen Nachteilen3 in der Einflugschneise zum (und Ausflugschneise vom) Flughafen Frankfurt zählt.

Bei 1&1 fand ich folgende Erklärung:

“Radarerkennung (DFS-Wartezeit) durch Kanalbelegung ausgelöst, 5 GHz-Frequenzband temporär nicht nutzbar”

Dies liegt daran, dass das 5 GHz-Frequenzband nicht nur von WLAN-Geräten, sondern auch von Radaranlagen, z. B. bei der Flugsicherung, dem Militär oder bei Wetterdiensten, verwendet wird. Um eine störungsfreie Nutzung dieser Radaranlagen zu gewährleisten, wurden diese Nutzer vom Gesetzgeber zu “Primärnutzer” erklärt. Darüber hinaus wurde festgelegt, dass WLAN-Geräte solche Primärnutzer orten und diesen mithilfe der dynamischen Frequenzwahl (Dynamic Frequency Selection – DSF) automatisch ausweichen müssen.

Bei AVM gibt es ebenfalls einen Artikel zum Thema, der allerdings bei einer Websuche (nicht Google!) nicht gefunden worden war.

Leider führt dies dazu, daß man in Sachen WLAN ins überfüllte 2,4-GHz-Band ausweichen muß, oder mit Unterbrechungen im 5-GHz-Band zu kämpfen hat.

Nunja, die Wohnung und die Gegend hier – in der Waldfriedsiedlung in Niederrad – sind dennoch sehr schön.

// Oliver

PS: Das Telefongespräch mit der Telekom, welches auch durch einen Rückruf gekrönt wurde mit dem sich der Kundendienstmitarbeiter versichern wollte, daß die vorgeschlagene Lösung – eine Betaversion der Firmware einzuspielen – funktioniert, war deshalb so erbaulich, weil dieses Problem wohl auch bei anderen Kunden auftritt. Aber nur bei sehr wenigen. Beim Rückruf freute sich der Kundendienstmitarbeiter auch darüber ausgerechnet an einen Kunden mit einem derartigen Problem geraten zu sein und die Problemlösung durch Rücksprache auch gleich verifizieren zu können.

Da ich nicht nur die Fritzbox, sondern auch einen Speedport vorhalte, habe ich auch sogleich anbieten können, den Speedport W724V anzuschließen um ihn bei der Messung zu unterstützen. In der Tat schien der Speedport keinerlei Probleme zu haben. Der Kundendienstmitarbeiter meinte daraufhin, daß er sich entsinne, daß bei besonders kurzen Leitungen ab Verteiler (bei uns würde ich ca. 30 Meter bis zum Haus veranschlagen und für die Gesamtlänge bis zur TAE-Dose definitiv unter 100 Meter) eine Laborversion der Fritzbox-Firmware (er meinte 6.55-33130) Abhilfe schüfe. Es war zwar nur die neuere Version 6.55-33192 verfügbar, aber es stellte sich heraus, daß der Kundendienstmitarbeiter genau den richtigen Riecher hatte, denn diese Firmwareversion löste das Problem scheinbar direkt. Ich werde das jetzt noch beobachten und im Zweifelsfall den Speedport zwischen TAE-Dose und Fritzbox klemmen, wenn es Probleme gibt. Es war das erste Mal, daß ein Problem auch tatsächlich von der Fritzbox ausgelöst wurde. Zuvor wurde die Fritzbox zwar schon mehrfach als Fehlerursache vorgeschoben, was sich aber durch einen Test mit dem Speedport jeweils falsifizieren ließ4.

  1. Ja, es gibt sie auch die hilfsbereiten und kompetenten Mitarbeiter, mehr dazu im PS []
  2. 06.55-33192, welche wohl Probleme mit VDSL bei besonders kurzen Kabellängen bis zum Verteiler beheben soll []
  3. bisher empfinde ich es überhaupt nicht als besonders störend, selbst bei offenem Fenster []
  4. einer der Gründe den Speedport überhaupt anzuschaffen []
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Mensch, Herr Lucke, uneigentliche Rede und Satire müssen Sie aber nochmal üben

Und deshalb sage auch ich, was man nicht sagen darf: Böhmermann ist eine feige Drecksau.

