SSS Gorch Fock

Bei meinem wochenendlichen Spaziergang kam ich heute wiedermal am Hafen vorbei, wo eine ziemliche Ansammlung von Menschen und Fahrzeugen zu sehen war. Über all dem thronte eine deutsche Flagge und die Segelmasten des Segelschulschiffs Gorch Fock. Da ich sie bisher weder im Heimathafen noch sonstwo gesehen hatte, konnte ich mir das nicht entgehen lassen. Das Schiff ankerte in einem Bereich der sonst immer verschlossen, wenn auch sichtbar, ist. Heute war er offen und die Leute standen auf der Landebrücke schlange um einen näheren Blick auf das Schiff werfen zu können, so auch ich.

Als Begrüßung gab es eine kleine blaue Broschüre mit wenig Text und viel Bildern. Die wirklich interessanten Teile des Schiffs waren ohnehin abgesperrt. Interessant fand ich die Verknüpfung von Moderne und Tradition – eine mit neuester Technik ausstaffierte Brücke und davor ein Steuerrad wie man es aus Piratenfilmen kennt. Ansonsten taten mir nur noch die Jungs leid, die danach das Deck werden schrubben müssen :mrgreen:

Laut Webseite geht es für die Kadetten von hieraus weiter gen Norden – über den Polarkreis hinaus. Gute Reise!

// Oliver

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Ich hab’ keinen Bock auf Kanzler

“Ich kann Kanzler!” soll eine kommende Sendung beim ZDF heißen. Während man mit der Idee, Politikverdrossenheit zu bekämpfen, durchaus noch zufrieden sein könnte, scheint das aus Kanada übernommene Konzept dann weniger mit Pluralismus und Demokratie zu tun zu haben als man vielleicht auf den ersten Blick meint. Es gibt nur einen Sieger. Würde Demokratie so funktionieren, gäbe es vermutlich nichtmal das Wort Koalition.

Insgesamt hat man meiner Meinung nach die Realität aber ganz gut getroffen: zuerst werden die Idealisten ausgesiebt und danach geht es dann in den Endspurt. Zu dem Zeitpunkt dürften sich bereits je nach vertretenem Standpunkt die verschiedenen Volksparteien alle Finger nach den Kandidaten lecken. Ausgesiebt wird aber vermutlich nicht nur nach Aussehen (immerhin hat man sich jungen Nachwuchs auf die Fahnen geschrieben), sondern vermutlich auch nach “political correctness” – also allen in den Medien akzeptablen Meinungen. Alle die unser aktuelles Gesellschaftssystem also nicht als den Stein der Weisen ansehen, dürften damit raus sein.

Das Aussieben passiert übrigens durch Juroren die es an nötigen Qualifikationen nicht mangeln lassen:

  1. ehem. Bürgermeister
  2. Fernsehmoderator
  3. Komödiantin oder wahlweise Schauspielerin, wobei letzteres in der großen Politik sicher mehr Punkte bringt

Ich frage mich warum das ZDF keine Altkanzler für die Sendung anwerben konnten :mrgreen: … in Kanada scheint dies jedenfalls (dort Premierminister) geklappt zu haben. Vermutlich hat ihnen Helmut Schmidt gleich mal was von Visionen und Doktor erzählt? Die endgültige Entscheidung über Wohl und Wehe der Kandidaten hat dann angeblich der Zuschauer am Telefon. Laßt mich raten: 49 Cent pro Anruf aus dem Festnetz? Demokratie pur halt! …

Allerdings würde ich als weiteren Juroren einen Kabarettkünstler (bspw. Volker Pispers) oder auch einen Karikaturisten vorschlagen. Die können am besten beurteilen ob “das Rohmaterial” vor ihnen was taugt … 😆

// Oliver

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Note to self: selective target name in DDK builds

Just found out how to properly “detect” in the sources file which one (32 or 64bit) is being built and assign a different output name to the debug symbols and the target file.

!if $(386)
TARGETNAME=shellext32
!elseif $(AMD64)
TARGETNAME=shellext64
!else
TARGETNAME=shellext
!endif

Pretty useful at times. I did try !if "$(CPUTYPE)" == "..." but that didn’t work out for me. It may not be useful at first sight, but if you consider that due to WOW64, both DLLs could be in use at the same time on the same computer, the use may become more apparent … (for IA64 this wouldn’t be the case, though).

