Qualität von DDR-Produkten

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich mir einen Mixer von Clatronic, einer deutschen Firma, gekauft. Mittlerweile hat sich der eine Rührbesen verabschiedet, indem sich eine der beiden “Schleifen” von der Basis abtrennte, wo sie angelötet sind (bzw. waren). Da für vernünftiges Rühren zwei solcher Rührbesen notwendig sind, funktioniert es nur noch eher schlecht als recht mit dem Knetaufsatz im anderen Loch.

Bei meinem Deutschlandbesuch habe ich dann in der Kiste mit den Sachen gekramt, die ich bereits im Wohnheim in meinen Jahren an MSG und BTU in Gebrauch hatte. Darunter ein RG 28s. Oder ausgesprochen ein Rührgerät 28s. Baujahr laut Prägung 01/78. Und das Ding läuft und läuft und läuft – übrigens auch mit kapitalistischem isländischem Strom ;)

Ich finde es nur so schön, daß die DDR-Produkte in Rückblicken gern als nicht wettbewerbsfähig dargestellt werden. Obwohl, in unserer heutigen Konsum- & Wegwerfgesellschaft ist eine solch lange Haltbarkeit von Gerätschaften in der Tat wenig wünschenswert für die Hersteller, oder?!

Da wurde wohl vergessen eine Sollbruchstelle einzubauen?! Tja, Planwirtschaft. Was soll man dazu sagen … :roll:

// Oliver

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