Schließt der Kommentar von ALFA-Männchen Lucke auf Focus Online.

Auf dessen Blog ist der Kommentar leicht anders “gesetzt”1 als bei Focus Online, aber der Text scheint identisch. Zu einem Vergleich mit einem entsprechenden Programm habe ich mich noch nicht herablassen können.

Wollte man Herrn Lucke’s Einlassungen paraphrasieren, könnte man sagen daß die türkische Wirtschaft brummt, der Laden läuft und daher alles in Butter ist. Zu Verdanken sei dies, na klar, Erdoğan. Und rein auf sachlicher Ebene hat Herr Lucke mit seinen Aussagen recht. Nur leider verbucht er es relativ unreflektiert als große Leistungen, obwohl die Großmachtfantasien von Erdoğan kein Geheimnis sind. Auch die Tatsache, daß Erdoğan seine salafistischen Glaubensmörderbrüder in Syrien und Irak teils tatkräftig, teils durch Nichtstun unterstützt, ist vielen bekannt.

Natürlich werden sich auch die Kurden freuen zu hören, daß das Durchschnittseinkommen der Türken auf 53% des Durchschnittseinkommens der EU angestiegen ist – wobei auch das Durchschnittseinkommen in der EU keine über der Zeit feste Größe ist. Vielleicht bekommen sie die tollen Erfolge von Erdoğan ja noch jeweils von den Erschießungskommandos vorgelesen, bevor sie dann ermordet werden? Die sind sicher zu Tode gerührt …

Ja, Herr Lucke, auch der Aufbau des Sozialstaates ist eine feine Angelegenheit. Keine Frage. Aber man muß dann auch die Gesamtlage sehen. Und die ist beispielsweise von der Verfolgung von Minderheiten und Erdoğan’s juristischen Salven gegen Journalisten2 stark überschattet. Einige ewig gestrige hört man auch sagen, es sei ja nicht alles schlecht gewesen in den tausend Jahren zwischen 1933 und 1945. Die verkennen nur, wie auch Sie, Herr Lucke, daß Infrastrukturprojekte wie die Autobahn anderen Endzielen dienten als dem Urlaub der Deutschen. Aber den Wohlstand mehrten derlei Projekte kurzfristig durchaus. Und auch Sozialpolitik kann auf den Nachschub an Soldaten und gebärfähigen Frauen ausgelegt sein. Aber in der aktuellen Lage ein Hohelied auf Erdoğan zu singen greift wohl zu kurz. In zehn oder zwanzig Jahren ließe sich ein solches Urteil leichter fällen.

Böhmermann ist zuerst einmal eins: ein fähiger Satiriker. Und davon, Herr Lucke, sind Sie weit entfernt. Aber unfreiwillige Realsatire haben Sie und viele (Ex-)AfDler ganz gut drauf.

// Oliver

PS: Einen Hieb gegen die EU läßt sich Herr Lucke natürlich nicht nehmen. Und zumindest an einigen Stellen schreibt er auch EU wenn er EU meint. Heutzutage auch keine Selbstverständlichkeit. Meist schreibt oder sagt man Europa, wenn die EU gemeint ist. Eine Unsitte nicht unähnlich zu jener der US-Amerikaner ihr Land als “America” zu bezeichnen, obwohl doch jeder weiß, daß Amerika ein Doppelkontinent ist. Ehrlich gesagt finde ich den Seitenhieb auch gerechtfertigt, da die EU ein Bürokratiemonster ist, welches schon lange nicht mehr die Interessen der Durchschnittsbürger vertritt3. Leider muß man sich oft dafür rechtfertigen gegen die EU zu sein, obwohl man nicht gegen die europäische Idee an sich ist. Das Problem dabei ist, daß Dogmatiker EU und europäische Idee nicht mehr auseinanderhalten können, bzw. wollen.