// Oliver

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Aus die Maus und raus der Tauss?

Wie Mathias korrekt bemerkt, wird der Fall des Bundestagsabgeordneten Tauss mittlerweile nicht mehr in den Medien erwähnt. Unabhängig von Schuld oder Unschuld haben sich die Wogen bei “den Großen” offenbar erstmal geglättet. Allerdings dürfte das mittlerweile nichts mehr an der bis dato erzielten Wirkung ändern, die einem Rufmord entspricht. Mir fiel dazu gleich “Was in der Zeitung steht” von Reinhard Mey ein.

Soviel zum sog. “rechtsstaatlichen” Prinzip der Unschuldsvermutung …

// Oliver

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Perl, simply great

In the scope of WinDirStat I am currently migrating our language system to a more generic text-based approach. The final file format has not yet been decided, but it’s likely going to be XML. Perl just enabled me to write a little script to extract strings from the resource script files, by “parsing” them. Regular expressions and Perl for the win :mrgreen:

// Oliver

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Der Amoklauf und die zu erwartenden “Echos”

Nach dem Amoklauf in Winnenden nimmt man die Jagd auf Killerspiele vorzeitig wieder auf und will offenbar auch wieder den Waffenbesitz in Deutschland diskutieren. Nicht, daß es besonders einfach wäre legal(!) an Waffen zu kommen – kein Vergleich zu den USA – aber man wird es ja wohl diskutieren dürfen! Na dann diskutieren wir mal.

So schlimm der Amoklauf für die Angehörigen sein mag, im Kontext weltweiter oder sogar nur nationaler Todesereignisse ist er eine Kleinigkeit. Hier handelt es sich, ähnlich wie bei Flugzeugabstürzen, um einen Aufmerksamkeitsjournalismus. Ein (Passagier-)Flugzeugabsturz passiert zu selten um dann bspw. im heute-Journal nicht gesendet zu werden – bei Unfällen mit Todesfolge auf deutschen Straßen sieht das anders aus, die schaffen es maximal noch in die Lokalnachrichten. Daher ist die Hysterie mit der jetzt das Thema diskutiert wird komplett unangebracht. Vermutlich hat sich nichtmal rein statistisch das Risiko erhöht durch einen Amokläufer zur Strecke gebracht zu werden. Das gefühlte Risiko ist bei der aktuellen Berichterstattung aber plötzlich immens.
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Jedem das Seine …

Daß dieser Ausspruch positiv belegt ist, könnte ich nicht behaupten. Ich habe ihn meist im Zusammenhang mit “gerechter Strafe” gehört. Daß der Ausspruch von den Nazis benutzt wurde, wußte ich bis zum heutigen Tage auch nicht. Glücklicherweise klärt uns der Spiegel ja auf.

Allerdings hat das bei mir als Muttersprachler eine gewisse Unbehaglichkeit ausgelöst. Welche Worte mögen noch von den Nazis benutzt worden sein? Welche Worte wurden möglicherweise sogar gedruckt oder standen auf Schildern?
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Oh my, back to the roots … (update)

We just upgraded to CodeGear RAD Studio 2009 in the company – I gave up after BDS 2006 and its overpriced upgrade paths and after noticing the direction the Delphi community was headed – and what does it require? JSharp 2? What the heck is that for? I wouldn’t normally expect either Delphi or C++ Builder to require it – and those were the only two choices of “personalities” to install.

Alright, so downloaded and installed it (fortunately the installer does most of that transparently). But now come the two annoying points:

  1. The documentation clearly states that when prompted, I should take a backup of the downloaded ZIP files and that the prompt would ask me where to save them. Alas, there was no prompt. So I presume in two years when CodeGear has released version 2011 or even 2012 of their RAD Studio, there’ll be no way to install version 2009 of it anymore. 😕
  2. Even though the installation was electronic delivery, that is downloaded, I didn’t receive the latest version. To my surprise the check for updates does actually show all the available updates, which also means they weren’t already installed in the first step.

