Ein Vorhersage der Zukunft

Man sagt Vorhersagen seien schwer, besonders jene die welche die Zukunft betreffen.

An dieser Stelle bin ich mir, aufgrund dieser Meldung bei Heise mit dem vielsagenden Titel “Bundesregierung will bei anderen EU-Staaten für Bargeld-Limit werben”, jedoch sehr sicher, daß folgendes in näherer Zukunft in eintreten wird. Ich gebe zu, ich habe geschummelt. Denn dieses Muster ist ein wiederkehrendes und kam bereits in der Vergangenheit zur Anwendung.

Die Bundesregierung wird sich in Form ihrer Minister im EU-Ministerrat für die Einführung einer Barzahlungsobergrenze einsetzen. Nachdem ein Konsens erreicht wurde und das ganze in eine EU-Verordnung gegossen wurde, wird dann hier in Deutschland auf die da in Brüssel verwiesen werden und auf die Tatsache, daß man sich nun leider zu fügen und die – zuvor maßgeblich selbst mitgestaltete – EU-Verordnung umzusetzen habe.

Und das traurigste daran ist, daß mit einer solchen Obergrenze den Machenschaften von CDU/CSU mit ihren Schwarzgeldkassen wohl kaum Einhalt geboten werden wird. Genau wie anderen zwielichtigen Organisationen, wird es sicher auch den sogenannten bürgerlichen Parteien gelingen trotz Barzahlungsobergrenze weiter ihre Geschäfte zu machen. Die italienische Mafia hält sich schließlich auch nicht ans Waffengesetz und andere Gesetze.

Voilà, so scheißen sogenannte Volksvertreter und demokratische Parteien auf die Mehrheitsmeinung der Deutschen gegen ein Barzahlungslimit1.

// Oliver

  1. welches mit den geplanten 5000 € ohnehin zu niedrig bemessen ist []
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Evil Russians in American films

… really have the suckiest accents.

Just watched episode 18 (“Rock Creek Park”) of season 10 of “Criminal Minds” and both geniuses on the BAU side (Reid and Agent Loker) as well as the “Russians” speak words that one can make out as roughly Russian and the subtitles match approximately the really really bad pronunciation. But it’s not authentic by any means.

Amazingly, in the German dubbed audio Reid also asks the Agent Loker the same thing (he asks her out for a coffee) and while the pronunciation does not match that of a native speaker, it’s much much closer to the real thing. Who says dubbed films are crap?

By the way, similar thing for “Boondock Saints”. The “Russians” in that movie are just hilarious in the English original. But in the German dubbed version the speaker could have been a native speaker.

// Oliver

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Der unsichere Hafen

Bin mal gespannt ob mit dem Auslaufen der Gnadenfrist für das sogenannte Safe-Harbor-Abkommen, welches eigentlich eine Entscheidung der EU-Kommission war, die EU mal wieder einknickt oder ob wir uns endlich mal durchsetzen.

Es wäre wohl eher eine Frage des Willens als des Könnens. Denn den Datentransfer zu kappen dürfte zu interessanten Verwerfungen und wirtschaftlichen Problemen führen … für beide Seiten.

Meine Vermutung ist, daß wieder einmal Zivilrechte auf dem Altar des Mammon den wirtschaftlichen Interessen geopfert werden.

Die House Resolution 1428 dient der Anpassung des Privacy Act (Datenschutzgesetz) um die aus dem letztjährigen Judicial Redress Act (Rechtsbehelfsgesetz) erwachsenen Rechte für Bürger anderer Staaten wieder zurechtzustutzen. Aus dem Bericht des Rechtsausschusses:

The Judicial Redress Act provides citizens of covered foreign countries with the ability to bring suit in Federal district court for certain Privacy Act violations by the Federal Government related to the sharing of law enforcement information between the United States and a covered foreign government. Any such lawsuit is subject to the same terms and conditions that apply to U.S. citizens and lawful permanent residents who seek redress against the Federal Government under the Privacy Act.