  1. also die Aufteilung unterscheidet sich leicht []
  2. bei gleichzeitigen Salven gegen die Justiz bei aus Sicht des eitlen Erdoğan zu milden Strafen []
  3. wenn sie’s denn je tat []
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Sie machen einem die Entscheidung manchmal sooooo leicht

Einen, exakt einen Artikel wollte ich mir anschauen. Exakt null Artikel habe ich mir zuvor auf dieser IP angeschaut und alle anderen Nutzer auf dieser IP lesen keine englischen Artikel.

Hier was ich sah:

Hier was ich in Zukunft sehe, falls ich zufällig einen Link auf diese Seite klicken sollte:

Sperren sind keine Einbahnstraße. Gegenwehr ist Pflicht.

// Oliver

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Re: Object Manager Namespace Viewer

A few days ago I wrote about a ten year old Delphi project. It allows one to see the Object Manager namespace of an NT system.

Meanwhile I have started working on a WTL implementation of a similar tool. I want that tool – ntobjx – to become a replacement for WinObj from Microsoft and for it to eventually surpass the functionality of WinObj.

Because it is built as a Unicode-enabled program, it can handle characters and object names that WinObj can’t.

And since WTL is lighter than – I guess – MFC (?), it is a much smaller executable than WinObj although it already contains most of its functionality. And that is with two (SHA1 and SHA2 256-bit) signatures as opposed to a single one – weighing in at 10 KiB each.

Compare the sizes (unsigned) yourselves: approx. 240 KiB for ntobjx32.exe1 (32-bit version) versus approx. 700 KiB for winobj.exe.

I don’t know about WinObj, but my utility runs on Windows 2000 and later and I offer a native 64-bit (x64) build, should anyone prefer that. Code-signed binaries can be found on the download page of aforementioned project page.

Another advantage of my version is that it is open source, so people can contribute patches or fork the code and roll their own version. The license under which I am releasing the binary is the MS-PL, the same license the WTL is released under. However, I am dual-licensing the code under the permissive MIT license, such that it can be reused more easily. Now I realize that this won’t keep people from creating closed-source forks, but I want to encourage people to open up their forks or contribute back directly. Due credit will be given.

Other areas of interest in future:

  • Parsing NTFS drives to show them in all detail
  • Showing named pipes and mailslots just like the Delphi tool does (i.e. allow to drill down from the object manager namespace into device namespaces)
  • Being able to parse symbolic link objects such as \SystemRoot in such a way that the target can be pointed out as device name and trailing path (inside that device’s namespace)
  • Showing window stations along with desktops, possibly including their security settings
  • Showing the registry the way it is seen without the Win32 subsystem (possibly including editing functionality), possibly including a way to enable users to see how the native registry maps to the Win32 registry
  • Potentially a kernel mode driver that allows to inspect properties of objects that user mode won’t let us inspect (e.g. due to access denied)
  • Possibly, but that is less likely, a way to view the shell namespace

// Oliver

  1. If I link it such that it statically imports ntdll.dll and msvcrt.dll, using the Vista WDK, I can further decrease the size of the resulting binaries. []
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Stupid news story

So currently a story about some Mormon1 from the US-of-A survived two – according to some even three – terror attacks.

So in case of yesterday’s attacks in Brussels he was a mere few meters away. Fair enough, I’d count that one, no doubt. +1

The Boston Marathon bombing some years back was another case, but he was a block away and only felt the detonation. I have a hard time counting that one. +0

Intermission

While I lived in Iceland, I witnessed a fair share of earthquakes, but I wasn’t directly at the epicenter of any. Does that make me an earthquake survivor? Well, brave souls those Icelanders, because earthquakes are a daily occurrence. Sometimes you notice them, sometimes you don’t.

And the last one – brace yourselves – were the attacks in Paris last November. Because he was in France at the time. About two hours away from Paris. +0

Right, so as a frequent earthquake, war and terror attack survivor2, I call bullshit!

So he survived one terror attack. But this is not about him. Frankly, I don’t care no matter whether he or his family brought this to the attention of the media. The problem is the media. How the fuck is his survival relevant to anything or to anyone but his family and friends? How can this make the news, but all kinds of crap in the world3 never makes the news?

