… a subsequent edition or volume of his “Devil’s Dictionary” might define UN as follows:
UN, acronym, pronounced US, spelled UN.
// Oliver
… a subsequent edition or volume of his “Devil’s Dictionary” might define UN as follows:
UN, acronym, pronounced US, spelled UN.
// Oliver
I don’t get it, why can’t we use PDF or another commonly usable format if the intent is not to collaborate on the document in question?
Just ranting 😉
// Oliver
Da mir diese Zündelei gehörig auf den – pardon! – Sack geht, habe ich mich an die Redaktionen des ZDF sowie die Lausitzer Rundschau gewandt.
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Wie Mathias in einem Kommentar zu meinem vorigen Artikel schon erwähnt hatte, gab auch ein LR-Redakteur seinen Senf dazu. Man darf annehmen es handelt sich nicht um einen ostdeutschen Redakteur, der doch ansonsten seine angerosteten Russischkenntnisse hätte bemühen können um der Peinlichkeit zu entgehen:
Doch damit nicht genug: Das hastig anberaumte Referendum am Sonntag war keine demokratische Volksabstimmung wie einst im Saarland, sondern eine Farce. Die Bürger der Krim hatten nicht einmal eine Wahl! Sie konnten nur Ja zur russischen Annexion sagen. Ankreuzen konnten sie, verkürzt formuliert: „Ja, sofort“ oder „Ja, aber über Umwege“. Die Abstimmung ist auch nicht fair verlaufen.
(Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Cottbus, MONTAG, 17. MÄRZ 2014 / NR. 64 / 63. JAHRGANG, Seite 2, Kommentar von Ulrich Krökel)
Okay, eigentlich verwundert es mich nicht wirklich, liebe LR.
// Oliver
PS: Artikelausschnitt liegt als PDF und Bildschirmausschnitt vor.
PPS: Der komplette Text des Kommentars/Artikels liegt offenbar auch auf der Seite des Autors, der sich als Osteuropa-Korrespondent bezeichnet, hier vor. Welchen der gute Mensch inzwischen von seiner Seite entfernt hat. War vielleicht doch etwas zu peinlich?
Samstag, 15. März 2014, 22:45 deutscher Ortszeit. Claus Kleber leitet das heute-Journal mit folgenden Worten ein:
Morgen wird ein Schicksalstag für die Ukrainer; mindestens auf der Krim. Ein Wahltag wird es nicht. Sie haben keine Wahl. Die Bevölkerung der strategisch wichtigen Halbinsel soll ja angeblich ja oder nein sagen dürfen zur Abtrennung von der Ukraine und Anschluß an Russland. Aber diese Option gibt es gar nicht. Der Stimmzettel bietet nur Anschluß sofort oder eine völlige Unabhängigkeit der Krim. Weiter wie bisher – Teil der Ukraine sein – ist nicht vorgesehen. Und damit ist der Ausgang morgen schon klar.
So so, liebe heute-Redaktion. Entweder hat euch Anne Gellinek veräppelt, was ich mal nicht annehme, oder ihr habt euch mit dem Rest der Kriegstreiber vereint um weiter zu zündeln. Neutral ist diese “Berichterstattung” keinesfalls mehr zu nennen.
Die Fragen welche zur Abstimmung gehörten (mit eigener Übersetzung):
Hier ein Link zum russischen Artikel in der Wikipedia und hier einer zum deutschen Artikel. Meine Übersetzung scheint laut der Kontrollübersetzung des deutschen Wikipedia-Artikels (Permalink) nicht allzu weit hergeholt zu sein.
Für mich als besorgten Beobachter mit Bezug zur Ukraine steht doch da tatsächlich etwas anderes als Herr Kleber “berichtet”. Wie kommt’s?