Übersetzung1:

Das Rechtsbehelfsgesetz stattet Bürger der hiervon abgedeckten Staaten mit der Möglichkeit aus, für bestimmte, von der US-Bundesregierung begangene, Übertretungen des Datenschutzgesetzes – bezogen auf den Datenaustausch zwischen der US-Regierung und einer (hiervon abgedeckten) ausländischen Regierung im Rahmen der Strafverfolgung – Klage vor einem Bundesgericht einzureichen. Jedwedes solches Klageverfahren unterliegt den gleichen Bestimmungen die auch für US-Bürger und gesetzliche ständige Einwohner gelten, die einen Rechtsbehelf gegen die US-Bundesregierung im Rahmen des Datenschutzgesetzes suchen.

Wer will da noch behaupten nur Deutsch tauge für gewundene Schachtelsätze. Die Amerikaner benutzen dafür den Begriff Legalese, was man in etwa mit Anwaltesisch übersetzen könnte. Aber Spaß beiseite …

Besagte House Resolution 1428 dient dazu das Datenschutzgesetz so abzuändern, daß die Regelungen aus dem Rechtsbehelfsgesetz nicht mehr greifen wenn es um die nationale Sicherheit der USA geht. Da inzwischen alles mit der nationalen Sicherheit der USA zusammenhängt und zwar nicht nur auf deren Staatsgebiet, kann man sich selbst ausrechnen daß es einfach darum geht dem Papiertiger vom letzten Jahr noch die aufgemalten Krallen und Zähne zu ziehen.

Purpose: To provide that, in order to qualify as a covered
country, a foreign country must permit commercial data
transfers with the United States and may not impede
the national security interests of the United States.

Übersetzung:

Zweck: Vorzusehen daß, um sich als ein (vom Rechtsbehelfsgesetz) abgedeckter Staat zu qualifizieren, ein Staat kommerziellen Datenaustausch mit den USA erlauben muß und nicht die nationalen Sicherheitsinteressen der USA behindern darf.

Ein Schelm wer dabei böses denkt. Zum Beispiel, daß diese Änderung ein gezielter Blattschuß auf die laufenden Verhandlungen zwischen EU und USA zu einer Nachfolgeregelung ala “Safe Harbor” war.

Aber wie schon erwähnt, es wird wohl darauf hinauslaufen daß die EU wieder einen Kotau vor den USA macht. Es gebührt einem Lakaien auch nicht anders.

// Oliver

PS: und wie Heise nunmehr, unter Bezugnahme auf einen Journalisten, berichtet, scheint die EU-Kommission in der Tat auf ganzer Linie einzuknicken, da bei Verkündigung des “Erfolgs” über die Streitpunkte noch überhaupt keine Einigung erzielt war.

  1. Achtung: ich bin kein Anwalt, die Übersetzung kann also nur sinngemäß erfolgen. Es ist möglich, daß bestimmte Fachbegriffe nicht korrekt übertragen werden. []
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Close the Guantánamo detention site and end indefinite detention

President Obama,

I support closing the Guantánamo detention site and ending indefinite detention and urge you to get the job done before you leave office.

Instead of justice for the September 11 attacks, Guantánamo has given the world torture, indefinite detention and unfair trials.

Closing it must be a top priority. Otherwise, the next president could try to fill Guantánamo with new detainees. Especially in the current climate of fear and bigotry, future presidents could try to expand indefinite detention on vague, “national security” grounds.

As Guantánamo enters its 15th year of operation, each Guantánamo detainee must either be charged and fairly tried in federal court, or be released to countries that will respect their human rights.

received via Amnesty International. Sign here.

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Vorläufiges Fazit zu RootNerds

Der aktuelle Stand ist, daß man die VPS komplett neu aufgesetzt hat. Alle Daten sind – zumindest vorläufig – scheinbar weg.

Status am 2016-01-19

Interessant, daß man bei der IAMONSYS GmbH meint daß bei einem Problem welches so kraß ist und sich seit gestern zieht nicht auch das entsprechende Symbolbild für den heutigen Tag erscheinen muß. Nunja, drei Problemtage sehen halt auch nicht gerade besser aus als zwei Problemtage.

Für mich schrammt das schon knapp am 1blu-Niveau vorbei.

// Oliver

Update (2016-01-21T01:11:09Z): Mittlerweile wurde das Backup wohl in das Rootverzeichnis kopiert. Werde mich morgen damit befassen.

