Mal schauen

… ob der Köpper (vom Fast-Dreier) von gestern sich später noch bemerkbar macht. Direkt danach habe ich in der vor zwei Jahren operierten Schulter (für alle die nicht gerade essen und Blut sehen können: klick) etwas gemerkt. Ansonsten ging es noch erstaunlich gut. Kerze und Bombe ohnehin. Da war auch ein kleiner dicklicher Junge, vielleicht zwölf, der von seinem Freund (oder Bruder?) dazu gedrängt wurde doch auch vom 2,75m-Brett zu springen. Er traute sich anfangs nicht (bei neun Zuschauern), überwand sich dann aber doch irgendwann und fand scheinbar sogar Spaß daran. Zum Schluß war sein Freund von meiner Bombe beeindruckt 😆 … kein Kunststück in meiner Gewichtsklasse auch wenn ein wenig Technik (Beine anziehen, leichte Rückenlage) dabei war. Nur der Bademeister hatte vermutlich Angst um sein Glasfaserbrett wann immer ich es benutzte. 😉

Auch wieder etwas zum Thema Reykjavík gelernt. Die Eintrittskarten für Schwimmhallen und -bäder sind nicht zeitlich begrenzt und gelten in allen derartigen Einrichtungen der selben Gemeinde. Sprich, pro Karte kann man einmal rein und dann je nach Wunsch auch den ganzen Tag bleiben. Reykavík selber hat mehrere.

Übrigens, für potentielle Touristen: in Island wird total nackt geduscht bevor es ins Bad geht. Aber keine Angst, die Anleitung steht auch auf Deutsch zur Verfügung und zeigt die gründlich zu reinigenden Körperzonen schematisch :mrgreen: … kein Tourist wird also darüber im Dunkeln gelassen wie es sich gehört. Ach ja, “waschen” mit Badehose an dürfte einige Proteste hervorrufen, hab’s selber nicht probiert.

// Oliver

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2 Responses to Mal schauen

  1. Michael says:

    Also zur Schulter: Die erste und letzte Klammer hat wohl der Praktikant setzen dürfen oder wie sieht das aus? Da waren meine zwanzig Stück im Bauch aber wesentlich sauberer gesetzt.

    Und du warst offensichtlich lange auch in Deutschland nicht im Schwimmbad. Auch hier kann man so lange im Bad bleiben, wie man will, wenn man einmal gezahlt hat. Allerdings kann man nicht am gleichen Tag in ein anderes wechseln. Und schwimmen ist übrigens auch sehr gut für die Kondition. Nach meiner Krankheit (du weißt ja Bescheid) habe ich auch damit angefangen, weil auf den Ergometern verliere ich nach zehn Minuten immer die Lust. Letztens bin ich 2 Kilometer am Stück in etwas über einer Stunde geschwommen. Hinzu kommt, dass es für die gesamte Muskulatur gut ist: Arme, Beine und beim Brustschwimmen die Rückenmuskulatur. Jedenfalls als ich das Schwimmen entdeckt habe, bin ich da ganz aufs Schwimmen umgestiegen für das Konditionstraining. Dumm nur, dass im Juni, Juli die Hallenbäder hier alle zu haben. (Und bevor jemand sagt: “Wer geht denn im Sommer ins Hallenbad?” Weil man da schön in Ruhe seine Bahnen schwimmen kann, was im Freibad so nicht möglich ist.)

    Weiterhin viel Erfolg und bleib dran! Und es geht. Eine Freundin von mir hatte wohl eine ähnliche Figur wie du und ist jetzt auf 60 Kilo, durch Disziplin und viel Sport, runter.

  2. Oliver says:

    In Deutschland war ich in der Tat schon lange nicht mehr. Aber in der Schwimmhalle in Forst war es immer zeitlich begrenzt, während man im Schwimmbad (also im Sommer) den ganzen Tag drinbleiben kann. Naja, ändert sich vielleicht auch … oder unterscheidet sich je nach Gemeinde 😉

    Erfolge habe ich noch keine vorzuweisen, obwohl sich eigentlich schon etwas zeigen sollte. Mal sehen wie das weitergeht.

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