// Oliver

  1. this seems to be mystically important to the story, perhaps it was the magic underwear? []
  2. because I live on the same planet on which these things happen []
  3. including some that certain terrorists take as justification for their attacks []
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Object Manager Namespace Viewer

I compiled the tool “Object Manager Namespace Viewer”, somewhat of a WinObj clone, again today and put up a code-signed version for people to download from Bitbucket.

The tool is sample code Marcel van Brakel and I wrote in 2005 for a The Delphi Magazine article. The article got published in issue 03/2006.

// Oliver

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Kernkompetenzen der SPD – das Quiz

Wenn er vom gesellschaftlichen Zusammenhalt als Kernkompetenz der SPD spricht, meint Sigmar Gabriel damit daß:

  1. das von ihm so bezeichnete Pack nicht zur Gesellschaft gehört?
  2. die Etikettierung als Pack den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert?

… oder gibt es da noch weitere Optionen?

Leider entlarven die bisherigen Reaktionen der sogenannten Volksparteien vor allem sie selbst, statt die AfD.

// Oliver

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Todesstoß für die Demokratie

Indem die AfD am gestrigen Sonntag undemokratisch – also an den Wählern und Wahllokalen vorbei – zweistellige Ergebnisse einfuhr, welche allein durch hinterhältigen Stimmendiebstahl – vermutlich gar hinterhältigen Stimmenraubmord – zustandegekommen sein können, hat sie bewiesen, daß sie in dieser unser Vorzeigedemokratie nichts verloren hat. Mich persönlich würde es nicht wundern, wenn die AfD sich mithilfe putinscher Elitehacker in die Rechnersysteme der Medien gehackt hat um dort falsche Zahlen einzuspeisen. Vermutlich wird der Spuk am heutigen Abend im Rahmen von “Hart aber Fair” von Frank Plasberg in einem Einspieler aufgeklärt und erleichterte Vorzeigedemokraten aller Nichtrandparteien werden sich danach gegenseitig in Einigkeit gegenüber der AfD üben und sich beglückwünschen. Andernfalls bleibt wohl nur Frontal 21 oder Monitor um hoch investigativ dem Spuk ein Ende zu bereiten.

Es kann nicht sein, daß sich eine Randpartei einfach so an willkürlich in total demokratischen Prozessen ermittelten und aufgestellten Prozenthürden vorbei ins Parlament schmuggeln kann. Diese unlautere Vorgehensweise der AfD legt nahe, daß deren Abgeordnete sich nach einem Erfolg bei Bundestagswahlen womöglich nicht an urdemokratische Errungenschaften wie Fraktionsdisziplin halten würden. Abstimmungen der Abgeordneten nach ihrem Gewissen, schlimmer geht es fast nicht mehr. Womöglich würden diese Undemokraten vor einem Rütteln an weiteren Urfesten unserer Demokratie nicht zurückschrecken, z.B. den Überhangmandaten und dem Nichtvorhandensein bundesweiter Volksabstimmungen.

Denkt man diese schon zutiefst undemokratische Zukunft ein wenig weiter, bis zur naheliegenden Machtergreifung durch die Randpartei, mag man sich nicht ausmalen was noch kommen könnte. Womöglich würden sie gar Redezeit entsprechend ihrer Fraktionsstärke im Bundestag in Anspruch nehmen oder kackdreist, wie ihre Brüder und Schwestern im Geiste vom linken Rand, Anfragen an die Bundesregierung stellen welche interessante und relevante Informationen für die Öffentlichkeit zutage fördern.

Vermutlich wird es nach einer Machtübernahme zu intransparenten Freihandelsvertragsverhandlungen mit Rußland und China kommen. Denkbar ist auch, daß in einem eurasischen Staatenverbund die Souveränität scheibchenweise abgegeben und auf dem Altar des Mammon geopfert wird. Auch liegt es nahe zu erwarten, daß AfD-Parteikader Putin hofieren werden um die Multikultipräsidenten der heute noch mit uns befreundeten Regionalmacht USA zu brüskieren. Ein Schulterschluß mit den USA wäre nur unter einem US-Präsidenten Donald Trump wirklich denkbar. Womöglich erwägt man gar einen Ausstieg aus dem schützenden Verbund der NATO und stieße damit gerade jenen Partnern vor den Kopf die bisher immer deutsche Interessen zuvorderst gestellt haben.