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Frust mit RootNerds.com

Also, ich hab außer den Servern bei Hetzner auch noch einen VPS1 bei RootNerds.com. Nachdem wir ca. 19:00 gestern wieder hier ankamen, fiel mir auf, daß der VPS nicht reagierte. Nun ist es so, daß ich diesen Server für bestimmte Dienste benutze, welche rund um die Uhr laufen sollen. Und in der Tat erwartet man von einer Hostingfirma vor allem transparente und schnelle Kommunikation sowie eine hohe Verfügbarkeit der Dienste.

Also hab ich mich auf der Webseite des Anbieters angemeldet. Oho, Webseite wurde also überarbeitet. Na gut.

Möchte man zum Support, landet man neuerdings auf https://iamonsys.support statt wie zuvor bei https://support.ideal-hosting.biz2. Eine Kayako-Installation, aber offenbar eine neue Instanz. Mein alter Login funktioniert nicht. Tolle Überraschung.

Ticket eröffnet. Antwort knappe Stunde später per Email. Zwischendrin hab ich mich allerdings noch versucht direkt an die Firma zu wenden. Details folgen.

Hmm, auf der Seite zum einloggen in den Kundenbereich im alten Design3 gibt es auch einen Link zum Netzwerkstatus auf https://ih-status.de – mit im November abgelaufenem SSL-Zertifikat. Ist mir auch schon passiert, aber ich bin eben auch kein kommerzieller Hoster der Dienstleistungen verkauft.

Abgelaufenes Zertifikat für ih-status.de

Versucht die auf der Statusseite angegebene Rufnummer4 zu kontaktieren, worauf mir eine weibliche Stimme versichert, die Nummer sei aber ungültig. Sicherheitshalber nochmal die Nummer neu eingegeben, gleiches Ergebnis. Frustrierend.

Zwischendurch auf der deutschen Domain mit dem alten Firmennamen gelandet: https://www.ideal-hosting.de – abgelaufenes Zertifikat – ebenfalls November letzten Jahres. Alles irgendwie nicht sehr vertrauensfördernd.

Nun gut, zuguterletzt auf der Kontaktseite fündig geworden, man biete auch einen Kontakt via Jabber an. Hallellujah. Ist natürlich im Vergleich zu Hetzner durchaus ganz angenehm. Ob die diese Idee von StartCom geborgt haben, von denen auch die abgelaufenen Zertifikate stammen? Ich fand diese Möglichkeit bei StartCom jedenfalls immer toll – und bei RootNerds natürlich auch.

Also Kontakt aufgenommen per Jabber. Erste Rückantwort auf mein Hallo, laut Statusseite gibt es zwar keine Probleme, aber mein VPS ist nicht erreichbar ist ein Huhu. – hmm, sehr entspannt. Danach wird geduzt. Prinzipiell habe ich damit kein Problem, in Island duzt man sich fast ausschließlich und in Schweden nach dem ersten Treffen in Person meist auch. Aber irgendwie mutet es schon unprofessionell an.

Antwort auf den Hinweis die Statusseite sowie die andere Domain hätten abgelaufene Zertifikate kommt, daß die Statusseite gerade überarbeitet wird und es sei viel Arbeit. Hmm, keine Ahnung was das damit zu tun hat. StartCom vergibt die Klasse-2-Zertifikate wie die obigen nach Überprüfung der Person oder Organisation und man muß für ein Zertifikat nur noch nachweisen, daß einem die Domain gehört. Auch einer umbenannten Firma sollte dies ohne Probleme möglich sein. Übrigens: ich benutze auch StartCom und sonderlich viel Arbeit ist das für Klasse-2-Zertifikate nicht, die ja auch Wildcards enthalten dürfen. Also entweder meinte die Gegenstelle, daß ich keine Ahnung hätte und man mir ohne Probleme einen Bären aufbinden könne, oder man macht es sich dort schwerer als es sein muß5.

Der Hinweis per Jabber, auf der Statusseite sei noch kein Problem gemeldet, kam dann auch 19:33 von mir; nach Minuten der verzweifelten Kontaktaufnahmeversuche welche fehlschlugen (s.o.). Die Antwort auf das eröffnete Ticket kam 20:06 mit dem Verweis auf die Statusseite – welche just um 20:03 die erste Aktualisierung zum Problem erfuhr. Auch nicht vertrauensfördernd. Bei Hetzner läuft das wie geschmiert; und vor allem wird dort auch nochmal mit Zeitangabe gemeldet wann ein Problem behoben wurde, nicht nur daß es behoben wurde.

