Selbstbeschiß mit der Arbeitslosenstatistik

Während Leute so wenig verdienen, daß sie beim Amt zusätzliche Gelder beantragen müssen und die sogenannten prekären Arbeitsverhältnisse insgesamt auf dem Vormarsch sind, stellt sich die Laien-Uschi auf die Bühne und zieht einen vom Leder vonwegen Arbeitslosenzahlen so gering wie seit 1992 nicht mehr. Das traurige ist, daß das Volk nichts von sich hören läßt.

// Oliver

This entry was posted in DE, Gedanken. Bookmark the permalink.

3 Responses to Selbstbeschiß mit der Arbeitslosenstatistik

  1. Christian says:

    Seit Ewigkeiten nutzt jeder Politiker seine eigenen Arbeitslosenstatistiken, um die eigenen (zweifelhaften) Erfolge kundzutun. Das geht mittlerweile auch bei mir vollständig in ein Ohr rein und beim anderen wieder raus, denn in der nächsten Legislaturperiode wird ein anderer die frohe Botschaft verkündigen. Statistiken sind immer mit Vorsicht zu genießen und sollten imho nie ohne erklärende Worte, Vergleiche zu alten Statistiken, sowie deren Herkunft und Entstehenung herausgegeben werden. Nackte Statistiken sind nicht mehr als schöne Grafiken ohne Aussagekraft.

  2. Christian says:

    So kann man sich Politiker vorstellen, die ihre eigene Statistik herausbringen:
    http://whydoithinksomuch.tumblr.com/post/103564168/insidethebox-synecdoche-this-is-a-pie-chart

  3. Michl says:

    Jo mei. Euer Uschi is a mittlere Katastrophe … mit der Frau ein Zusammen das Duo Infernale.

    Egal wie man die Statistik liest, es sind Millionen Leute arbeitslos. Und man kann Nobelpreise für tollste Beweise vergeben, dass Arbeitslosigkeit ein Ergebnis von Angebot und Nachfrage ist, es macht es nicht besser, aber man hat ein Argument gefunden das eh nie hätte gehen können. Stop! Das gefällt der Physikerin, der Frau Einstein, bestimmt und wahrscheinlich hat sie ausgerechnet, dass das wenn sie unendlich lange in der Regierung ist, das Ganze gegen 0 konvergiert, wenn es nur unendlich viele Chinesen gibt die Porsche fahren;). Stop! Was macht der Bäcker … , schneidet der dann Semmerl auf und verdrängt die Mutter die halbtags sich etwas dazuverdienen will…

    Wenn man Menschen nach erlernter Funktion in die Arbeitswelt eingliedert entspricht das der Definition einer Maschine. Diese Sicht stammt aus der Zeit in der der Jugendliche seine Berufung fand … Damit war ein gewisser Zusammenhang zwischen Beruf und Berufung gegeben im Handwerk. Das ist heute nicht mehr. Früher war der Tischler in der Tischlerei, jo mei. Heute soll er in der Großraumtischlerei eine Hingabe zum Fichtenholz entwickeln auf der Kreissäge. Das ganze heißt dann spezialisierte Ressource. Wenn dann Buchenholz kommt, machen sich dann alle große Gedanken – Was für eine Challange, wie werden wir diese Revolution meistern, wir müssen die Leute umqualifizieren und mind. 3 MBAs einstellen und den Organisatorischen Wandel managen – schon vom Fichtenholz zum Buchenholz. Akzeptieren wir halt, dass ein Tischler ein Tischler ist und leben damit und erlauben ihm eine zweite Ausbildung möglw. als Elektroinstallateur, aber vorher.

    Es ist nicht das selbe, ob jemand einen Job hat oder man sagt, zuerst wird der jenige abgebaut in die Dienstleitung, dann fällt der Job weg und nachher Subventionieren wir die selbe Postition … mit Hartz IV Aufstocken und sagen, das ist das neue Kombimodell und weil alle schon so wenig verdienen dass die sog. “untere” Schicht keine Abgaben mehr berappen kann wird der verbleibende Zugewinn auf Ober + Mittelschicht umgelegt was heißt die Mittelschicht zahlt den Unternehmen den Erhalt des eigenen Arbeitsplatzes. Würdigen wir einfach im Gehalt den Beitrag des Mitarbeiters der ins Produkt einfließt und dessen Qualifikation und nicht den akademischen Grad. Das wäre weniger akademisch…
    Es ist lobenswert aber Standing Ovations …. naja

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.