Aber erst einmal … warum überhaupt Wiedervereinigung? Nunja, die Krim war spätestens seit dem 18. Jahrhundert Teil des russischen Reiches und wurde erst durch Nikita Chruschtschow, selbst halb Ukrainer, in einer symbolischen Geste innerhalb der Sowjetunion 1954 der ukrainischen Teilrepublik zugesprochen. Im Kontext der Sowjetunion eine absolut unproblematische Entscheidung. Nach dem Zerfall jedoch hochproblematisch.
Die Krim bekam dann auch innerhalb der Ukraine nach 1991 den Status einer autonomen Republik Krim, deren Autonomierechte aber scheibchenweise und einseitig durch die Kiewer Regierung nach 1992 beschnitten wurden. Der Verweis auf die “Republik Krim” als Teil der Ukraine unter den Bedingungen von 1992 ist somit keinesfalls wie grob falsch “berichtet” als eine Abspaltung von der Ukraine zu sehen, sondern vielmehr als eine Wiederherstellung der ehemals garantierten Autonomierechte.
Diese unneutrale Konfliktzündelei für welche deutsche Gebührenzahler auch noch per Haushaltsabgabe zur Kasse gebeten werden hat mit dem ursprünglichen Auftrag des sogenannten öffentlich-rechtlichen Rundfunks, richtiger der Regierungssender, nur noch wenig zu tun.
Im oben zitierten deutschen Wikipedia-Artikel steht allerdings anmerkend nach den Übersetzungen der beiden Wahlmöglichkeiten – auch das sei hier noch erwähnt – ganz unneutral 13:
Ob die Halbinsel bei einer Rückkehr zur Verfassung von 1992 unabhängig bliebe, oder ob es nur um eine Ausweitung der Autonomierechte bei Verbleib im ukrainischen Staatsverband ginge, geht aus den Fragen des Referendums nicht hervor. Eine Optionsmöglichkeit für das Verbleiben in der Ukraine ohne Wiederherstellung der Verfassung von 1992 – also für den Status quo vor Beginn der Krise – ist nicht vorgesehen.
Es stehen eben gerade die Wiederherstellung der Verfassung von 1992 und damit einhergehend die damaligen Autonomierechte im ukrainischen Staatsverband zur Wahl. Was allerdings nicht zur Wahl steht ist die Rückkehr zu besagten Status quo welcher durch die besagte scheibchenweise Beschneidung der Autonomierechte der Republik Krim nach 1992 entstanden war. Was genau ist an “als Teil der Ukraine” mißzuverstehen?
Im heute-Journal vom Sonntag zog sich dann Herr Kleber halbwegs aus der Affäre indem er im Hinblick auf die Bevölkerung der Krim meinte:
[…] das konnte sie auch gar nicht anders; unverändert weiter zur Ukraine gehören stand nicht (ein)mal als Option auf dem Stimmzettel.
Wohlgemerkt, das Schlüsselwort hier ist unverändert, während dem gebührenzahlenden Zuschauer nach wie vor vorgegaukelt wird es habe allein die Option der Abspaltung gegeben – was nun einmal einfach unwahr ist.
// Oliver
Die Respektbekundungen im Fall Hoeneß sind doch etwas befremdlich. Würde 1 die Staatsanwaltschaft Revision einlegen und darin eine höhere Strafe fordern, stünden die Chancen nicht schlecht daß dem Antrag der Staatsanwaltschaft entgegengekommen würde. Ansonsten ist es auch deshalb befremdlich weil man anderen Straftätern ja auch keinen Respekt zollt weil sie ihre Strafe antreten.
So gesehen tat Hoeneß nicht das was Anstand oder Format fordern, sondern allein was der Schadensbegrenzung dient. So wie er schon im Januar vergangenen Jahres durch die Recherchen des Stern-Journalisten ein Getriebener war, ist er es in diesem Fall auch wieder.
// Oliver
… gibt es nicht mehr. Damit haben wir endgültig nach der allumfassenden Meinungsfreiheit, also dem Zustand in welchem Menschen komplett frei von jeglicher eigener Meinung sind, auch Pressefreiheit erreicht. Die Systempresse – in Deutschland verbrämt als öffentlich-rechtlicher Rundfunk – zündelt gnadenlos in Sachen Ukraine/Krim/Russland und wird damit zum Akteur, statt neutraler Berichterstatter zu sein.