Seitdem warte ich. Es gab dann noch eine Aktualisierung der Statusseite, welche nun wie folgt aussieht:

Statusseite zirka um Mitternacht

Das Jahr hat erst begonnen, aber ein sehr gutes scheint es für die frischgebackene GmbH6 nicht zu sein. Mal gucken auf welche Verfügbarkeit wir kommen. Derzeit wird zumindest bei meinem VPS schon kräftig an der Marke für Verfügbarkeitsklasse 3 (99,9% Verfügbarkeit) auf das Jahr gerechnet geknabbert – auf den Monat gerechnet knabbern sie schon deutlich an der Verfügbarkeitsklasse 2 (99%).

Werde mich wohl nach einem alternativen VPS-Anbieter umschauen müssen. Der Anbieter gibt es viele, aber direkt in Deutschland nicht unbedingt. Und auch nicht immer mit einer IPv4-Adresse inklusive, was für den einen Einsatzzweck bei mir unabdingbar ist.

Leider kann man Anbieter ja immer erst dann auf Herz und Nieren testen, wenn es hart auf hart kommt.

Ach, eins noch. “Nur” vier Stunden nachdem ich das Problem selbst bemerkt habe – keine Ahnung wie lange es zu dem Zeitpunkt womöglich schon existierte – kam dann auch 23:11 eine Email in der man sich zu rechtfertigen suchte. Beängstigend fand ich diesen Teil der Email:

Even though we got the server booting again, it is now required to repair the file system.7

Entweder man meint wirklich das Dateisystem und eine Reparatur. Das wäre in der Tat ziemlich kraß. Mit einem Dateisystem mit Journal sollte so etwas nicht passieren, vor allem keine langen Dateisystemchecks – ansonsten muß ich mich wohl auf Datenverluste einstellen. Also, wie gesagt, entweder meint man in der Tat das Dateisystem was dann neue unangenehme Fragen aufwerfen würde, oder man meint das RAID-Array (eigtl. egal ob software- oder hardwarebasiert) welches neu aufgebaut werden muß, was wegen fehlender Redundanz (bspw. RAID-5 unter bestimmten Umständen) nicht mehr im laufenden Betrieb möglich ist8. Nach der Statusseite zu urteilen könnte es aber auch noch die Möglichkeit geben, daß man Dateisystemchecks meint; Wortlaut: file system check is in progress. Klare Kommunikation ist jedenfalls etwas anderes.

// Oliver

  1. Virtual Private Server, manchmal auch vServer genannt []
  2. der RootNerds.com-Betreiber nannte sich bis Mitte letzten Jahres Ideal Hosting (UG) und später IAMONSYS GmbH []
  3. https://billing.rootnerds.com/ []
  4. Zitat: In case our support system should be down, you can reach us via phone: +49 (0) 9131 9279944-10 []
  5. Die Erstellung neuer Schlüssel und Zertifikatsanforderungen habe ich fast vollständig in Bashskripte gepackt []
  6. zuvor eine UG []
  7. Auch wenn wir den Server wieder zum Starten bekommen haben, ist es nun notwendig das Dateisystem zu reparieren. []
  8. Betriebssystem würde vor einer Wiederherstellung nicht mehr starten, hatte ich auch schon bei einem knapp kalkulierten RAID-5. []
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Lost it?

Here’s a well-meaning example of English used in public in Germany:

Your mobile, wallet, handbag or umbrella lost it on the bus, tram or underground railway?

Seems like some mobiles, wallets, handbags and umbrellas could use an anger management class?!

This photo was taken in a metro train in Frankfurt am Main.

// Oliver

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Reminder

Visual Studio 2003 installation without prerequisite check. From the root of the installation media run:

Setup\setup.exe /no_bsln_check

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Merry Christmas, America! (Don’t be so overly politically correct all the time!)

Language shapes how we think. It changes our mindsets. Not only George Orwell acknowledged this with his novel Nineteen Eighty Four, where MiniTru – the Ministry of Truth – rewrites newspaper articles and manipulates recorded history.

I am an atheist, alright? I’m not at all bothered by the term Christmas or the term God or even the name Jesus, not even when you append a Christ to it. Okay, I might get bothered if you stick it right to my face and try to proselytize me all the time. I’ll also get offended when you try to use your ancient book to make or justify legislation that affects me. But that’s a whole different quality. Just like I don’t get offended by someone’s hairstyle or sexual orientation, I also pretty much don’t care about someone’s religious beliefs – as long as they consider it a private matter.

