Hand auf’s Herz Herr Schulz …

… worin genau besteht denn die Gefahr wenn kleine EU-kritische1 Parteien in das EU-Parlament einziehen, welches ohnehin nur ein zahnloser Papiertiger ist der installiert wurde um den Schein von Demokratie zu wahren?

Haben wir jetzt die Übernahme durch einen paneuropäischen Hitler zu befürchten? Oder ist es nicht vielmehr so, daß damit einfach nur ein wenig mehr der schöne Schein vom vielköpfigen Bürokratiemonster in Brüssel abblättert und die widerwärtigen Fratzen von Lobbyisten und den Ärschen in welche sie krochen sichtbar werden könnte?

Als sogenannter EU-Bürger kann ich ohnehin nur eine Partei aus dem Nationalstaat wählen dessen Bürger ich bin. Da ist es an sich irrelevant ob auf nationaler Ebene nochmal versucht wird nachzubessern oder nicht.

Handelte es sich wirklich um eine Demokratie im besten Sinne und nicht um eine Scheinveranstaltung von einer Industrie- und Wirtschaftsinteressengemeinschaft, würde es diese künstlichen Hürden nicht geben.

Allerdings würden dann ja ohnehin Volksvertreter die Interessen der Menschen und nicht der Industrie und Wirtschaft vertreten. Stichworte

  • Freihandelsabkommen mit den USA (Chlorhühnchen, GMO, private Schiedsgerichte usw.)
  • Allerlei Datenübermittlung an den großen Bruder
  • Privatisierung von grundlegenden Dingen wie Wasserversorgung usw.

Auch wenn Sie, Herr Schulz, ja eigentlich ganz sympathisch rüberkommen: das ist es was sie vertreten. Reden wir doch erstmal davon und danach direkt davon wie man diesen Mist schnellstmöglich beenden kann. Bspw. durch kleinste Splitterparteien im EU-Parlament …

// Oliver

  1. wohlgemerkt: EU-kritisch/-feindlich, nicht europakritisch/-feindlich []
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