Alright, so I set out to contact CodeGear and the next adventure began. To find an entry into what used to be the BDN is tedious at the very least. The subdomain dn.codegear.net is no more registered in DNS and consequently doesn’t provide an HTTP redirect to the correct location either. Now, the search for “DN CodeGear” yields this website as the first match (the second one being dn.codegear.com, note: .com instead of .net before), so I followed this, but had no luck logging on with the credentials that I had verified just yesterday. Alright, so I chose to get a password reminder just to find out that no such account exists. Too bad. Oh yeah, sorry, … just the wrong “developer network”. Should have been the CodeGear one, right? So I go to dn.codegear.com just to be redirected back to where I came from. CodeGear, this is a mess! Is this an approach to keep the number of support requests small by simply making it impossible to contact support? In 2007 I was contacting the Borland support using support at borland dot com as the email address and all worked fine, now I can’t even be sure any of the email addresses still exist, if even a subdomain is so volatile. Do I have to re-register using the EDN website now or what?

Borland, Inprise, Borland, CodeGear, Embarcadero (did I get the order right?) … changing web addresses and names kills communities.

// Oliver (a grumpy and currently dissatisfied user)

Update #1: Alright, so it turns out codegear.net was never meant to be public (see the comments). And meanwhile I got two replies from the support at embarcadero dot com and most of the issues seem to be sorted out now. Also see the comments.

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Schlechter “Diehl”?

Der Fall des Regensburger Journalisten Stefan Aigner ist interessant und bezeichnend für die schleichende(?) Kompromittierung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung – nicht zu verwechseln mit dem Recht auf Meinungsfreiheit; also dem Recht frei von jeder eigenen Meinung zu sein.

Wie bei der taz nachzulesen, war der Journalist von der Firma Diehl verklagt worden weil er einen Munitionstyp dieser Firma – angeblich zu unrecht – als Streumunition bezeichnet hatte. Zum Leidwesen der “Waffendiehler” sieht das beispielsweise die österreichische Regierung genauso wie Herr Aigner. Und Herr Zumach von der taz hat ganz recht mit seinem Kommentar:

Wenn die Behauptung Diehls, die “Smart 155” sei eine “Punktzielmunition” und falle daher nicht in die Kategorie “Streumunition”, zutreffen würde, hätte sich die Bundesregierung auch nicht auf Wunsch der Rüstungskonzerne bei Verhandlungen über ein Verbot von Streumunition um Ausnahmen für “Smart 155” bemühen müssen.
(Quelle: oben verlinkter taz-Artikel)

Auch hier war offenbar das finanzielle Risiko des Rechtsstreits ausschlaggebend dafür einen Vergleich zu suchen. Wie so oft schlägt Kapital Gerechtigkeit. Mit ein wenig Öffentlichkeit und der Dynamik des Internets hätte man womöglich eine Entscheidung durchboxen können. Aber auch die aus dem Vergleich resultierende PR dürfte sich als schlechter Deal für die Rüstungsfirma entpuppen. Leider lassen sich Mörder (siehe Tucholsky-Zitat) und ihre Vorgesetzten vermutlich auch von dieser schlechten PR nicht beeindrucken. Und letzten Endes zahlen dann die Steuerzahler für solche Mordinstrumente – meistens sogar doppelt (Nutzung + Bereinigung).

Vielen Dank an all die Medien die berichtet haben, auch wenn andere weiterreichende Medien durch diese Berührung der Pressefreiheit ihre Interessen durchaus auch gefährdet sehen müßten und man von ihnen auch eine Berichterstattung erwarten können sollte.

// Oliver

PS: Mich würde mal interessieren ob die LR darüber berichtet hatte und zusätzlich ob sie es nun doch noch tun werden, sollte es – erwartungsgemäß – noch nicht geschehen sein.

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Strange concept of “email”

When trying to contact Amazon, one is forced to use a web form to “email” them. That’s not unusual and often the initial step in establishing a contact with the support staff of a company. The Amazon support does respond to such messages and you get the reply as an email to the email address registered with them. Also fine, actually quite convenient.