And no: Merry Christmas to me means nothing more than Frohe Weihnachten (the German counterpart of the phrase). “Weihnachten” roughly means “hallowed night”. The German phrase doesn’t include the connotation of Jesus Christ having been born. When wishing you a Merry Christmas, I’m merely using a phrase that makes sense in your lingual and cultural context. And I certainly mean no harm by it.

I’ll gladly give and receive presents for Christmas and I’d do so for Hannukah if I had relatives or close friends celebrating that. Heck, I’ll even take the days around that time off. And as long as you don’t get into really unappetizing traditions such as sacrificing goats for some ancient deity or sacrificing humans out of identification with Aztecs or Mayas or because your deity commands it, I’ll probably partake in your traditions and be merry along with you.

The point is, try to be a little less offended by what others say and think. Assume good faith, even when no religious faith is involved. What’s the problem if you’re a Jew and someone wishes you Merry Christmas because he didn’t know better? Some German Rabbi once stated that the only major thing Christians and Jews disagree about is whether the next coming of the Messiah will be his first or second. And he quipped: “let’s ask him when he arrives.”

It appears that the right of freedom of speech has been subverted by each individual’s right to feel offended. I’m not even the first to notice either. George Carlin, one of your great comedians, America, also noticed it. And he played with that fact masterfully. Check out some of his standups on Youtube or get yourself a copy.

So Merry Christmas to the lot of you!

// Oliver

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German Government likes this plan

Quoting Scrooge McTrump according to The Verge:

We have to see Bill Gates and a lot of different people that really understand what’s happening. We have to talk to them about, maybe in certain areas, closing that internet up in some ways. Somebody will say, ‘Oh freedom of speech, freedom of speech.’ These are foolish people.

His incoherent blabbering can be found on Youtube at /watch?v=1Od9Bdfadvc. The above part is around minute 23:40.

// Oliver

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Schutzwaffe

Der aktuelle Wikipediaartikel zum Thema Schutzwaffe meint:

Der Begriff wird häufig in der Diskussion um das deutsche Versammlungsrecht als Dysphemismus für eine Schutzausrüstung verwendet, da es sich nicht um eine Waffe im eigentlichen Sinne handelt, jedoch nach Ansicht des Gesetzgebers die Gewaltbereitschaft des Trägers hervorhebt. Er bezeichnet hier von Demonstranten genutzte Schutzgegenstände wie Motorradhelme oder Lederkombis.

Dabei erscheint mir eigentlich logischer, daß Demonstranten aufgrund der Medienberichte1 die Gewaltbereitschaft der Polizei kennen und sich entsprechend gegen zum Teil übermäßige und beliebige Gewaltanwendung schützen wollen. Komischerweise wird das Aufmarschieren von Hundertschaften der Polizei unter Waffen und in Rüstung scheinbar vom Gesetzgeber nicht als Gewaltbereitschaft interpretiert. Vielleicht weil es sich hier um einen Interessenskonflikt des sogenannten Gesetzgebers handelt?

// Oliver

  1. bspw. Stuttgart 21 usw. []
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Also, nochmal zusammengefaßt

Der russische Bomber, welcher am Dienstag nach offizieller Darstellung der Türkei für ganze 17 Sekunden den türkischen Luftraum verletzt hatte, wurde innerhalb dieser 17 Sekunden “zehnmal innerhalb von fünf Minuten” auf dem Notkanal gewarnt.

Hiermit hat die Türkei endlich einmal anschaulich den Aspekt der Zeitdehnung aus der Relativitätstheorie von Albert Einstein bewiesen, welche gerade ihren einhundertsten Geburtstag feiert.

Der eine oder andere wird sich noch aus dem Physikunterricht erinnern, daß derlei Zeitdehnungsphänomene angeblich nur bei Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit auftreten. Diese wirre These der Physiker ist nunmehr widerlegt, da offenbar schon bei den Geschwindigkeiten eines russischen Flugzeugs starke Relativitätseffekte auftreten. Liebe Physiklehrer: setzen, sechs!

