Meine eigene Sperrliste wächst auch …

Statt einen vernünftigen Ausgleich zwischen dem Sicherheitsbedürfnis möglicher Besucher und dem eigenen Treiben in Sachen “Werbung”1 zu schaffen, scheinen immer mehr Webseiten Leute wie mich, die mit einem Breitbandblocker unterwegs sind, zu auszusperren.

Aussperren kann ich auch. Kein Bedarf für Seiten die ihre popeligen potentiellen Werbeeinnahmen für meinen Besuch über mein Sicherheitsbedürfnis stellen. Hier der neueste Eintrag auf meiner Sperrliste:

faz.net jetzt gesperrt, wegen Maßnahmen gegen Breitbandblocker

Tschüssikowski! Auf Nimmerwiedersehen! Werde euch nicht vermissen!

Sperren sind keine Einbahnstraße.

// Oliver

PS: man stelle sich nur vor, eine Möglichkeit Centbeträge direkt zu überweisen und dadurch einen kompletten – und ordentlich als PDF gesetzten – Artikel zu kaufen. Und ja, Centbeträge! Wenn ich nur einen Bruchteil des Mediums konsumiere, will ich auch nur einen Bruchteil bezahlen. Da könnte doch die VG Wort mal was machen. Stattdessen versuchen die Webseitenanbieter mit brachialer Gewalt ihre Sichtweise durchzusetzen. Bitteschön. Gern doch.

  1. wir reden ja eher von Zwangsprogrammen welche die Webseitenanbieter auf den Rechner des Besuchers schaufeln um sie dort auszuführen []
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