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	<title>Comments on: Sterbehilfe illegalisieren?</title>
	<link>http://blog.assarbad.net/20080725/sterbehilfe-illegalisieren/</link>
	<description>Programming, reverse engineering and anything else as well ...</description>
	<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 12:43:34 +0000</pubDate>
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		<title>By: Chris</title>
		<link>http://blog.assarbad.net/20080725/sterbehilfe-illegalisieren/#comment-45628</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 22:47:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.assarbad.net/20080725/sterbehilfe-illegalisieren/#comment-45628</guid>
		<description>Kann man beides in sich vereinbaren?: 
Gegen Hinrichtung aber für Sterbehilfe?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man beides in sich vereinbaren?:<br />
Gegen Hinrichtung aber für Sterbehilfe?</p>
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		<title>By: Oliver</title>
		<link>http://blog.assarbad.net/20080725/sterbehilfe-illegalisieren/#comment-44567</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 12:30:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.assarbad.net/20080725/sterbehilfe-illegalisieren/#comment-44567</guid>
		<description>Ja, Kommerzialisierung ist denkbar und gerade in unserer Gesellschaft wahrscheinlich. Traurig, daß dem so ist.

Danke für den Kommentar.

// Oliver</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Kommerzialisierung ist denkbar und gerade in unserer Gesellschaft wahrscheinlich. Traurig, daß dem so ist.</p>
<p>Danke für den Kommentar.</p>
<p>// Oliver</p>
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	<item>
		<title>By: bijo</title>
		<link>http://blog.assarbad.net/20080725/sterbehilfe-illegalisieren/#comment-44566</link>
		<dc:creator>bijo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 12:18:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.assarbad.net/20080725/sterbehilfe-illegalisieren/#comment-44566</guid>
		<description>Danke für den Beitrag. Ein drückendes Thema, mit dem man sich aber besser schon rechtzeitig auseinander setzen sollte und Vorkehrungen diesbezüglich anstrengen sollte.
Die Problematik beim Mutter-Kind-Konflikt kann man ja noch aus medizinischen Sichten relativieren. Aber zur der Problematik des Argumentes "freier Wille" kommt noch die juristischen Faktoren "Schutz vor sich selbst" und "Unzurechnungsfähigkeit" hinzu. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine Krankheit mit depressiven Auswirkungen Entscheidungen hervorrufen kann, die man im gesundem Verstand nicht so gewählt hätte. Nur wie will man wissen, ob ein Sterbewilliger beeinflußt ist? Schmerzen, unabsetzbare Medikamente oder psychische Nebeneffekte können solche Beeinflussungen hervorrufen. Und wie soll man dann für den Patienten entscheiden? Ich könnte wohl nur entscheiden, ob eine Rückkehr zum Normalzustand irgendwie möglich wäre. Wenn nicht, dann wäre ich bereit passive Hilfe zur leisten. Wenn aber doch ein Normzustand möglich ist, so muss alle Kraft darein gesetzt werden, diesen zu erreichen und zeitweise aufrecht zu erhalten, dann gilt die volle Selbstbestimmung, egal was gewählt wird.
Eine glaubensethische Verurteilung kann einen "ungläubigen" Patienten und Sterbehelfer doch egal sein. "Dann fahren sie halt zur Hölle/Abgrund/etc.", aber das haben sie sich doch selbst ausgesucht. Das Gesetz sollte ja von der Religion getrennt sein und im heutigen Stand nur eine vom Glauben (bei uns von den Christlichen) aufgebautete Normierung sein. Durch die Glaubensfreiheit fällt damit die Sünde schonmal weg. Wenn man nun auch keinen anderen materiell (körperlich, finanziell, ...) oder psychisch schadest (also Angehörige sind involviert), sollte es doch kein Problem einer passiven Sterbehilfe geben. Aktive möchte ich jetzt mal weglassen, da man dies zu heftig ausnutzen könnte (finanziell und kriminäl).
Finanziell kann man dann aus der Sterbehilfe auch was rausholen, z.B. Pharmaindustrie, Sterbehilfenagenturen statt Stiftungen und Vereine, Knebelverträge zwischen Agenturen und Bestatter, Sterbehäuser (dann eher "Sterbehotels"), Versicherer könnten auch spezielle Klauseln anpassen. Wie man sieht, können hier auch Geschäftszweige florieren, wobei ich mich von solchen Geschäftspraktiken mal distanzieren möchte.

Gruß
bijo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Beitrag. Ein drückendes Thema, mit dem man sich aber besser schon rechtzeitig auseinander setzen sollte und Vorkehrungen diesbezüglich anstrengen sollte.<br />
Die Problematik beim Mutter-Kind-Konflikt kann man ja noch aus medizinischen Sichten relativieren. Aber zur der Problematik des Argumentes &#8220;freier Wille&#8221; kommt noch die juristischen Faktoren &#8220;Schutz vor sich selbst&#8221; und &#8220;Unzurechnungsfähigkeit&#8221; hinzu. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine Krankheit mit depressiven Auswirkungen Entscheidungen hervorrufen kann, die man im gesundem Verstand nicht so gewählt hätte. Nur wie will man wissen, ob ein Sterbewilliger beeinflußt ist? Schmerzen, unabsetzbare Medikamente oder psychische Nebeneffekte können solche Beeinflussungen hervorrufen. Und wie soll man dann für den Patienten entscheiden? Ich könnte wohl nur entscheiden, ob eine Rückkehr zum Normalzustand irgendwie möglich wäre. Wenn nicht, dann wäre ich bereit passive Hilfe zur leisten. Wenn aber doch ein Normzustand möglich ist, so muss alle Kraft darein gesetzt werden, diesen zu erreichen und zeitweise aufrecht zu erhalten, dann gilt die volle Selbstbestimmung, egal was gewählt wird.<br />
Eine glaubensethische Verurteilung kann einen &#8220;ungläubigen&#8221; Patienten und Sterbehelfer doch egal sein. &#8220;Dann fahren sie halt zur Hölle/Abgrund/etc.&#8221;, aber das haben sie sich doch selbst ausgesucht. Das Gesetz sollte ja von der Religion getrennt sein und im heutigen Stand nur eine vom Glauben (bei uns von den Christlichen) aufgebautete Normierung sein. Durch die Glaubensfreiheit fällt damit die Sünde schonmal weg. Wenn man nun auch keinen anderen materiell (körperlich, finanziell, &#8230;) oder psychisch schadest (also Angehörige sind involviert), sollte es doch kein Problem einer passiven Sterbehilfe geben. Aktive möchte ich jetzt mal weglassen, da man dies zu heftig ausnutzen könnte (finanziell und kriminäl).<br />
Finanziell kann man dann aus der Sterbehilfe auch was rausholen, z.B. Pharmaindustrie, Sterbehilfenagenturen statt Stiftungen und Vereine, Knebelverträge zwischen Agenturen und Bestatter, Sterbehäuser (dann eher &#8220;Sterbehotels&#8221;), Versicherer könnten auch spezielle Klauseln anpassen. Wie man sieht, können hier auch Geschäftszweige florieren, wobei ich mich von solchen Geschäftspraktiken mal distanzieren möchte.</p>
<p>Gruß<br />
bijo</p>
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