Brief des türkischen UN-Botschafters, via Wikileaks

// Oliver

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Code-signed stuff

In case you prefer, like I do, code-signed software, here are a few pieces of software that are built and code-signed by me:

Make sure to check the signature with a tool like sigcheck.exe from Sysinternals.

// Oliver

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Literally the least one can do

Praying. Politicians love to express how they’ll include someone in their prayers at every possible occasion. And quite literally it is the least anyone could do.

Unfortunately as an unbeliever I don’t have the comforting thought of having done something good by just praying. So I have to resort to more mundane methods like donating. Sometimes it’s tough to be an unbeliever ;)

// Oliver

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Preßerzeugnisse

Ich kenne zwar auch Leute die öfter auf der Webseite eines vierbuchstabigen Preßorgans mit riesigen Überschriften unterwegs sind; die Anziehungskraft, auch in Anbetracht der feindseligen Einstellung von Springer gegenüber der Mehrheitsbevölkerung, kann ich aber nicht nachvollziehen. Boykottiert doch endlich das Preßorgan des Springerverlags … die produzieren eh hauptsächlich Scheiße. Was soll auch anderes beim Preßvorgang eines Preßorgans herauskommen1.

Besagte Netzseite hat also seit kurzem einen Blockademechanismus gegen Inhaltsblocker eingeführt, wie Golem berichtete. Mithin ein Inhaltsblockerblocker. Nun begann jedoch eine Anwaltskanzlei im Auftrag des Preßorgans alle abzumahnen welche darüber informieren wie man diesen Inhaltsblockerblocker – im Wortlaut – “unlauter” umgeht. So auch einen Youtuber der ein Video erstellt hatte in dem er über diesen Sachverhalt aufklärte. Das Preßorgan und seine Anwaltskanzlei kommen mit einer bemerkenswert belustigenden Argumentation daher. Man bezieht sich dabei auf § 95a UrhG, welcher die Umgehung wirksamer technischer Maßnahmen zum Schutz eines nach UrhG geschützten Werkes verbietet. Wenn ich diese putzige Argumentation also korrekt verstehe, dann gehört weder mein Rechner, noch die Ressourcen auf dem Rechner oder auch der Browser und alles was damit zusammenhängt mir – sondern Springer, bzw. deren Preßorgan. Das müßte mir dann aber erst einmal ein Richter verklickern.

Ach ja und meine Privatsphäre gehört ja eh schon nicht mehr mir, informationelle Selbstbestimmung hin oder her. Natürlich lasse ich gern Springer und andere zwielichtige Firmen Programmcode auf meinem Rechner im Browser ausführen. Kein Problem, gerne doch! Der Suckerberg vom Fratzenbuch hat doch die Ende der Privatsphäre vor ein paar Jahren verkündet2.

Niemand hält Springer und sein Preßorgan mit den vier riesigen Lettern davon ab serverseitig eine technisch wirksame Schutzmaßnahme zu ergreifen. Beispielsweise könnten die Damen und Herren einfach eine Möglichkeit einbauen bei der man sich anmelden muß bevor man Inhalte zu Gesicht bekommt. Oh, Sekunde … gibt’s ja schon und nennt sich “…. Plus”. Also müßte man eigentlich nur die komplette Scheiße auf der Webseite hinter diese Bezahlschranke stecken. Das hälfe auch ungemein der der Netzhygiene, weil damit die Hetzer des besagten Preßorgans endlich nur noch ihre Gülle an jene verteilen können die sich bewußt dafür entschieden haben Geld dafür zu berappen. Das aber will daß Preßorgan natürlich nicht, weil man um die Reichweite des herausgepreßten geistigen Dünnpfiffs besorgt ist.

Einerlei, es hält also niemanden Springer davon ab technisch wirksame Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Stattdessen zieht sich das Preßorgan vermittels seines Anwaltsbüros dummdreist auf den Standpunkt zurück das Herausfiltern von angebotenen Skripten, welche der Benutzer nach eigenem Ermessen filtern kann und sollte3, stelle einen Verstoß gegen das UrhG dar. Eine bodenlose Dreistigkeit. Aber man sieht wieder einmal wie hier der sogenannte Rechtsstaat mithilfe von Abmahnungen ausgespielt wird bevor ein unter Umständen unparteiischer und wohlinformierter Richter ins Spiel kommt und eine Entscheidung fällen kann. Denn bekanntlich muß man Recht nicht nur haben sondern sich auch leisten können. Da ist ein Verlag vom Kaliber des hinter besagtem Preßorgan stehenden natürlich besser aufgestellt als der gemeine Plebs und besagter Youtuber. Und bei angeblichen 1800 € Anwaltskosten und einem angeblichen Streitwert von 50000 €, der an jene Mondstreitwerte der Filmabmahnindustrie erinnert, muß man sich nicht wundern wenn jemand der vermutlich nach Abzug von Lebenshaltungskosten deutlich weniger als besagten Streitwert im Monat drüber hat dann auch den Schwanz einzieht vor den Winkeladvokaten des Springerschen Preßorgans.

