Wie nennt man das nochmal?

Mir liegt’s auf der Zunge … ah Scheinheiligkeit.

Genau, wenn eine deutsche Ruderin dazu genötigt wird die Mannschaft der Olympioniken zu verlassen weil ihr Freund eine Nazivergangenheit hat, wo sind wir dann hingekommen? Ach ja, politische Korrektheit. Womit wir wieder beim Eingangsthema Scheinheiligkeit wären …

Schlimmer wird’s eigentlich nur wenn zwei Polizisten in Bayern – ja ja erzkonservative Bayern und so – in lustigen weißen Uniformen mit spitzen Hüten1) ungestraft um brennende Holzkreuze tanzen dürfen, die Polizeianwärterin Drygalla aber wegen einer Beziehung zu einem Rechtsextremen wiederum zum Abdanken genötigt wird. Soviel Zynismus ist selbst für mich zuviel. Denn: auch Nazis sind Menschen und vor allem können sie sich im Zweifel ändern und von der Ideologie abwenden. Von den abrahamitischen Religionen abgesehen scheint niemand Vorschriften zur Partnerwahl zu machen, außer diverse deutsche Innenministerien. Wobei, eins kann man nicht behaupten: die Behörden in MeckPomm sind offenbar nicht so blind auf dem rechten Auge wie anderswo – der NSU läßt grüßen.

// Oliver

  1. womit die Polizeiunformen raus sein dürften : []
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