Das alles kann niemand wollen!

Die Lösung kann nur in konsequenter Weiterführung der Entmenschlichung der AfD-Anhänger bestehen. Medial gehört das Pack ignoriert und geächtet. Desweiteren fordere ich hiermit eine Vorratsdatenspeicherung an Wahlurnen und Klarnamenzwang – für die Wähler – auf den Wahlzetteln. Nur so kann man den Wählern der AfD die notwendige politische Bildung zuteil werden lassen, die da heißt: geht wählen – aber nur die von den selbsternannten Volksparteien anerkannten echt-demokratischen Parteien.

// Oliver

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Reykjavík 101 from above

Almost two months ago a friend and colleague posted this video of a drone flight over snowy Reykjavík. The view is from the 105 to the 101 (downtown) area. The flight starts and ends at Þverholt 18.

Just beautiful, also due to the special lighting during wintertime.

// Oliver

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Meine eigene Sperrliste wächst auch …

Statt einen vernünftigen Ausgleich zwischen dem Sicherheitsbedürfnis möglicher Besucher und dem eigenen Treiben in Sachen “Werbung”1 zu schaffen, scheinen immer mehr Webseiten Leute wie mich, die mit einem Breitbandblocker unterwegs sind, zu auszusperren.

Aussperren kann ich auch. Kein Bedarf für Seiten die ihre popeligen potentiellen Werbeeinnahmen für meinen Besuch über mein Sicherheitsbedürfnis stellen. Hier der neueste Eintrag auf meiner Sperrliste:

faz.net jetzt gesperrt, wegen Maßnahmen gegen Breitbandblocker

Tschüssikowski! Auf Nimmerwiedersehen! Werde euch nicht vermissen!

Sperren sind keine Einbahnstraße.

// Oliver

PS: man stelle sich nur vor, eine Möglichkeit Centbeträge direkt zu überweisen und dadurch einen kompletten – und ordentlich als PDF gesetzten – Artikel zu kaufen. Und ja, Centbeträge! Wenn ich nur einen Bruchteil des Mediums konsumiere, will ich auch nur einen Bruchteil bezahlen. Da könnte doch die VG Wort mal was machen. Stattdessen versuchen die Webseitenanbieter mit brachialer Gewalt ihre Sichtweise durchzusetzen. Bitteschön. Gern doch.

  1. wir reden ja eher von Zwangsprogrammen welche die Webseitenanbieter auf den Rechner des Besuchers schaufeln um sie dort auszuführen []
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Scary report

Given just how explosive the current situation is, a little over a century after World War I started, the fact that Robert Parry is suggesting that Russia made it clear to Turkey they’d use tactical nukes in defense of their air forces in Syria, should Turkey attack, would probably be used as an excuse by NATO to retaliate.

Please note that Robert Parry is not just any journalist.

This, obviously could cause the Middle East conflict to become nothing less than the spark that ignites World War III1. Also keep in mind that Israel is “rumored” to have nuclear weapons as well – and they’re “just around the corner” geographically.

Given that the previous World War ended before the first nuclear weapons were used2, the prospect of Russia using tactical nukes against a NATO country and both sides controlling a huge arsenal, is quite scary indeed.

Of course the announcements by the US to modernize the nuclear arsenal stationed in Germany do not look like deescalation either.

// Oliver

  1. yeah, I know some US-Americans count the Cold War as WWIII, but that’s an opinion rather than general consensus []
  2. yeah, I don’t buy the official “history” of the victors, since the Japanese were on their knees already and still two nuclear bombs were used against them, making the US the only country to have used nuclear weapons against another country []
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Danke ARD

Toll wie ihr die größten Waffenimporteure auflistet. Aber unsere allerbesten BFFs, die USA und wir selber kommen wohl nicht im Bericht von SIPRI vor, oder wie? Sagen wir mal als Waffenexporteure?!

Doch. Aber das könnte ja zum Nachdenken anregen. Das gehört nicht zum Auftrag der ARD.

// Oliver

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