So leiden dann auch vorgebliche Grundrechte wie das auf freie Meinungsäußerung und informationelle Selbstbestimmung, da die besagten Abmahnungen von den Advokaten des Springerschen Preßorgans letztendlich nichts anderes als ein Knebel sind, mit welchem diejenigen welche sich ihr Recht im Rechtsstaat nicht leisten können den Mund stopfen ohne ihre wirtschaftliche Existenz aufs Spiel zu setzen.

Schöne neue Welt!

// Oliver

  1. frei zitiert nach Volker Pispers []
  2. seltsamerweise hat er sich konsequenterweise die Nachbargrundstücke von seinem Hauptwohnsitz mit gesichert, vermutlich um dort Webcams zu installieren welche ihn von allen Seiten filmen und um dies dann entsprechend auf dem Fratzenbuch konsequent-transparent zu streamen?! []
  3. da sie ja auch auf seinem Rechner ausgeführt würden []
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Finally … (adblocking)

I’ll out myself as iPhone 5s user now. I bought it with a German vendor who specializes in used and refurbished devices, not just from Apple.

The latest update to iOS brings two features I really like: accommodates ad-blockers and low power mode. Alas, both come with a caveat.

The low power mode can unfortunately only be activated by starting the Settings.app, going to Battery and then turning on the Low Power Mode. Such a functionality would gain a lot by being made available in the Control Center1. Let’s hope for the next update to have that feature.

The problems with current available ad-blocking apps is a little more difficult to explain. For starters there is a war going on to smuggle ads onto your device anyway. So buyer beware. Just like Adblock Plus, once an addon for Firefox that I would have recommended, went rogue, so did Ghostery. Alas, I could find only four ad-blocking apps. Crystal, my initial pick, advertises to run on iPhone 5s, but initiating the download says otherwise – it refuses to install and the purchase gets canceled. Peace uses Ghostery and therefore may well implement the infamous GhostRank feature.

Some others haven’t greeted the availability of ad-blocking in iOS with enthusiasm, not to say they predict the apocalypse of the web:

Welcome to hell: Apple vs. Google vs. Facebook and the slow death of the web

… which I call utter bullshit. What the fuck?

For starters there are still plenty of us who don’t put up adverts on our sites, don’t make money … sometimes actually pay money for hosting and so on.

But on the other hand if advertising and the methods behind advertising weren’t the essence of the worst of capitalistic thinking, perhaps there would not be such a thing as adblockers?! It doesn’t take malvertising attacks for your computer and your privacy to be at risk.

Ads slow down your browsing experience, true. That may even be of concern when you’re on a mobile data plan. But my biggest beef with advertisers is that the majority of them try to violate my privacy.

Malvertising on the other hand is but a result of the shady practices advertisers have long adopted. It’s still bad, no doubt. But to put it with the words of Nilay Patel, the author of that apocalyptic end of the web story about titanic battles over hegemony in Silicon Valley:

Your attention is a valuable product.

So it is! But instead of nicely and considerately asking to get my attention, advertisers will attempt to shove up as much matching ads up my optical nerve into my brains as they can possibly get.

Let me offer an alternative view: if advertisers would be more considerate, perhaps the methods would differ so much that schemes like malvertising would have never arisen.

To sum it up. Ads and advertisers continuously …:

  • endanger our computing devices
  • endanger our data
  • violate our privacy

And as a side-note: I hate them as much in the real world as in the virtual realms of the Internet! What gives them the right to litter public venues with visual garbage? As a matter of fact something is very wrong in this society. Advertisers should have to pay us, the public, to be allowed in the first place to litter their garbage all over the place. But just like any entrepreneur is allowed to exploit natural resources for financial gain, our environment is of course also fair game when it comes to ads. Well, not if you use adblockers. They are a way to fight back …

I recommend uBlock Origin and uMatrix by the same author as a defensive shield for your browser and your privacy. Oh, and dear readers please stop using Google for searches. Go with DuckDuckGo, Startpage.com, MetaGer or one of the other few left alternatives.