But now comes the weird part: you press the “Reply” button in your email client, type your message and send it. It’ll bounce. It’s not allowed to respond to the email address from which you got their email, you are in fact asked to use the web form again. No follow-up possible, no quoted replies, no history of old messages. You just start over. How annoying. Perhaps a method to keep people to contact them again in future?! …

// Oliver

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Interesting problem when building GMP during GCC build …

… I needed to unset CDPATH in order to get it to build, because otherwise it tries to cd into tests inside one of the folders from CDPATH (in my case the setting was /mnt) instead into ./tests from inside the GMP distribution folder (unpacked .tar.bz2).

I ended up putting it into a subshell to avoid exporting that change to the environment of the caller.

// Oliver

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Reminder to self

… if someone approaches you and asks to advertise on any of your websites, they have more to gain than you. Ergo: any such arrangement is pointless.

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Hoppala …

Auweia …, es scheint sich doch um eine internationale Kampagne zu handeln, wie TELEPOLIS berichtet. Jetzt bin ich mal gespannt wie die folgende Aussage:

Allerdings gab es auch Kritiker, die die Kampagne als blasphemisch verdammten und Einspruch vor der Advertising Standards Authority erhoben. Über 300 Beschwerden gingen dort ein. Die Behörde wies aber die Klage ab, da mit dem Wort “wahrscheinlich” die Regeln nicht verletzt werden und keine unhaltbare Aussage gemacht wird.

… mit dieser:

In Großbritannien haben nun die Christian Party, die Trinitarian Bible Society und die Russian Orthodox Church wiederum eine Gegenkampagne gestartet, die ab Montag auf 175 Bussen ihre Slogans der Öffentlichkeit präsentieren. Die Christian Party verkündet: “There definitely is a God. So join the Christian Party and enjoy your life.”

“Es gibt definitiv einen Gott. Also tritt in die Christliche Partei ein und genieße dein Leben.”

… zusammenpaßt. Konsequenterweise müßte die Aufsichtsbehörde den Slogan der “Christan Party” verbieten, denn er ist unhaltbar – enthält ja auch kein “wahrscheinlich”. Am besten könnte das vermutlich geschehen indem die Behörde einfach mal Gott vorladen läßt … :mrgreen:

Aber seien wir realistisch: das wird natürlich nicht geschehen.

// Oliver

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Warum ist es eigentlich so wichtig …

… wenn sich Männer Wahnvorstellungen, die mit imaginären Freunden (Jesus, Maria, heiliger Geist …) reden, sich gegenseitig in ihren Verein der Anbetung des imaginären Freundes aufnehmen oder daraus ausstoßen?

Ich spiele auf die Rücknahme der Exkommunikation eines Holocaustleugners durch den Papst an. Wieso ist das wichtig?

Die sollten doch vielleicht überhaupt mal an den Wahnvorstellungen arbeiten. Dann kann der Psychiater bei dem Holocaustleugner eben gleich das Problem mit dem Leugnen mitbehandeln. Wieso geht sowas durch die Presse? Wieso ist das der Aufmacher im Heute-Journal und an anderen Stellen?

// Oliver

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Tolle Tips vom Fernsehkoch

Seit einiger Zeit hört man von den Fernsehköchen immer, daß man (Gemüse-)Paprika doch bitte schälen soll. Schälen? Jupp, die Haut sei unverdaulich und müsse daher weg. Da fragt man sich wieso das bei den Fernsehköchen immer “Haute Cuisine” heißt (Scherz!) 😉

Die Frage die sich mir bei diesem tollen Tip immer stellt ist, ab wann sie empfehlen werden Maiskörner auch zu schälen. Deren Haut ist nämlich auch unverdaulich. Früher nannte man das Ballaststoffe – heute ist es eben Abfall :mrgreen:

// Oliver

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Curiosity and the need … (updated)

… for more information about reparse points, junction points, volume mount points, symbolic links on NTFS drive (“reparse points” is the generic term for all of them) led me to write a tool called looklink. I put it into the PUBLIC DOMAIN in order to allow others to make use of the CReparsePoint class. The CSimpleBuf class was merely used for convenience, but could be easily replaced by new/delete[] or any other approach. (obsolete as of 2010-01-27)

