Todesstoß für die Demokratie

Indem die AfD am gestrigen Sonntag undemokratisch – also an den Wählern und Wahllokalen vorbei – zweistellige Ergebnisse einfuhr, welche allein durch hinterhältigen Stimmendiebstahl – vermutlich gar hinterhältigen Stimmenraubmord – zustandegekommen sein können, hat sie bewiesen, daß sie in dieser unser Vorzeigedemokratie nichts verloren hat. Mich persönlich würde es nicht wundern, wenn die AfD sich mithilfe putinscher Elitehacker in die Rechnersysteme der Medien gehackt hat um dort falsche Zahlen einzuspeisen. Vermutlich wird der Spuk am heutigen Abend im Rahmen von “Hart aber Fair” von Frank Plasberg in einem Einspieler aufgeklärt und erleichterte Vorzeigedemokraten aller Nichtrandparteien werden sich danach gegenseitig in Einigkeit gegenüber der AfD üben und sich beglückwünschen. Andernfalls bleibt wohl nur Frontal 21 oder Monitor um hoch investigativ dem Spuk ein Ende zu bereiten.

Es kann nicht sein, daß sich eine Randpartei einfach so an willkürlich in total demokratischen Prozessen ermittelten und aufgestellten Prozenthürden vorbei ins Parlament schmuggeln kann. Diese unlautere Vorgehensweise der AfD legt nahe, daß deren Abgeordnete sich nach einem Erfolg bei Bundestagswahlen womöglich nicht an urdemokratische Errungenschaften wie Fraktionsdisziplin halten würden. Abstimmungen der Abgeordneten nach ihrem Gewissen, schlimmer geht es fast nicht mehr. Womöglich würden diese Undemokraten vor einem Rütteln an weiteren Urfesten unserer Demokratie nicht zurückschrecken, z.B. den Überhangmandaten und dem Nichtvorhandensein bundesweiter Volksabstimmungen.

Denkt man diese schon zutiefst undemokratische Zukunft ein wenig weiter, bis zur naheliegenden Machtergreifung durch die Randpartei, mag man sich nicht ausmalen was noch kommen könnte. Womöglich würden sie gar Redezeit entsprechend ihrer Fraktionsstärke im Bundestag in Anspruch nehmen oder kackdreist, wie ihre Brüder und Schwestern im Geiste vom linken Rand, Anfragen an die Bundesregierung stellen welche interessante und relevante Informationen für die Öffentlichkeit zutage fördern.

Vermutlich wird es nach einer Machtübernahme zu intransparenten Freihandelsvertragsverhandlungen mit Rußland und China kommen. Denkbar ist auch, daß in einem eurasischen Staatenverbund die Souveränität scheibchenweise abgegeben und auf dem Altar des Mammon geopfert wird. Auch liegt es nahe zu erwarten, daß AfD-Parteikader Putin hofieren werden um die Multikultipräsidenten der heute noch mit uns befreundeten Regionalmacht USA zu brüskieren. Ein Schulterschluß mit den USA wäre nur unter einem US-Präsidenten Donald Trump wirklich denkbar. Womöglich erwägt man gar einen Ausstieg aus dem schützenden Verbund der NATO und stieße damit gerade jenen Partnern vor den Kopf die bisher immer deutsche Interessen zuvorderst gestellt haben.

Das alles kann niemand wollen!

Die Lösung kann nur in konsequenter Weiterführung der Entmenschlichung der AfD-Anhänger bestehen. Medial gehört das Pack ignoriert und geächtet. Des weiteren fordere ich hiermit eine Vorratsdatenspeicherung an Wahlurnen und Klarnamenzwang – für die Wähler – auf den Wahlzetteln. Nur so kann man den Wählern der AfD die notwendige politische Bildung zuteil werden lassen, die da heißt: geht wählen – aber nur die von den selbsternannten Volksparteien anerkannten echt-demokratischen Parteien.

// Oliver

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