Herr Priol und Herr Schramm haben wohl Angst sich in das Thema Internetzensur einzuarbeiten? Naja, ein Thema dessen Kritiker seit neuestem mit Kinderporno-Konsumenten gleichgesetzt werden, würde natürlich potentiell persönlichen Schaden anrichten und beim 08/15-Zuschauer ohnehin Empörung hervorrufen. Bei den sog. “Fachpolitikern” kann man die Schäden (anderweitig) ja schon deutlich sehen.
Allerdings wird eine Zensur des Internets ja auch nur der Anfang sein und keinesfalls das Ende der Fahnenstange. Schon jetzt werden neue Begehrlichkeiten geweckt, wie Hitzi in einem Kommentar bemerkte in dem er auf diesen Link verwies.
// Oliver (“einarmiger Bandit”)
PS: hier geht’s zur Folge 24 von Neues aus der Anstalt.
Ich kenne definitiv mehr Leute (unter den aktiven Internetnutzern) welche diese Sperren umgehen können (Proxy, Tor, alternativer DNS …), als solche die es nicht können. Mein Bekanntenkreis besteht also aus zum Teil schwer Pädokriminelle[n] – mich eingeschlossen – hört man “von den Laien”:
Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft.
Von der Leyen bei Radio Eins, zitiert nach Twister
Irgendwann tut zur Schau gestellte Doofheit aber auch den Zuschauern weh. Frau von der Laien, ’s ist soweit! Es gab schonmal eine Zeit in der zuviel Fachwissen verfolgt wurde – als Ketzerei und Hexerei. Wird man vielleicht von der Obrigkeit an die “Inquisition” (BKA?) ausgeliehen werden die einen dann mit sanftem Waterboarding davon überzeugt die Namen anderer Leute mit entsprechendem Fachwissen zu verraten? Die Hexenjagd ist jedenfalls eröffnet …
Nicht 1984 ist der passende Vergleich, sondern 1384!
// Oliver (“einarmiger Bandit”)
PS: Wer Wortspiele findet, darf sie behalten.
PPS: Getippt mit der linken Hand und unter Mühen und Schmerzmitteln, aber solche Dreistigkeiten kann man nicht kommentarlos übergehen.
Due to a recently dislocated shoulder, the blog will be kind of suspended in the next few weeks. Typing one-handedly works half-way for text, but is slow and error-prone. Programming is out of question.
Update: I’ll undergo orthopedic surgery on 27th of April, which will most likely prolong the break.
// Oliver
(Getippt nur mit der linken Hand!)
Da ich mir die rechte Schulter gestern ausgekugelt hatte, wird in den kommenden Wochen eingeschränkt bis garnicht gebloggt.
Update: am 27ten April werde ich an der Schulter operiert, was die Sendepause wohl noch ein wenig ausdehnen wird. Es wurde eine Fraktur am Schultergelenk festgestellt.
// Oliver
Da ich ehemals DSA (Das Schwarze Auge) gespielt habe, fand ich es natürlich interessant, daß es nach der Nordlandtrilogie – die ich übrigens nie selber gespielt habe, aber aufgrund eines sehr guten Freundes dennoch kenne – wieder ein Spiel gibt, welches in Aventurien spielt: Drakensang. Die Tatsache, daß im Heise-Newsticker dann auch noch die Auszeichnung in gleich zwei Kategorien berichtet wurde, hat mich nur darin bestärkt mal wieder ein PC-Spiel zu kaufen. Abgesehen davon hat sogar mein Chef, der kein Deutsch spricht, von dem Spiel gehört gehabt. Auf der Webseite gab es dann auch – sehr bequem – eine Downloadversion des Spiels zu kaufen. So spare ich mir die Postsendung hierher nach Island und habe es außerdem schneller und günstiger (knapp 30 EUR).
Das Spiel finde ich ganz gelungen. Die Questen in Avestreu dienen sozusagen dem Kennenlernen und sind gelungen. Was nicht gelungen ist, ist die Anleitung wie man die Steuerung übernimmt (habe weder im Spiel noch im Startmenü oder auf der Webseite dazu was gefunden). Auch die Tutorials im Spiel halfen dabei nicht. Nur nach langem Suchen bekam ich (durch einen Forenbeitrag) heraus daß man die rechte Maustaste gedrückt hält und dann die Maus bewegt um die Kamera auszurichten, die sich ansonsten doch sehr eigenwillig verhält. Zumal wenn man es gewohnt ist, daß sie normalerweise immer in Laufrichtung des ausgewählten Helden zeigt.
Auch den Patch 1.02 habe ich mir runtergeladen und installiert und dennoch ist mir das Spiel bereits ein rundes dutzend Male abgeschmiert. Nun weiß ich nicht, ob das an meinem Vista x64 SP1 oder an Drakensang liegt, aber leider zwingt das zu regelmäßigen Sicherungen, weil man ansonsten beim nächsten Neustart des Spiels mglw. eine Menge Zeit verloren hat. Habe schon überlegt, ob ich bei der Fehlermeldung doch mal auf “Debuggen” klicke …
Speicher sollte mit 4 GiB jedenfalls reichlich vorhanden sein. Positiv finde ich auch, daß man keine CD im Laufwerk braucht. Der Nachteil ist, daß man offenbar nach der dritten Aktivierung beim Vertrieb betteln gehen muß. Mal sehen ob das wirklich stimmt, oder ob ich wenigstens auf dem gleichen Rechner immer und immer wieder aktivieren kann. Schließlich ist das Spiel in meinen sauberen Backups nicht enthalten und kommt da auch nicht rein. Wenn ich also das nächste Mal mein Backup pflege, fliegt das Spiel beim Zurückspielen natürlich runter und kommt frühestens nach neuerlichen Backup wieder drauf. Na mal sehen …
// Oliver
If we consider the scenario where you want to grant only remote access to an account (e.g. user) and know you will only do this via SSH and using key-based authentication, it makes sense to lock the user account for any other kind of access. Now in Debian (4.x and 5.x) you were able to say (as root):
passwd -d user && passwd -l user
… which effectively took care of this by removing the password and locking the account. However, it is still happily logging you into your account via SSH as long as all other things (key and restrictions in the SSH server configuration) allow so.
Sadly in Ubuntu, despite being a Debian derivative, this is not possible as any attempt to log on will be aborted with the mesage Your account has expired; please contact your system administrator. Now I presume there is some way to tune this in /etc/pam.d, but it is kind of annoying this way. What it basically does is to force you to set a password, even though only locally, in order to get SSH authentication running.
Update: through all the ranting I forgot that there is a solution. If you ever looked into /etc/shadow, you’ll have noticed entries where the password field was set to ! (locked) or * (???) and the hash form of the password. Now the second form allows you to log on even without password, while at the same time making it impossible to log on with password. Thus you say (as root):
echo user:*|chpasswd -e
… which translates to: set the encrypted form of the password to be * (i.e. copy the verbatim value * there). Please don’t fiddle around in the shadow file itself. That’s what those tools are for.
// Oliver
PS: man shadow says:
If the password field contains some string that is not valid result of crypt(3), for instance ! or *, the user will not be able to use a unix password to log in, subject to pam(7).