The tool itself may only be of limited use to the average user, but it allows to get some insight into the innards of reparse points, although the exposed feature set is relatively limited. The class itself, however, allows for a little more …

// Oliver

Download: looklink.zip (approx. 90 KiB)

REDISTRIBUTION TERMS: The source is of course included. The whole package is released into the PUBLIC DOMAIN. Disclaimer: This software is provided ‘as-is’, without any express or implied warranty. In no event will the author be held liable for any damages arising from the use of this software.
NOTE: The SimpleBuffer.h has its own license and is not released into the public domain, since I do not own the copyright for it! It is available under the BSD license. (obsolete as of 2010-01-27)

Update #1: see the comment section for details.


CC0


To the extent possible under law,
Oliver Schneider
has waived all copyright and related or neighboring rights to
looklink tool and CReparsePoint class.

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“Stolz und Vorurteil”

… war der Titel der Sendung vom 2009-01-29 (Maybrit Illner). Normalerweise gucke ich sowas nicht, aber der Titel hat mich verleitet.

Es ging unter anderem um Patriotismus/Nationalstolz und Reue bzgl. der Verbrechen des Dritten Reiches. (Professor) Guido Knopp hat mal wieder nur herumgeschwurbelt und sich Begriffe (wie bspw. “Patriotismus”) zurechtgebogen. Ich persönlich halte es da nach wie vor mit Arthur Schopenhauer (nicht Professor):

Jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz seyn könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu seyn.

Und zum Thema Reue kann ich als Atheist nur sagen, daß ich mit Erbsünde nichts anfangen kann. Was anderes soll es denn sein, wenn ich als lange nach dem 2ten Weltkrieg geborener Deutscher – zumal ich mir meine Nationalität wohl kaum aussuchen konnte – Reue für etwas zeigen soll woran Vorfahren möglicherweise beteiligt waren? Das ist genauso unsinnig wie der Stolz auf etwas was Vorfahren erreicht haben. Während man sich beim einen auf den Lorbeeren der Vorfahren ausruht, legt man den Nachfahren beim anderen das (Zwangs-)Bußgewand an. Die Bußgewänder hätten den Beteiligten besser gestanden, aber denen war es oft wichtiger zu vergessen und Dinge unter den Teppich zu kehren. Anders ist auch nicht zu erklären, wie so viele Beteiligte in der Nachkriegs-BRD hohe Ämter bekleiden konnten.

Wenn man etwas verurteilen will, dann vielleicht die Untätigkeit – oder mangelnde Tätigkeit – unserer Vorfahren gegen das Unrecht. Reue kann man aber nur für etwas empfinden das man anders hätte tun können … und vererbte Schuld ist nur etwas was sich die Kirchenobrigkeit einst ausdachte um die Menschen besser zu kontrollieren. Zum Teil funktioniert es ja auch noch heute.

// Oliver

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Harmful “badware” …

Google had an issue today. I noticed it by chance when looking for the name of an author. Later, coming to the office, Friðrik told me we had a major problem in that Google flags out company website with “This site may harm your computer”. And indeed it did. This was when I told him I had gotten the same result for the Amazon website a little earlier and we checked and no website seemed to be unaffected. Whatever you entered, the sites would be marked as harmful.

Google has posted a comment on their blog about the issue. So go and read for yourself 😉

// Oliver

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Unpleasant surprise

OpenOffice.org 3.0.1 was released recently. Now I do not normally rush to upgrades but instead have my own system of keeping a clean copy for the worst case scenario. It was time again to update my “clean” image of the system, so I decided why not also give OOo 3.0.1 a try. Sadly, the installation fails, complaining about an older installed version.

Only after trying further, I noticed that the problem was not that I had a too old version of OOo or so. The problem was that I had installed the version with the JRE, while I was trying to upgrade with the version without JRE. A little hint from the program would have been nice, though …

// Oliver

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Yippie! IDA 5.4 Pro released …

My personal highlight is still the Bochs debugger, but I am sure I’ll take the chance and also look into the newly acquired kernel debugging features.

Check out the highlights over here.

// Oliver

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