Nachdem sich mit unserer Außeneule auch ein SPD-Mitglied mit den Faschisten in Kiew gemein gemacht hat, kann das nicht mehr wirklich überraschen. Die Rhetorik aber erinnert fatal an die Zeiten des sogenannten kalten Krieges.
Wohin das führen wird, wird die nahe Zukunft zeigen. Es tut mir aber weh es zu sehen, da mich mit der Ukraine und auch mit der Krim so einiges verbindet.
Es ist faszinierend Dank des Internets in die Lage versetzt zu werden die Berichterstattung beider Seiten zu lesen. Ein Unterschied wie Tag und Nacht.
// Oliver
… worin genau besteht denn die Gefahr wenn kleine EU-kritische 1 Parteien in das EU-Parlament einziehen, welches ohnehin nur ein zahnloser Papiertiger ist der installiert wurde um den Schein von Demokratie zu wahren?
Haben wir jetzt die Übernahme durch einen paneuropäischen Hitler zu befürchten? Oder ist es nicht vielmehr so, daß damit einfach nur ein wenig mehr der schöne Schein vom vielköpfigen Bürokratiemonster in Brüssel abblättert und die widerwärtigen Fratzen von Lobbyisten und den Ärschen in welche sie krochen sichtbar werden könnte?
Als sogenannter EU-Bürger kann ich ohnehin nur eine Partei aus dem Nationalstaat wählen dessen Bürger ich bin. Da ist es an sich irrelevant ob auf nationaler Ebene nochmal versucht wird nachzubessern oder nicht.
Handelte es sich wirklich um eine Demokratie im besten Sinne und nicht um eine Scheinveranstaltung von einer Industrie- und Wirtschaftsinteressengemeinschaft, würde es diese künstlichen Hürden nicht geben.
Allerdings würden dann ja ohnehin Volksvertreter die Interessen der Menschen und nicht der Industrie und Wirtschaft vertreten. Stichworte
Auch wenn Sie, Herr Schulz, ja eigentlich ganz sympathisch rüberkommen: das ist es was sie vertreten. Reden wir doch erstmal davon und danach direkt davon wie man diesen Mist schnellstmöglich beenden kann. Bspw. durch kleinste Splitterparteien im EU-Parlament …
// Oliver
Liebe heute-Journal Redaktion,
könntet ihr nichtmal statt “Oppositionsführerin” als Bildunterschrift “korrupte Oligarchin” für Julija Tymoschenko nehmen? Diese “Freiheitskämpferin” ist nämlich auch nicht besser als der Rest. Alle in einen Sack stecken und draufhauen – da trifft man immer den Richtigen.
// Oliver
Leider ist es so daß die ach so demokratisch gewählten Politiker den Konzernen nach dem Munde reden und nicht im Sinne des Volkes entscheiden welches zu vertreten sie vorgeben. Nix neues, aber die Lügen werden immer offensichtlicher.
Könnte man nicht das Berliner Regierungsviertel zur Testzone für Genmais und Chlorhühnchen erklären? Den Genmais könnte man ja in Treibhäusern anbauen und dann an die Volksverräter der großen Koalition verfüttern. Da gerade Politiker sehr auf’s Sparen bedacht sind, wie wir nunmehr gelernt haben – Minister die im Ministerium übernachten – kann diese Form der steuerfinanzierten Genmaisdiät doch nur in deren Sinne sein? Mit Diäten kennen die sich doch ohnehin bestens aus …
Erst der Ausverkauf von Souveränität an das Bürokratiemonster in Brüssel und jetzt werden die Restposten in die USA verschleudert. Private Schiedsgerichte die hauptsächlich im Sinne der Konzerne entscheiden? Was kann es denn besseres geben für den modernen Geldadel?
// Oliver
PS: die Dame heißt Elvira Drobinski-Weiß.