// Oliver

PS: dear Nilay Patel, would you please stop telling the fairy tale of “ad-financed independent media”?!

It is going to be a bloodbath of independent media.

You see, media that receives money from advertising can never be truly independent. And I’d say even in the classical revenue model of paid newpapers we can clearly say that those aren’t truly independent either2. So let’s stop the doublethink and call them what they are: dependent media.
PPS: and excuse me for not using huge blaring orangey red headings distracting from the precious content of my articles.
PPPS: the author of the withdrawn iOS 9 adblocker about ethics of adblocking.

  1. the menu you pull up from the bottom of the screen []
  2. in fact their loyalties will often still be more with the paying advertisers than with the paying readers []
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Speciesism and vegans

Vegetarians and vegans1 often use the term speciecism, in a manner similar to how racism is used, to put forward arguments against the industrial scale exploitation of animals.

While I sympathize with the goal, I don’t quite get how the application of this concept to animals but not to plants is any less of speciecism. All scientific evidence points to a level of awareness — trying to tip-toe around the term sentience — of plants. Just because unlike with the usual mammal we have not established a pathway to communicate with those creatures and cannot fathom they may be able to does not give us the right to exploit them any more than we have the right to exploit animals?! Just because they have no head, mouth or limbs and therefore are way more foreign to us than the cute kitten or the calf or the sheep or hens or even the sympathetic clown fish doesn’t mean they are lesser living creatures than animals, does it?

What am I missing?

I often get the feeling a similar train of thought has led to the dawn of those pescetarians who will eat fish but no (other) meat. They simply don’t classify fish meat as “meat” and they apparently discard fish as sentient beings. Some of them2 will readily self-identify as vegetarians, but they eat fish. It gets better, because if you inquire some more, some of them will even state that they also eat “white meat”3.

Now I find vegans a lot more rigorous with their stance on this, but then they still divide the living beings into animals which are worth protecting and plants which are free to consume. How does this go together? Isn’t that line between animals and plants as arbitrary as that which we have “drawn” to distinguish animals that may be exploited4 in a (largely) socially accepted fashion and those that can’t5? What happens if we move that line even further to include plants? Will we live off bacteria? Why not draw the line a little further and exclude all living things from our plates? Will it even be possible?

I honestly wonder and invite you to share your thoughts.

// Oliver

  1. but mostly vegans []
  2. and I know some personally []
  3. chicken and other poultry []
  4. pigs, cattle, chicken []
  5. whales, cats, dogs, gerbils []
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Mont Saint-Michel

Am 24. August wagten wir uns vom Ferienhaus in der Südbretagne dann doch nochmal zu “Merlin’s Grab” und dem Wald um den sich die Sagen der Artussage ranken, gefolgt von einem Abstecher zum Menhir du Champ-Dolent bei Dol-de-Bretagne. Danach beschlossen wir dann doch noch zum Mont Saint-Michel zu fahren.

Da es gegen Abend war, waren Atmosphäre und Licht dort sehr schön. Dieses Bild ist zwar noch durch einen Filter gelaufen, ich finde es dennoch sehr schön:

Mont Saint-Michel

Dort sahen wir auch das ehemalige Anwesen von Bertrand du Guesclin dem wir in Versailles in Form einer Statue wieder begegneten.

// Oliver

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Antike Franzosen

Im Park des Palastes in Versailles befindet sich die wohl größte Statuensammlung in Europa. Besonders bemerkenswert fanden wir die lebensechte Darstellung antiker Franzosen. Hier ein Franzose mit dem typischen Baguette und einem Füllhorn:

Und hier ein französischer Vater mit Kind und frischem Baguette:

// Oliver

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Deppenzepter verboten!

Am Eingang in den Palast von Versailles fand sich folgendes Schild:

Deppenzepter verboten

Deppenzepter sind hier also nicht erwünscht. Leider hielt das eine Menge Deppen nicht davon ab sie über dem gemeinen Volk zu schwenken oder anderen ins Bild zu halten.

// Oliver

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