…. professional guidane!

I was looking for it everywhere, now I found it. Thank you, Barbara!
Sieht nicht gut aus für Sigmar Gabriel. Die Kanzlerin hat ihm das Vertrauen ausgesprochen. Wir wissen ja was das bedeutet. Das tat sie auch bei diversen anderen Politikern, bevor sie diese absägte.
// Oliver
This tells more about RMS than about Clang/LLVM which is a great piece of software.
// Oliver
Okay, stimmt. Aber warum nehmen die Linken das wieder aus ihrem Wahlprogramm? Zu feige das Problem doch beim Namen zu nennen? Andererseits, der gemeine Wähler will ja belogen werden. Also Formulierung entschärfen und entgegen den EU-Methoden für die ursprüngliche europäische Idee eintreten.
// Oliver
Язык в тесте, tongue in dough, says the inscription on this sign. Unfortunately English language seem to have been in short supply in Sochi before the opening. The mistranslation to English is a bit unfortunate, although in English the word “tongue” can also be used for “language” and although “language” is rooted in Latin “lingua”.
But even then the “test” would be hard to explain 1. It comes from тесто, the Russian word for dough. And yes it literally means “tongue (jazyk/язык) in (v/в) dough (tiestie/тесте)”.
All in all I didn’t find the bitching about #SochiFails not too funny. It can be if you look at someone like Putin and think about it, but I am sure a lot of hardworking people have worked long hours to make this happen. Not to mention the people who have been ousted due to the winter games and the environmental damage that was done.
// Оливер 🙂
Why does Victoria Nuland have to apologize for what she said in a private phone conversation? Whoever leaked this, it’s enlightening to hear, but it’s also no big deal. Besides, even US-Americans use the f-word much more often than the bleeping out in shows suggests. And no, I don’t mean just hip-hoppers and rappers 😉
And by the way: yes, fuck the EU. Very much indeed. It is the EU that sucks, not the European idea of living together in peace and prosperity without waging war on each other. I think a lot of Europeans think that way, but the Orwellian use of “EU” as synonym for “Europe” and vice versa causes many of us to think it’s a bad thing to say it like that.
The EU has too much become synonymous with a Europe that is so much bigger in reality (and I don’t just mean Schengen countries like Iceland, Norway and Switzerland either). For some reasons Russia is not considered part of Europe, even though it’s by far the largest European country, if you only count the European part of it.
Something went wrong along the way. And our politicians – and since today also our judges of the German supreme court equivalent – give away the sovereignty as piecemeal to non-elected “representatives” at the EU level. Well done!
Not that it matters. Representative democracy in the existing instances in the Western world is a joke at best. And more likely the mere prelude to another era of totalitarianism …
// Oliver
Язык в тесте, Zunge im Teig, besagt die Beschriftung auf diesem Schild. Leider ist die Übersetzung ins Englische ein wenig mißraten. Dort steht (ins Deutsche übersetzt) Sprache im Test. Die Verwandtschaft von Zunge und Sprache ist einerseits offensichtlich und andererseits in vielen Sprachen belegt, so ist auch Deutschsprachigen durchaus “lingua franca” als lateinische Bezeichnung für Weltsprache geläufig.
Aber selbst dann wäre der “Test”nicht erklärbar 1. Test kommt von тесто, dem russischen Wort für Teig. Und es bedeutet tatsächlich wortwörtlich “Zunge (jazyk/язык) in (w/в) dough (tjestje/тесте)”.
Dennoch fand ich die Schadenfreude zu den Mängeln in Sotschi bei Twitter unter #SochiFails etwas unangemessen. Im Hinblick auf Putin durchaus lustig. Jedoch haben sicherlich eine Menge hart arbeitender Menschen lange Stunden dran gearbeitet um es soweit zu bringen. Und da haben wir über die Enteignungen und Umweltschäden noch nicht geredet.
// Оливер 🙂
The name of the creator is also a nice reference for those reading between the lines: Baldur Óðinsson.